BARCELONA, Spanien, 24. April 2026 /PRNewswire/ -- Der französische Modeschöpfer Stéphane Rolland gab am Mittwochabend sein spanisches Laufstegdebüt bei der zehnten Ausgabe der Barcelona Bridal Night und verwandelte die Gala in ein multidisziplinäres Spektakel aus Mode, Musik, Kunst und Poesie. Die Präsentation, die während der Barcelona Bridal Fashion Week 2026 (BBFW) stattfand, markierte einen Meilenstein für die Veranstaltung und zeigte die Vision des Modeschöpfers von Brautmode als emotionalen und künstlerischen Ausdruck.

Unter dem Titel Love for Peace haben Rolland und sein Partner Pierre Martinez, der als künstlerischer Leiter fungierte, eine visuelle und musikalische Zeremonie in der Halle 8 der Fira de Barcelona auf dem Montjuïc konzipiert. Licht-, Ton- und Raumgestaltung trugen zu einer optimistischen Erzählung bei, die Mode als universelle Sprache und als Symbol für Frieden und Hoffnung darstellte.
Der Abend begann mit einer Laufstegshow, bei der 23 Entwürfe gezeigt wurden, die von Studenten der Modeschulen IED Barcelona, LCI Barcelona und ESDI im Rahmen des Projekts Sculpted by Nature unter der direkten Anleitung von Stéphane Rolland entwickelt worden waren. Die aus den von Gratacós zur Verfügung gestellten Stoffen gefertigten Stücke erforschten die Beziehung zwischen Natur, Volumen und organischen Formen durch skulpturale Silhouetten, präzise Strukturen und akribische Liebe zum Detail und unterstrichen die Weitergabe von Fachwissen und den Dialog zwischen den Generationen, der den Beginn der Gala markierte.
Anschließend präsentierte Rolland 80 Looks, darunter seine Konfektions-Brautkollektion Noce de Sang und eine Auswahl an charakteristischen Couture-Kleidern. Nieves Álvarez, eine häufige Muse des französischen Meisters, lief neben dem lateinamerikanischen Topmodel Ariadna Gutiérrez und Models wie Laura Sánchez, Davinia Pelegrí, Marta Ortiz und Mercedes Muñoz über den Laufsteg.
Für die Live-Musik sorgte das Jugendsinfonieorchester Barcelona (JOSB), das unter der Leitung von Carlos Checa steht und aus 65 Musikern besteht. Sie begleiteten die Show mit einem vielseitigen und gefühlvollen Repertoire, darunter Werke von Chopin, Debussy, Bach oder Vivaldi. Die Schauspielerin Nathalie Poza rezitierte zwischen den Sequenzen Jacques Préverts "Cet amour" und Auszüge aus klassischen Liebesliedern.
Im Vorfeld der BBFW spendete Rolland 22 Originalskizzen, die nun in der Museumsinstallation der Barcelona Bridal Night ausgestellt sind, um Spenden für die Kálida-Stiftung zu sammeln, die Menschen, die sich einer Krebsbehandlung unterziehen, und ihre Familien unterstützt. Den Abschluss der Gala bildete die Feier zum zehnjährigen Bestehen mit einer von der Bäckerei Lolita kreierten Festtorte, die den Status der Veranstaltung als wichtige internationale Plattform für Brautmode unterstreicht.
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Die Berner Staatsanwaltschaft hat nach einer Strafanzeige von Bundesrätin Karin Keller-Sutter ein Verfahren wegen Beschimpfung und Verleumdung eröffnet. Auslöser ist ein Vorfall auf der von Elon Musk kontrollierten Plattform X: Ein Nutzer hatte den integrierten KI-Chatbot Grok am 10. März dazu aufgefordert, die FDP-Bundesrätin mit „total verf**ktem Gassen-Slang“ und in vulgär-sexistischer Sprache zu attackieren. Grok lieferte daraufhin öffentlich ein entsprechendes Posting, das der Nutzer später wieder löschte.
Keller-Sutter reichte eine Anzeige gegen unbekannt ein. Es sei grundsätzlich nötig, sich gegen derartige frauenfeindliche Äusserungen zur Wehr zu setzen und die Täter in ihre Schranken zu weisen, liess ihre Medienstelle ausrichten. Ihr Sprecher bezeichnete den zugrunde liegenden Frauenhass gegenüber mehreren Schweizer Zeitungen als etwas, das nicht als normal oder akzeptabel empfunden werden dürfe. Die Behörde Bern-Mittelland bestätigte die eingeleiteten Ermittlungen; in welche Richtung weiter untersucht wird, sei Sache der Staatsanwaltschaft, heisst es.
Brisanz erhält der Fall, weil die Finanzministerin die Strafverfolger ausdrücklich darum bittet zu prüfen, ob die Verantwortlichen bei X den Chatbot Grok im Wissen oder gar in der Absicht zur Verfügung stellen, um Straftaten zu ermöglichen. Damit steht nicht nur der einzelne Nutzer im Fokus, sondern auch die Frage, welche rechtliche Verantwortung Plattformbetreiber und KI-Anbieter für durch ihre Systeme generierte Inhalte tragen. Der mutmassliche Urheber des Posts, ein 75-jähriger Schweizer mit gut 1300 Followern, sprach gegenüber Medien von einer „harmlosen technischen Übung“.
Über die Schweiz hinaus gerät Grok bereits unter regulatorischen Druck. Die EU-Kommission hatte nach Kritik an sexualisierten KI-Bildern im Zusammenhang mit dem Dienst im Januar ein Verfahren gegen X eingeleitet. Brüssel wirft dem Unternehmen vor, die Risiken bei der Einführung seiner Künstlichen Intelligenz auf der Online-Plattform nicht ausreichend bewertet und reduziert zu haben. Auch Malaysia kündigte Anfang Jahr an, rechtlich gegen Musks Konzern vorgehen zu wollen. Vor diesem Hintergrund könnte das Berner Verfahren zu einem Pilotfall werden, wie Strafrecht, Gleichstellung und KI-Regulierung im digitalen Umfeld zusammenspielen.