MediaGo und hipto sichern sich erneut eine Goldauszeichnung bei den „Les Cas d'Or" im Bereich Performance-Marketing

22.04.2026

SAN FRANCISCO, 22. April 2026 /PRNewswire/ -- Vor kurzem wurden MediaGo, eine globale Plattform für intelligente Werbung, und hipto, Frankreichs führender Spezialist für Lead-Generierung, bei den renommierten französischen Digital-Marketing-Awards „Les Cas d'Or" mit Gold in der Kategorie „Content and Vertical Industries" ausgezeichnet. Diese Auszeichnung, die für eine wegweisende Performance-Marketing-Kampagne im Krankenversicherungssektor verliehen wurde und über die mehr als 40 Marketingleiter von Markenunternehmen abgestimmt haben, ist ein weiterer maßgeblicher Beweis für die technische Kompetenz und die Dienstleistungskapazitäten von MediaGo auf dem europäischen Markt.

MediaGo and hipto Secure Another Les Cas d'Or Gold in Performance Marketing

Nach früheren Auszeichnungen mit Gold in der Kategorie „Native Advertising" und Bronze in der Kategorie „Banking & Insurance Acquisition" stellt diese jüngste Branchenauszeichnung einen weiteren bedeutenden Meilenstein dar. Sie unterstreicht, dass die lokalisierten Native-Advertising-Fähigkeiten von MediaGo sowie die Fähigkeit, Deep-Learning-Technologien in komplexen Nutzerakquisitionsszenarien in ganz Frankreich und Europa einzusetzen, sowohl vom Markt als auch von Branchenexperten große Anerkennung gefunden haben und damit die Position des Unternehmens an der Spitze der Branche festigen.

Der französische Krankenversicherungsmarkt ist hart umkämpft und gesättigt. Lokale Werbetreibende stützen sich seit langem stark auf Such- und Social-Media-Kanäle, was zu anhaltend hohen CPAs und einer erheblichen Traffic-Inflation führt. Um diese Probleme der Branche anzugehen, haben MediaGo und hipto gemeinsam einen neuen Wachstumspfad erschlossen und das offene Web als dritte zentrale Säule der Kundenakquise neben Such- und Social-Media-Kanälen etabliert. Durch die Einbindung hochwertiger lokaler Nachrichten- und Informationsanbieter in Frankreich integrierten sie Native Ads nahtlos in Medienumgebungen und stellten der Versicherungsbranche damit einen skalierbaren, reproduzierbaren Wachstumsplan zur Verfügung, um der Traffic-Inflation wirksam entgegenzuwirken.

Diese preisgekrönte Kampagne konzentrierte sich auf die Skalierung der Akquise von Leads mit hoher Kaufabsicht im Versicherungssektor. Sie überwand erfolgreich drei strukturelle Herausforderungen, die traditionellen Bidding-Modellen innewohnen: reaktive Algorithmen, hohe Cold-Start-Kosten und die Schwierigkeit, Skalierung und Effizienz in Einklang zu bringen. Diese Leistung bestätigt einmal mehr die starken operativen Fähigkeiten von MediaGo und seine Innovationskraft im Bereich Native Advertising auf dem französischen Markt.

Angetrieben von fünf Deep-Learning-Modellen und dem neu aktualisierten SmartBid 3.0 prognostiziert MediaGo präzise und in Echtzeit die Konversionswahrscheinlichkeit jeder Anzeigenimpression. In Kombination mit den hochfrequenten kreativen Iterationen von hipto (3–5 Mal pro Woche) identifiziert MediaGo kontinuierlich Zielgruppencluster mit hohem Potenzial und verbessert so die Targeting-Präzision weiter. Zudem verkürzte der einzigartige „Global-Learning"-Mechanismus von SmartBid 3.0 den Cold-Start-Lernzyklus für neue Kampagnen um 50 %. Diese Partnerschaft ermöglichte es den Kampagnen, vom ersten Tag an eine stabile Monetarisierung zu erzielen.

Durch die Nutzung des MaxCV-Modus von SmartBid 3.0 erzielten die Kampagnen von hipto einen doppelten Durchbruch sowohl in Bezug auf die Reichweite als auch auf die Effizienz. Die Daten zeigen einen sofortigen Anstieg des monatlichen Conversion-Volumens um 32 % und eine Verdreifachung des Lead-Volumens auf längere Sicht, wodurch der Marktanteil in einer gesättigten Branche erfolgreich ausgebaut wurde. Zudem übertraf die Klickrate (CTR) der Native Ads den Branchen-Benchmark um 53 %, was die Fähigkeit der Plattform unter Beweis stellt, Nutzer mit hoher Kaufabsicht präzise anzusprechen. Bemerkenswert ist, dass trotz einer Erhöhung der Budgetzuweisung für den Mobilbereich um 48 % der CPA um 2,6 % sank, was beweist, dass Volumenskalierung und Margenerhaltung Hand in Hand gehen können.

Leo Ye, Head of Partnerships bei MediaGo, erklärte: „Der Gewinn des Les Cas d'Or Gold für Performance-Marketing ist eine starke Bestätigung der technischen Stärke und der lokalisierten Servicekompetenzen von MediaGo. Wir bleiben einem leistungsorientierten, werbetreibendenzentrierten Ansatz verpflichtet und vertiefen unsere Präsenz auf dem französischen Markt, um Werbetreibenden dabei zu helfen, Wachstumsengpässe in einem gesättigten Umfeld zu überwinden."

Mit Blick auf die Zukunft wird MediaGo seine Präsenz in Europa weiter ausbauen. Mit Deep Learning als Kernkompetenz zielt die Plattform darauf ab, ihre Native-Advertising-Fähigkeiten und lokalisierten Aktivitäten kontinuierlich zu verbessern, um globalen Werbetreibenden greifbaren Mehrwert zu bieten und Partner in die Lage zu versetzen, in komplexen Marktumgebungen ein hochwertiges, nachhaltiges Geschäftswachstum zu erzielen.

Informationen zu MediaGo

MediaGo ist eine führende intelligente Werbeplattform. Auf der Grundlage von Deep-Learning-Algorithmen unterstützt MediaGo Unternehmen aller Größenordnungen und schafft so einen messbaren Mehrwert für Unternehmen. Mit 12 Betriebszentren rund um die Welt stellt MediaGo erfolgreich lokalisierte und umfassende Dienstleistungen bereit, die das Geschäftswachstum von über 10.000 Partnern steigern.

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Steigende Mieten belasten Schweizer Haushalte – Parteien ringen um Rezepte

13.04.2026

Die Debatte über steigende Mieten und Wohnungsnot entwickelt sich in der Schweiz zu einem der dominierenden innenpolitischen Konfliktfelder. In der SRF-«Arena» unter dem Titel «Miet-Irrsinn» prallten Vertreterinnen und Vertreter von SP, SVP, Mitte und Grünen aufeinander – und stritten nicht nur über Zahlen und Instrumente, sondern auch über die grundsätzliche Frage, was den Druck auf dem Mietmarkt überhaupt treibt. Im Zentrum standen die Rolle der Zuwanderung, die Bautätigkeit, die Renditebegrenzung im Mietrecht sowie der Umgang mit mutmasslich überhöhten Mieten.

Die Ausgangslage ist angespannt. In der Schweiz wohnen rund 60 Prozent der Bevölkerung zur Miete. Gemäss einem Mietbarometer, das im Auftrag des Mieterinnen- und Mieterverbandes erstellt wurde, geben rund 40 Prozent der Haushalte mehr als ein Drittel ihres Einkommens für die Miete aus. Damit steigen die Wohnkosten schneller als die Reallöhne; ein immer grösserer Anteil des Budgets fliesst in die Miete. Gleichzeitig sinkt der Anteil leerstehender Wohnungen: Per 1. Juni 2025 waren landesweit weniger als 50'000 Wohnungen unvermietet – statistisch steht nur noch etwa eine von 100 Wohnungen leer. Fällt die Leerwohnungsziffer unter ein Prozent, gilt dies offiziell als Wohnungsnot; diese Schwelle ist derzeit bereits in zahlreichen Kantonen unterschritten.

SVP-Nationalrat Manfred Bühler führt den Engpass vor allem auf die Zuwanderung zurück. Die Migrationspolitik sei der «Haupttreiber für die Nachfrage», argumentierte er in der Sendung. Würde die Nettozuwanderung auf 20'000 Personen pro Jahr reduziert, liesse der Druck auf dem Mietmarkt rasch nach, so seine These. Mitte-Politikerin Tina Deplazes dagegen verweist auf ein ganzes Bündel struktureller Faktoren: Individualisierung, mehr Ein- und Zweipersonenhaushalte, ein generell gestiegener Wohnraumbedarf sowie die Alterung der Gesellschaft. Zuwanderung erhöhe zwar ebenfalls die Nachfrage und damit die Preise, es handle sich dabei aber um Personen, die auf dem Arbeitsmarkt benötigt würden.

SP-Nationalrätin Jacqueline Badran und Grünen-Nationalrat Michael Töngi legten den Fokus stärker auf die Angebots- und Regulierungsseite. Deplazes macht ein zu tiefes Bautempo für die Knappheit verantwortlich, während Töngi die mangelnde Durchsetzung des Mietrechts kritisiert und eine periodische Überprüfung der Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben fordert. Badran wiederum sieht «illegale» Mietüberhöhungen als zentrales Problem und verweist auf den im Schweizer Mietrecht verankerten Rendite-Deckel. Nur in einer «unkontrollierten Immobilienwirtschaft» könnten Vermieter Preise nach oben durchsetzen, etwa wenn Gutverdienende aus dem Ausland ohne Weiteres 7'000 Franken für eine Vierzimmerwohnung bezahlten. Würden die Renditebegrenzungen konsequent durchgesetzt, hätte die Zuwanderung auf die Miethöhen keinen Effekt, hält sie dagegen. Die konträren Lesarten – Nachfragebremsen durch Migrationspolitik auf der einen, striktere Regulierung und mehr Bauaktivität auf der anderen Seite – zeigen, wie weit der politische Konsens bei der Suche nach Antworten auf den «Miet-Irrsinn» derzeit entfernt ist.