Park Systems investiert in fortschrittliches Messtechnikportfolio für 3D-Packaging und Logikforschung

11.06.2026

GWACHEON, Südkorea, 11. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Park Systems, ein weltweit führender Anbieter von Lösungen für Rasterkraftmikroskopie (AFM) und Nanomesstechnik, gab heute den Start eines neuen gemeinsamen Entwicklungsprogramms (JDP) bekannt. Im Rahmen des JDPs wird Park Systems Messlösungen unter Einsatz seines umfassenden Produktportfolios bewerten und entwickeln – darunter Rasterkraftmikroskopie (AFM), Weißlichtinterferometrie (WLI), bildgebende spektroskopische Ellipsometrie (ISE) sowie digitale holografische Mikroskopie (DHM).

Engineers operating Park Systems metrology solutions in a semiconductor cleanroom environment.

imec mit Hauptsitz in Belgien verfügt über hochmoderne Einrichtungen, die als globales Forschungszentrum für fortschrittliche Halbleitertechnologien dienen. Dort wird das gesamte Halbleiter-Ökosystem zusammengebracht, um Technologien gemeinsam zu entwickeln, zu validieren und zu skalieren – von der frühen Forschung bis hin zu industrietauglichen Lösungen. Im Rahmen des JDPs wird imec Muster bereitstellen, die auf Roadmaps für Advanced 3D-Packaging und Logik der nächsten Generation basieren. Der Umfang des neuen JDPs spiegelt sowohl die zunehmende Komplexität der Halbleiterfertigung als auch die kontinuierliche Erweiterung des Messtechnikportfolios von Park Systems wider.

„Die Halbleiterfertigung ist in eine neue Ära der Komplexität eingetreten – eine Ära, die immer höhere Anforderungen an die Messtechnik stellt", sagte Dr. Sang-il Park, Gründer und Geschäftsführer von Park Systems. „Im Rahmen dieses JDPs mit imec setzen wir das gesamte Spektrum unserer neuen Messtechniklösungen ein, um die prägenden Herausforderungen der nächsten Generation der Halbleiterfertigung zu meistern."

Die Unterzeichnung dieses JDPs fällt mit einem Meilenstein für Park Systems zusammen, da das Unternehmen seinen neuen globalen Hauptsitz in Gwacheon, Südkorea, einweiht – eine Einrichtung, die darauf ausgelegt ist, die Fähigkeiten weiterzuentwickeln, die im Rahmen dieser Zusammenarbeit untersucht werden sollen.

„Zukünftige Halbleiterarchitekturen und -materialien stellen die Integration von Bauelementen vor erhebliche neue Herausforderungen, und dies gilt in noch stärkerem Maße für die Messtechnik", sagte Philippe Leray, Bereichsleiter für Patterning-Forschung und -Entwicklung bei imec. „Um diese Herausforderungen zu bewältigen, sind Innovation und die synergetische Integration verschiedener Technologien erforderlich. Durch unsere Zusammenarbeit mit Park Systems wollen wir zeigen, wie dessen neueste Fähigkeiten die künftige Roadmap der Halbleitertechnologie ermöglichen können."

Das JDP umfasst zudem die Mitgliedschaft im Industrial Affiliation Program (IIAP) von imec für 3D Systems Integration und hat eine Laufzeit von zwei Jahren.

Informationen zu Park Systems

Park Systems ist ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich der Nanomesstechnik und bietet fortschrittliche Messlösungen für Forschungs- und Industrieanwendungen. Das Unternehmen wurde von Dr. Sang-il Park gegründet, der an der Erfindung der Rasterkraftmikroskopie (AFM) an der Stanford University mitgewirkt hat. Durch kontinuierliche Innovation und strategische Übernahmen hat sich das Unternehmen zu einem führenden Akteur in der globalen Nanomesstechnikbranche entwickelt. Das Technologieportfolio von Park Systems umfasst AFM, Weißlichtinterferometrie (WLI), digitale holografische Mikroskopie (DHM), bildgebende spektroskopische Ellipsometrie (ISE), aktive Schwingungsisolationssysteme sowie Massivmetallsonden. Mit Niederlassungen in Nord- und Südamerika, Europa und Asien unterstützt Park Systems Kunden in den Bereichen Halbleiterfertigung, Materialwissenschaften und Nanotechnologieforschung.

Weitere Informationen finden Sie auf www.parksystems.com

Park Systems, world-leading manufacturer of Atomic Force Microscopes, has the longest history of AFM business in the industry. The company has developed a global sales network of over 30 countries and has more than 1000 AFMs in use around the world. It is the fastest growing AFM company with more than 120 full time employees dedicated to producing the most accurate and easiest to use AFMs. Park Systems world-wide Locations can be found here: http://www.parkafm.com/index.php/company/locations

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Kanton Aargau verliert Wirtschaftsprojekt – Otelfingen punktet mit Bahnhof und Bestandsbauten

12.06.2026

Der Standortentscheid ist gefallen: Hitachi Energy baut seinen neuen Schweizer Hauptsitz nicht in Wettingen AG, sondern in Otelfingen im Kanton Zürich. Der international tätige Technologiekonzern will auf einem Campus das bisher über zwölf Standorte verteilte Geschäft in der Schweiz konzentrieren und dort langfristig rund 3000 Arbeitsplätze ansiedeln. Bereits heute sichert das Unternehmen nach eigenen Angaben 1000 Stellen, zusätzlich sollen auf dem neuen Areal bis zu 2000 weitere Jobs entstehen.

Otelfingen setzt sich damit gegen die Aargauer Gemeinde Wettingen durch, die auf der «grünen Wiese» im Gebiet Tägerhardächer auf die Ansiedlung gehofft hatte. Statt eines kompletten Neubaus nutzt Hitachi in Otelfingen das ehemalige, teils unter Schutz stehende Jelmoli-Verteilzentrum sowie angrenzende Parzellen – insgesamt 11 Hektaren. Ausschlaggebend waren nach Angaben der Beteiligten unter anderem die bestehende S-Bahn-Haltestelle direkt beim Areal, die Möglichkeit einer etappierten Entwicklung des Projekts sowie die Risikoabwägung zwischen Umnutzung bestehender Bausubstanz und einem Neubau.

Für Otelfingen markiert der Entscheid einen Einschnitt von historischer Dimension: Die Gemeinde vergleicht die Ansiedlung der Energie-Sparte von Hitachi mit dem Zuzug von Jelmoli in den 1960er-Jahren. Der Campus soll zunächst mit rund 1600 Arbeitsplätzen starten und später auf bis zu 3000 ausgebaut werden. Hitachi Energy plant, bis 2030 die heutigen Standorte in Baden, Dättwil, Turgi-Untersiggenthal, Seon und Zürich-Altstetten in Otelfingen zu bündeln. Der Konzern bekräftigt, die Schweiz bleibe ein entscheidendes Zentrum für die Weiterentwicklung seiner Technologien.

Im Aargau überwiegen Enttäuschung und Sorge. Rund 1000 Arbeitsplätze gehen dem Kanton mit der Verlagerung verloren, wie die Standortförderung bestätigt. Wettingen hatte sich von dem Projekt nicht nur Impulse für das wirtschaftlich angeschlagene Gemeinwesen, sondern auch bis zu zweistellige Millionenerträge pro Jahr in der Gemeindekasse erhofft. Gleichzeitig war das Vorhaben politisch umstritten: Für den geplanten Campus hätte Landwirtschaftsland umzoned werden müssen, wogegen sich insbesondere die Nachbargemeinde Würenlos stellte und unter anderem steigende Immobilienpreise und mehr Verkehr befürchtete. Dass nun Otelfingen mit bestehender Infrastruktur und höherer Unternehmenssteuerbelastung den Zuschlag erhält, verschiebt das wirtschaftliche Gewicht in der Region Limmattal zugunsten des Kantons Zürich.