Die Finanzierungsrunde unter Führung von VP Capital und Oost NL beschleunigt die Einführung des Flaggschiffprodukts Repeltec und der patentierten wasserbasierten Löslichkeitstechnologie, während die EU ihre Pestizidvorschriften verschärft.
NIJMEGEN, Niederlande, 23. April 2026 /PRNewswire/ -- Affix Labs Group B.V., ein niederländisches Green-Chemtech-Startup, hat eine Finanzierungsrunde über 1 Million Euro unter Führung von VP Capital und Oost NL abgeschlossen. Das Unternehmen entwickelt ein wasserbasiertes Insektenschutzmittel, das die neurotoxischen Wirkstoffe ersetzt, die für die zunehmende Insektenresistenz verantwortlich sind. Mit dem neuen Kapital finanziert Affix Labs die europaweite Markteinführung.

Der Durchbruch: patentierte Löslichkeit und kontrollierte Freisetzung
Kern der Innovation ist eine Formulierungsmethode, mit der ölige, wasserunlösliche Wirkstoffe in wasserbasierten Systemen gelöst werden. Eine Schicht zur kontrollierten Freisetzung hält das Mittel bis zu zwölf Wochen wirksam. Das Flaggschiffprodukt Repeltec ist dermatologisch getestet und enthält keine neurotoxischen Verbindungen.
Sich verschärfende EU-Regulierung
Die EU verschärft ihre Vorschriften für chemische Pestizide. In Deutschland hat das Selbstbedienungsverbot 2025 eine breite Kategorie neurotoxischer Insektizide aus den offenen Regalen verdrängt, und andere Mitgliedstaaten ziehen mit ähnlichen Maßnahmen nach. Repeltec verfügt bereits über Wirkstoffzulassungen in Deutschland, Frankreich, Österreich und Norwegen.
Kommerzielle Expansion und B2B-Partnerschaften
Mit dem neuen Kapital baut Affix Labs seinen Vertrieb in Deutschland, Österreich, Frankreich und Norwegen aus. Großbritannien und Polen folgen. Neben den eigenen Verbraucherprodukten startet das Unternehmen ein White-Label-B2B-Modell unter dem Namen "Powered by Affix Labs". FMCG-Unternehmen, Hotelleriebetriebe und Schädlingsbekämpfungshersteller können damit die Technologie in ihre eigenen Produktlinien integrieren.
Über Affix Labs
Affix Labs ist ein niederländisches Green-Chemtech-Startup, das die weltweite Abhängigkeit von Pestiziden verringert. Mit patentierter Löslichkeitstechnologie und Systemen zur kontrollierten Freisetzung schafft das Unternehmen langanhaltende, neurotoxinfreie Insektenbarrieren.
Pressekontakt
Tom Sam
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Die Aktie der Porsche AG hat sich am Dienstagmorgen trotz zurückhaltender Analystenkommentare freundlich gezeigt. Auf der Handelsplattform Tradegate notierte das Papier um 08:45 Uhr mit 42,35 Euro und damit 1,32 Prozent im Plus. Im Vorfeld der anstehenden Quartalszahlen haben mehrere Investmenthäuser ihre Einstufungen und Kursziele bestätigt – allerdings mit deutlich unterschiedlicher Tonlage.
Das Analysehaus Jefferies bleibt bei seiner neutralen Haltung und stuft die Vorzugsaktien der Porsche AG weiter mit "Hold" ein. Das Kursziel liegt unverändert bei 41 Euro. Die jüngste Analysten-Telefonkonferenz im Vorfeld der Zahlen habe "keine Überraschungen" geliefert, schrieb Analyst Philippe Houchois. Hinweise auf eine Änderung der grundsätzlichen Einschätzung oder auf neue, marktrelevante Informationen ergaben sich demnach nicht.
Deutlich vorsichtiger positioniert sich die britische Investmentbank Barclays. Sie bestätigt die Einstufung "Underweight" mit einem Kursziel von 40 Euro. Analyst Henning Cosman verweist in seinem Ausblick auf die bereits veröffentlichten Absatzzahlen. Vor diesem Hintergrund erwartet er, dass der Umsatz im ersten Quartal weniger stark zurückgehen dürfte als die Großhandelserlöse. Zugleich rechnet er jedoch damit, dass die Ebit- und Free-Cashflow-Margen jeweils am oberen Ende der für 2026 ausgegebenen Zielspannen liegen werden – ein Hinweis darauf, dass Profitabilität und Cash-Generierung aus Analystensicht intakt bleiben könnten, auch wenn das Volumen unter Druck steht.
Die unterschiedlichen Einschätzungen spiegeln die gemischte Erwartungshaltung des Marktes wider: Während Jefferies angesichts eines aus Analystensicht weitgehend erwartungsgemäßen Nachrichtenflusses auf eine abwartende Haltung setzt, beurteilt Barclays das Chance-Risiko-Verhältnis der Aktie zurückhaltender. Dass der Kurs sich dennoch oberhalb beider Kursziele hält und zuletzt zulegen konnte, deutet darauf hin, dass ein Teil der Investoren auf robuste Margen und eine mögliche positive Überraschung bei den anstehenden Zahlen setzt – auch wenn die professionellen Beobachter vorerst überwiegend auf Vorsicht und selektives Engagement pochen.