Mercedes-AMG PETRONAS F1 Team nutzt TeamViewer ONE für Autonomous Endpoint Management

30.04.2026

Das Team wechselt von TeamViewer Tensor auf die KI-native Plattform und treibt den autonomen IT-Betrieb für Werk, Büro und Rennstrecke voran

MIAMI, BRACKLEY, England and GÖPPINGEN, Deutschland, 30. April 2026 /PRNewswire/ -- Im Vorfeld des Formel-1-Grand-Prix in Miami hat TeamViewer heute bekannt gegeben, dass das Mercedes-AMG PETRONAS F1 Team von TeamViewer Tensor zu TeamViewer ONE wechselt. Die Plattform für Autonomous Endpoint Management (AEM) verschafft dem Team Echtzeit-Überblick und -Kontrolle über tausende IT- und OT-Endpunkte, vom Stammwerk in Brackley bis zur Boxengasse. Mithilfe von KI kann TeamViewer ONE Probleme in Echtzeit erkennen und beheben, noch bevor der Betrieb beeinträchtigt wird. Ein entscheidender Technologievorteil in einem Umfeld, in dem schon kleinste IT-Störungen den Ausgang eines Rennens mitentscheiden können.

 

TeamViewer Logo

 

Toto Wolff, Team Principal und CEO des Mercedes-AMG PETRONAS F1 Team, sagt: „Während des Rennens verlasse ich mich auf dutzende Datenströme, von Telemetrie über Wetter bis Funk. Die Technologie dahinter muss absolut zuverlässig laufen. In der Formel 1 gibt es keine Gefälligkeiten, jeder Technologiepartner verdient sich seinen Platz. TeamViewer liefert genau da, wo wir keine Kompromisse machen: Zuverlässigkeit und Leistung. Der Wechsel auf TeamViewer ONE ist der nächste Schritt für unsere IT und ein starkes Signal, dass wir mit unserer Partnerschaft über den Status quo hinaus in die Zukunft des Rennsports blicken."

„In der Formel 1 zählt jede Millisekunde, und mit der Budgetobergrenze auch jeder Euro", sagt Michael Taylor, IT Director des Mercedes-AMG PETRONAS F1 Team. „TeamViewer ist seit Jahren Teil unseres IT-Betriebs und war schon lange vor unserer Partnerschaft im Einsatz. Das Team weiß, dass wir uns auch unter großem Druck auf die Technologie verlassen können. Der Wechsel von Tensor auf TeamViewer ONE ist der logische nächste Schritt für uns. Der Mehrwert liegt auf der Hand: weniger Ausfallzeiten, bessere Daten und echte Produktivitätsgewinne im Team."

Oliver Steil, CEO von TeamViewer, ergänzt: „Das Mercedes-AMG PETRONAS F1 Team betreibt eine der anspruchsvollsten IT-Umgebungen im Sport: tausende kritische Endpunkte, null Toleranz für Ausfälle und ein weltweiter Echtzeitbetrieb zwischen Werk, Büro und Rennstrecke. Genau für dieses Umfeld wurde TeamViewer ONE entwickelt. Was hier funktioniert, funktioniert überall."

Entwickelt für den Einsatz in anspruchsvollsten Umgebungen

In der Formel 1 ist der Spielraum für IT-Störungen praktisch null. Probleme wie etwa ein Laptop in der Box, der sich aufhängt, oder ein Funksignal, das mitten im Rennen abreißt, müssen sofort gelöst werden. TeamViewer ONE macht genau das möglich, mit einer einzigartigen Kombination aus Endpoint Management, sicherer Fernverbindung und Digital Employee Experience (DEX) als Kern der AEM-Strategie von TeamViewer. Da die Plattform auch lokal auf Geräten läuft, steht der IT-Betrieb an der Rennstrecke selbst dann nicht still, wenn das Netzwerk ausfällt.

Autonome IT in dieser Größenordnung wird erst durch große Datenmengen möglich. TeamViewer ONE arbeitet mit einem selbstlernenden System, das Anomalien erkennt, passende Lösungen anwendet und so IT-Probleme behebt, bevor sie von den Nutzern überhaupt bemerkt werden. Die Plattform greift dabei auf zwei proprietäre Datenströme zurück: gespeichertes Expertenwissen aus Remote-Support-Sitzungen sowie umfassende Echtzeit-Telemetrie der verwalteten Geräte. Mit weit über einer Million KI-Support-Sitzungen, 300.000 davon allein im März, wird die Plattform kontinuierlich besser. Autonomous Endpoint Management entwickelt sich zum nächsten großen Umbruch im IT-Betrieb und TeamViewer entwickelt die Datenbasis und Plattform, um diesen Wandel anzuführen.



Über TeamViewer

TeamViewers Digital-Workplace-Plattform ermöglicht effizientes, digitales Arbeiten durch die Optimierung und Automatisierung von Prozessen.

Was 2005 als Software für den Fernzugriff auf Computer begann, um Dienstreisen zu vermeiden und Produktivität zu steigern, entwickelte sich schnell zum branchenweiten Inbegriff von Fernwartung und IT-Support; und wird von hunderten Millionen Menschen weltweit zur Unterstützung bei IT-Problemen genutzt. Heute vertrauen mehr als 635.000 Kunden weltweit auf TeamViewer – von kleinen und mittelständischen Betrieben bis hin zu großen Konzernen – um digitale Arbeitsplätze für Büroangestellte und Industriefachkräfte effizienter zu gestalten.

Unternehmen aus allen Branchen nutzen die KI-gestützten Lösungen von TeamViewer, um Störungen an digitalen Endgeräten jeder Art zu verhindern und zu beheben, IT-Netzwerke und Industrieanlagen effizient zu verwalten und Prozesse mit Augmented-Reality-Funktionen zu optimieren. Auch dank der Integrationen mit führenden Technologiepartnern hilft TeamViewer seinen Kunden dabei, Ausfallzeiten zu reduzieren, IT-Probleme schneller zu lösen und digitale Arbeitsabläufe zu verbessern. In einer Zeit des globalen Wandels – geprägt von hybriden Arbeitsmodellen, neuen Technologien und Fachkräftemangel – bietet TeamViewer einen klaren Mehrwert: höhere Produktivität, schnellere Einarbeitung neuer Talente und eine gesteigerte Zufriedenheit von Kunden und Mitarbeitenden.

TeamViewer hat seinen Hauptsitz in Göppingen, Deutschland, und beschäftigt weltweit rund 1.900 Mitarbeitende. Im Jahr 2025 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von rund 768 Millionen Euro. Die TeamViewer SE (TMV) ist an der Frankfurter Börse gelistet und gehört zum SDAX.

Mehr Informationen unter www.teamviewer.com.

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ETH Zürich und RWTH Aachen erzeugen künstliche Erschütterungen im Furka-Baustollen

30.04.2026

Im Gotthardmassiv im Tessin ist einem internationalen Forschungsteam erstmals gelungen, die Erde kontrolliert zum Beben zu bringen. Im Untergrundlabor "Bedrettolab", das in einem ehemaligen Baustollen des Furkatunnels eingerichtet wurde, lösten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gezielt eine Serie von Mikrobeben aus. Die beteiligte Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (RWTH Aachen) sprach von einem "sehr erfolgreichen" Versuch.

Über mehrere Tage injizierten Fachleute der ETH Zürich, der RWTH Aachen und des italienischen Nationalen Instituts für Geophysik und Vulkanologie (INGV) Wasser mit hohem Druck in eine natürliche Bruchzone tief im Fels. Ziel des Experiments war es, Spannungsänderungen im Gestein hervorzurufen und damit kleinste Erschütterungen auszulösen. Genau das trat ein: Registriert wurde eine ganze Serie von Mikrobeben, teilweise mit Magnituden knapp unterhalb von 0. An der Erdoberfläche waren diese Ereignisse nicht zu spüren.

Um die künstlich erzeugten Beben detailliert zu erfassen, installierte das Team Hunderte hochsensibler Sensoren in unmittelbarer Nähe der Verwerfung. Die Messinstrumente reagierten so feinfühlig, dass im Bedrettolab sogar das Erdbeben in Japan vom 20. April präzise aufgezeichnet werden konnte. Durch die direkte Platzierung an der Bruchzone konnte die Entstehung der Erschütterungen erstmals am Ursprungsort und nicht wie sonst üblich an der Erdoberfläche verfolgt werden. Die aufgezeichneten Signale seien "unglaublich", sagte Projektleiter Florian Amann von der RWTH Aachen, man erhalte einen einzigartigen Einblick in die Erdbebenphysik.

Das Experiment ist Teil des Projekts "FEAR" – kurz für "Fault Activation and Earthquake Rupture". Langfristig sollen die Daten dazu beitragen, die Vorhersagbarkeit von Erdbeben zu verbessern. Im Fokus steht die Frage, was im Gestein passiert, bevor ein größeres Beben einsetzt. Nach Angaben der Forschenden gehen starken Erdbeben typischerweise tausende kleine Ereignisse voraus. Deren Entwicklung im Labor nachzuzeichnen, soll helfen, die physikalischen Prozesse entlang natürlicher Störungszonen besser zu verstehen und Frühindikatoren für künftige Beben zu identifizieren.