CHAM, Schweiz, 9. April 2026 /PRNewswire/ -- Landis+Gyr EMEA, ehemals Teil der Landis+Gyr Group, schlägt als eigenständiges Unternehmen ein neues Kapitel auf und bedient vor allem Kunden in Europa, dem Nahen Osten und Afrika.
Nach Abschluss der Transaktion ist das EMEA-Geschäft nun vollständig im Besitz von AURELIUS. Die neue Eigentümerstruktur bietet strategische Unterstützung und eine stärkere operative Ausrichtung, während das Unternehmen sein Portfolio in den Bereichen moderne Messtechnik, Netzintelligenz und digitale Infrastrukturlösungen weiter ausbaut.
Mit mehr als 2.800 Mitarbeitern in 19 Ländern arbeitet das Unternehmen unter der Leitung desselben Managementteams und behält seine regionale Präsenz bei, wodurch es weiterhin eine Schlüsselrolle bei der Unterstützung von Versorgungsunternehmen und Infrastrukturbetreibern in der gesamten Region spielt.
„Der Abschluss der Transaktion markiert einen wichtigen Meilenstein für unser Unternehmen", sagte Robert Evans, CEO von Landis+Gyr EMEA. „Unsere neue eigenständige Position, unterstützt durch AURELIUS, bietet eine einzigartige Gelegenheit, das Potenzial dieses großartigen Unternehmens weiter auszuschöpfen. Wir sind stolz auf unsere Geschichte, unser Erbe und unser Fachwissen, das wir als Teil von Landis+Gyr aufgebaut haben, und wir werden unseren Kunden auch weiterhin mit noch größerer Zielstrebigkeit und bewährter Zuverlässigkeit zur Seite stehen."
In den kommenden Monaten wird das Unternehmen sein neues Erscheinungsbild vorstellen und damit die nächste Phase seiner Entwicklung als eigenständiges Unternehmen einläuten.
Informationen zu Landis+Gyr EMEA
Landis+Gyr EMEA, ehemals Teil der Landis+Gyr Group, unterstützt Strom-, Gas-, Wasser- und Wärmeversorger dabei, ihre immer komplexer werdenden Netze zu verwalten, die betriebliche Effizienz zu steigern und eine nachhaltigere Nutzung von Ressourcen zu ermöglichen.
Mit jahrzehntelanger Erfahrung im Bereich kritischer Infrastrukturtechnologie bietet das Unternehmen Versorgungsunternehmen und Infrastrukturbetreibern vor allem in Europa, dem Nahen Osten und Afrika fortschrittliche Mess-, Netzwerkintelligenz- und digitale Lösungen an.
Als eigenständige Organisation baut Landis+Gyr EMEA auf langjährigen Kundenbeziehungen und bewährten technologischen Fähigkeiten auf, unterstützt von erfahrenen regionalen Teams.
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Die Aktie der Porsche AG hat sich am Dienstagmorgen trotz zurückhaltender Analystenkommentare freundlich gezeigt. Auf der Handelsplattform Tradegate notierte das Papier um 08:45 Uhr mit 42,35 Euro und damit 1,32 Prozent im Plus. Im Vorfeld der anstehenden Quartalszahlen haben mehrere Investmenthäuser ihre Einstufungen und Kursziele bestätigt – allerdings mit deutlich unterschiedlicher Tonlage.
Das Analysehaus Jefferies bleibt bei seiner neutralen Haltung und stuft die Vorzugsaktien der Porsche AG weiter mit "Hold" ein. Das Kursziel liegt unverändert bei 41 Euro. Die jüngste Analysten-Telefonkonferenz im Vorfeld der Zahlen habe "keine Überraschungen" geliefert, schrieb Analyst Philippe Houchois. Hinweise auf eine Änderung der grundsätzlichen Einschätzung oder auf neue, marktrelevante Informationen ergaben sich demnach nicht.
Deutlich vorsichtiger positioniert sich die britische Investmentbank Barclays. Sie bestätigt die Einstufung "Underweight" mit einem Kursziel von 40 Euro. Analyst Henning Cosman verweist in seinem Ausblick auf die bereits veröffentlichten Absatzzahlen. Vor diesem Hintergrund erwartet er, dass der Umsatz im ersten Quartal weniger stark zurückgehen dürfte als die Großhandelserlöse. Zugleich rechnet er jedoch damit, dass die Ebit- und Free-Cashflow-Margen jeweils am oberen Ende der für 2026 ausgegebenen Zielspannen liegen werden – ein Hinweis darauf, dass Profitabilität und Cash-Generierung aus Analystensicht intakt bleiben könnten, auch wenn das Volumen unter Druck steht.
Die unterschiedlichen Einschätzungen spiegeln die gemischte Erwartungshaltung des Marktes wider: Während Jefferies angesichts eines aus Analystensicht weitgehend erwartungsgemäßen Nachrichtenflusses auf eine abwartende Haltung setzt, beurteilt Barclays das Chance-Risiko-Verhältnis der Aktie zurückhaltender. Dass der Kurs sich dennoch oberhalb beider Kursziele hält und zuletzt zulegen konnte, deutet darauf hin, dass ein Teil der Investoren auf robuste Margen und eine mögliche positive Überraschung bei den anstehenden Zahlen setzt – auch wenn die professionellen Beobachter vorerst überwiegend auf Vorsicht und selektives Engagement pochen.