MÜNCHEN und SOFIA, Bulgarien, 12. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Sungrow, weltweit führender Anbieter von PV-Wechselrichtern und Energiespeichersystemen (ESS), hat gemeinsam mit Sunotec – einem der größten EPC-Unternehmen Europas – sein erstes großflächiges Batteriespeicherprojekt erfolgreich in Betrieb genommen. Die Anlage in Nova Zagora, Bulgarien, verfügt über eine Kapazität von 150 MW / 600 MWh. Zum Einsatz kommt Sungrows flüssigkeitsgekühlte ESS-Technologie PowerTitan 2.0. Geleitet und entwickelt von Enery, einem führenden, unabhängigen Stromerzeuger in Zentral- und Osteuropa, wird das Projekt finanziert über das nationale RESTOR-Programm des bulgarischen Energieministeriums.

Die Anlage ist eine der größten Batteriespeicherprojekte des Landes und markiert einen wichtigen Meilenstein für die Energiewende in Südosteuropa Sie geht einen wichtigen Schritt zur Stärkung der Netzresilienz und Integration erneuerbaren Energien in die bulgarische Stromversorgung. Die geplante Speicherkapazität von bis zu 800-MWh mit Ausblick auf Erweiterung zu 1 GWh in der Region von Nova Zagora zählt dabei zu den größten großflächigen BESS-Projekten, die bisher in Bulgarien installiert wurden.
"Das Projekt spiegelt das Tempo wider, mit dem Energiespeicher zu einem integralen Bestandteil der Systeme in Südosteuropa werden. Mit dem PowerTitan 2.0 liefern wir eine Lösung, die die Netzstabilität unterstützt und gleichzeitig die nächste Phase des Ausbaus sauberer Energien ermöglicht.", betont Anastasios Gkinis, Vice President at Sungrow Europe, verantwortlich für den bulgarischen Markt.
Sunotecs Gründer und CEO, Kaloyan Velichkov ergänzt: "Gemeinsam mit Sungrow treiben wir eines der bedeutendsten Speicherprojekte Bulgariens voran und tragen maßgeblich dazu bei die Energiesysteme zukunftssicher zu machen. Wir kombinieren diese Infrastruktur mir langfristig gedachten Systemen, um Bulgarien Stromnetze nachhaltig zu stärken. Es ist genau dieser integrierte Ansatz, der echten Mehrwert schafft."
Petya Dimova, Head of Enery Portfolio Optimization: "Der erfolgreiche, kommerzielle Start des BESS-Projekts in Nova Zagora ist die Startlinie der Wertschöpfungskette dieser Installation. Durch fortschrittliche Optimierungsprozesse und aktive Teilhabe in den Energiemärkte werden diese Energiespeicher die kritisch notwendige Flexibilität bieten und die Integration erneuerbarer Energien in Bulgarien unterstützen."
Ambitioniertes Ausbauprogramm in Bulgarien
Das Nova Zagora Projekt ist Teil eines großen Portfolios von Energiespeicherprojekten, die Sungrow und Sunotec in Bulgarien gemeinsam umsetzen. In den nächsten zwei Monaten werden insgesamt 2,2 GWh an Batteriespeicherkapazität in Betrieb genommen. Bis Ende 2026 soll die Gesamtkapazität auf 3 GWh anwachsen.
Zu den Pipeline-Projekten gehört unter anderem Knizhnovik Phase 1, ein hybrides BESS und PV-Projekt mit einer Kapazität von 100 MW/200 MWh, das gemeinsam mit Enery entwickelt wird. Das Projekt in Nova Zagora ist dabei das erste großskalige eigenständige Batteriespeicherprojekt in Bulgarien, das vollständig den bulgarischen Netzvorschriften entspricht.
Mit der schrittweisen Inbetriebnahme von insgesamt 3 GWh Batteriespeicherkapazität bis Ende 2026 leisten beide Partner einen bedeutenden Beitrag zur Integration erneuerbarer Energien und zur Netzstabilität in der Region.
PowerTitan 2.0: Modernste Technologie für Netzstabilität
Das Nova Zagora Projekt setzt auf Sungrows flüssigkeitsgekühlte Energiespeicherlösung PowerTitan 2.0. Die kompakte Bauweise des Systems optimiert die Flächennutzung und ermöglicht eine schnelle Installation, während die intelligente Kühltechnologie ein temperaturgesteuertes, kosteneffizientes und sicheres System gewährleistet. PowerTitan 2.0 ist bereits in zahlreichen europäischen Ländern erfolgreich im Einsatz und hat sich unter verschiedenen Netz- und Marktbedingungen bewährt. Durch die Finanzierung über das bulgarische RESTOR-Programm trägt das Projekt zur Stärkung der Energiesicherheit und zur Integration erneuerbarer Energien in das bulgarische Stromnetz bei
Über Sungrow
Sungrow Power Supply Co., Ltd. ("Sungrow") ist ein weltweit führender Anbieter von Technologien für erneuerbare Energien und leistet seit über 29 Jahren Pionierarbeit für nachhaltige Energielösungen. Bis Dezember 2025 hat Sungrow weltweit 1000 GW an leistungselektronischen Wechselrichtern installiert. Das Unternehmen gilt als das bankfähigste Unternehmen für Energiespeicher (BloombergNEF). Die Innovationen von Sungrow ermöglichen grüne Energieprojekte weltweit, unterstützt von einem Netzwerk von 520 Servicestellen für besten Kundenservice. Sungrow hat sich zum Ziel gesetzt, durch Spitzentechnologie und hochqualitative Serviceleistungen eine Brücke in eine nachhaltige Zukunft zu schlagen. Weitere Infos unter: https://www.sungrowpower.com/de/de
Über SUNOTEC
SUNOTEC ist ein internationaler Systemintegrator für großskalige erneuerbare Energieinfrastruktur und spezialisiert sich auf die Planung und Umsetzung integrierter Energiesysteme. Das Unternehmen vereint Energieerzeugung, -speicherung, Netzinfrastruktur und Lifecycle-Expertise, um zuverlässige und zukunftsfähige Energielösungen zu schaffen. Gegründet im Jahr 2012 hat SUNOTEC mehr als 680 Photovoltaik-Anlagen mit einer installierten Leistung von über 15 Gigawatt sowie Batterieenergiespeicherprojekte mit einer Kapazität von 6 GWh in Europa und darüber hinaus realisiert. Mit Hauptsitz in Sofia, Bulgarien, und München, Deutschland, kombiniert das Unternehmen internationale Expertise mit lokaler Umsetzung. SUNOTEC beschäftigt weltweit über 2.000 Fachkräfte und expandiert weiterhin in neue Märkte durch strategische Partnerschaften und Joint Ventures.. Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.sunotec-group.com
Über Enery
Enery ist ein unabhängiger Stromerzeuger, der sich der Bereitstellung zuverlässiger, erschwinglicher und langfristiger grüner Energielösungen für seine Kunden verpflichtet hat. Das Unternehmen betreibt ein diversifiziertes Portfolio mit 2 GW im Bau und in Betrieb und erzeugt jährlich 766 GWh sauberen Strom – genug, um mehr als 1.002.121 Haushalte zu versorgen, während gleichzeitig jährlich etwa 625.069 Tonnen CO₂-Emissionen vermieden werden. Mit einer Projektpipeline von nahezu 10 GW in 10 Ländern in Mittel- und Osteuropa spielt Enery eine wichtige Rolle bei der Förderung der Energiewende in der Region. Neben der Entwicklung, dem Bau und dem Betrieb von Projekten im Bereich erneuerbare Energien ist Enery auch führend in der Optimierung von Erlösströmen für Versorgungsanlagen im Bereich Stromerzeugung und -speicherung und verwaltet mehr als 2,5 GWh an Batteriespeicherkapazität von Drittanbietern. Enery versorgt industrielle Kunden rund um die Uhr mit grüner Energie und zählt zu den führenden Anbietern von Corporate Green PPAs in der Region.

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Der Standortentscheid ist gefallen: Hitachi Energy baut seinen neuen Schweizer Hauptsitz nicht in Wettingen AG, sondern in Otelfingen im Kanton Zürich. Der international tätige Technologiekonzern will auf einem Campus das bisher über zwölf Standorte verteilte Geschäft in der Schweiz konzentrieren und dort langfristig rund 3000 Arbeitsplätze ansiedeln. Bereits heute sichert das Unternehmen nach eigenen Angaben 1000 Stellen, zusätzlich sollen auf dem neuen Areal bis zu 2000 weitere Jobs entstehen.
Otelfingen setzt sich damit gegen die Aargauer Gemeinde Wettingen durch, die auf der «grünen Wiese» im Gebiet Tägerhardächer auf die Ansiedlung gehofft hatte. Statt eines kompletten Neubaus nutzt Hitachi in Otelfingen das ehemalige, teils unter Schutz stehende Jelmoli-Verteilzentrum sowie angrenzende Parzellen – insgesamt 11 Hektaren. Ausschlaggebend waren nach Angaben der Beteiligten unter anderem die bestehende S-Bahn-Haltestelle direkt beim Areal, die Möglichkeit einer etappierten Entwicklung des Projekts sowie die Risikoabwägung zwischen Umnutzung bestehender Bausubstanz und einem Neubau.
Für Otelfingen markiert der Entscheid einen Einschnitt von historischer Dimension: Die Gemeinde vergleicht die Ansiedlung der Energie-Sparte von Hitachi mit dem Zuzug von Jelmoli in den 1960er-Jahren. Der Campus soll zunächst mit rund 1600 Arbeitsplätzen starten und später auf bis zu 3000 ausgebaut werden. Hitachi Energy plant, bis 2030 die heutigen Standorte in Baden, Dättwil, Turgi-Untersiggenthal, Seon und Zürich-Altstetten in Otelfingen zu bündeln. Der Konzern bekräftigt, die Schweiz bleibe ein entscheidendes Zentrum für die Weiterentwicklung seiner Technologien.
Im Aargau überwiegen Enttäuschung und Sorge. Rund 1000 Arbeitsplätze gehen dem Kanton mit der Verlagerung verloren, wie die Standortförderung bestätigt. Wettingen hatte sich von dem Projekt nicht nur Impulse für das wirtschaftlich angeschlagene Gemeinwesen, sondern auch bis zu zweistellige Millionenerträge pro Jahr in der Gemeindekasse erhofft. Gleichzeitig war das Vorhaben politisch umstritten: Für den geplanten Campus hätte Landwirtschaftsland umzoned werden müssen, wogegen sich insbesondere die Nachbargemeinde Würenlos stellte und unter anderem steigende Immobilienpreise und mehr Verkehr befürchtete. Dass nun Otelfingen mit bestehender Infrastruktur und höherer Unternehmenssteuerbelastung den Zuschlag erhält, verschiebt das wirtschaftliche Gewicht in der Region Limmattal zugunsten des Kantons Zürich.