HANGZHOU, China, 30. April 2026 /PRNewswire/ -- Hikvision hat seinen Bericht zu Umwelt, Soziales und Unternehmensführung (ESG) für 2025 veröffentlicht und damit zum achten Mal in Folge eine transparente Nachhaltigkeitsberichterstattung vorgelegt.

Geleitet von seiner Nachhaltigkeitsphilosophie „THRIVE" hat das Unternehmen in diesem Bericht seine Bewertung der doppelten Wesentlichkeit verfeinert und dabei technologische Innovation, Produktsicherheit und -qualität sowie Cybersicherheit als Themen von doppelter Wesentlichkeit identifiziert, um seine Ziele für eine nachhaltige Entwicklung systematisch voranzutreiben.
Förderung des Gemeinwohls durch AIoT
Im Rahmen seines Engagements für „Tech for Good" fördert Hikvision Innovationen, um positive Werte zu schaffen. Im Bereich der Stadtverwaltung entwickelt das Unternehmen End-to-End-Überwachungssysteme zum Schutz kritischer Infrastrukturen, mit mehr als 300 Geräten und 140 szenariobasierten Lösungen für das Verkehrsmanagement. Im Naturschutz werden die Lösungen von Hikvision, die auf dem 5. Weltkongress der Biosphärenreservate vorgestellt wurden, mittlerweile in Chinas erster Gruppe von Nationalparks sowie in 50 % der Biosphärenreservate des Landes eingesetzt.
Über den Geschäftsbetrieb hinaus engagiert sich Hikvision weiterhin für das Gemeinwohl. Das STAR-Programm erstreckt sich über 14 Länder und Regionen und unterstützt ökologische Beobachtungen in den Pyrenäen sowie Gletscherforschung im Himalaya, während die „2025 STAR Installer Partner Initiative" ein globales Netzwerk für unverzichtbaren technischen Support vereint.
Vertrauenswürdigkeit durch Cybersicherheit und Qualität
Um das digitale Vertrauen zu stärken, hat Hikvision ein umfassendes Cybersicherheits-Framework zur Verbesserung des Managements etabliert. Diese Bemühungen, darunter eine 100-prozentige Behebungsrate von Sicherheitslücken 2025, wurden mit der höchsten Stufe des Digital Trust Assurance Award der British Standards Institution (BSI) ausgezeichnet.
Im Bereich des Produktqualitätsmanagements hat Hikvision standardisierte digitale Prozesse etabliert, um die Zuverlässigkeit zu gewährleisten und sein Portfolio an geistigem Eigentum zu stärken – mit 7.399 Patentanmeldungen für Erfindungen im Zusammenhang mit seinem Kerngeschäft und 1.553 neu erteilten Patenten im Jahr 2025.
Sicherstellung von Compliance und Datenschutz
Durch die Übernahme globaler Best Practices integriert Hikvision Compliance-Anforderungen effektiv in den täglichen Betrieb. 2025 erlangte das Unternehmen die ISO-37301-Zertifizierung. Um mit den neuesten technologischen Trends Schritt zu halten, veröffentlichte das Unternehmen zudem „Hikvision's Journey Practicing Responsible AI", in dem es sein festes Bekenntnis zur konformen KI-Entwicklung darlegt.
Der Datenschutz hat für Hikvision weiterhin höchste Priorität. Hikvision hat 2025 die jährlichen Audits für mehrere internationale Standards erfolgreich bestanden, darunter ISO/IEC 27701, ISO/IEC 38505, ISO/IEC 29151 und ISO 37301, und eine 100-prozentige Abdeckung der Belegschaft bei der Sensibilisierung für den Schutz personenbezogener Daten erreicht.
Beschleunigung des Klimaschutzes
Hikvision treibt den Klimaschutz durch eine dreistufige Governance-Struktur voran und unterstützt die Dekarbonisierung auf vier Säulen: kohlenstoffarme Produkte, intelligente Fertigung, digitale Befähigung und umweltfreundlicher Betrieb.
Um seine Wirkung zu verstärken, hat das Unternehmen die GPA-Plattform aufgebaut, um die Fähigkeiten im Bereich des umweltfreundlichen Produktmanagements zu verbessern. Bis Ende 2025 wurde für 169 Produktmodelle die CO2-Bilanzierung abgeschlossen. Insbesondere erhielten sieben WonderHub-Smart-Displays die TCO Certified Generation 10-Zertifizierung und sind damit die weltweit ersten Großformatdisplays, die diesen Standard erfüllen.
Im Einklang mit den zehn Prinzipien des UN Global Compact treibt Hikvision weiterhin verantwortungsvolle Unternehmensführung und nachhaltige Geschäftspraktiken voran, was durch seine jüngsten ESG-Auszeichnungen – die EcoVadis-Silbermedaille und den DMCC Global Enterprise ESG Leader Award – belegt wird.
Mit Blick auf die Zukunft wird sich Hikvision weiterhin für kontinuierliche Verbesserung und langfristige Wertschöpfung einsetzen und gemeinsam mit den Stakeholdern auf eine widerstandsfähigere, nachhaltigere Welt hinarbeiten.
Hier finden Sie den vollständigen ESG-Bericht 2025 von Hikvision.
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Sexuelle Gewalt hinterlässt bei den Betroffenen deutlich tiefere und länger anhaltende Spuren, als bislang in der Schweiz weithin angenommen. Das zeigt eine neue Studie aus der Romandie, die vom Genfer Universitätsspital (HUG) koordiniert wurde und nach Angaben der Forschenden erstmals eine systematische Nachverfolgung von Opfern über einen Zeitraum von zwölf Monaten vornimmt. Beteiligt waren neben dem HUG der Spitalverbund Wallis sowie fünf Waadtländer Spitäler.
Für die Untersuchung wurden 181 von sexueller Gewalt betroffene Personen – 180 Frauen und ein Transmann – ein Jahr lang begleitet. Die Auswertung ergibt ein klares Bild: 71 Prozent der Teilnehmenden zeigen zwölf Monate nach der Tat depressive Symptome, 68 Prozent weisen Anzeichen einer posttraumatischen Belastungsstörung auf, 57 Prozent leiden unter ausgeprägter Angst. Mehr als die Hälfte der Befragten berichtet zudem weiterhin über körperliche Beschwerden wie chronische Schmerzen, Schlafstörungen oder anhaltende Erschöpfung.
Besonders gravierend sind die Folgen im Intimbereich. Rund zwei Drittel der Betroffenen, die sexuell aktiv sind, geben an, auch ein Jahr nach dem Übergriff unter sexuellen Funktionsstörungen zu leiden. „Diese Daten zeigen klar, dass sexuelle Gewalt ein tiefgreifendes und dauerhaftes Trauma ist“, wird Studienleiterin Jasmine Abdulcadir in der Mitteilung zur Studie zitiert. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass es sich nicht um vorübergehende Reaktionen handelt, sondern um anhaltende Beeinträchtigungen mit potenziell weitreichenden Auswirkungen auf Partnerschaft, Familie und Berufsleben.
Die Datenerhebung bestätigt zudem bekannte Muster bei sexueller Gewalt. In der Mehrheit der Fälle kennen die Betroffenen die Täterperson, häufig stammt diese aus dem nahen Umfeld. Die gemeldeten Übergriffe ereignen sich überwiegend in privaten Räumen. Zwar suchen viele Opfer laut Studie rasch nach der Tat medizinische Hilfe, doch die Forschenden verweisen darauf, dass die anschliessende Betreuung häufig unzureichend bleibt. Angesichts der hohen Belastung über mindestens ein Jahr hinweg sehen Fachleute dringenden Handlungsbedarf bei der langfristigen psychischen, körperlichen und sexuellen Versorgung von Betroffenen.