Ein Blick auf die Highlights der 1. Phase der 139. Canton Fair

14.04.2026

GUANGZHOU, China, 14. April 2026 /PRNewswire/ -- Mit dem Schwerpunkt auf fortschrittlicher Fertigungsteht die Eröffnung der ersten Phase der 139. Canton Fair bevor, auf der Innovationen in großem Stil präsentiert werden. Mit einer Fläche von 520.000 Quadratmetern, über 25.000 Ständen und rund 12.000 Ausstellernumfasst die Messe fünf Hauptkategorien und 19 Bereicheund bietet Einkäufern aus aller Welt einen umfassenden Überblick über die neuesten Errungenschaften der chinesischen Fertigungsindustrie. Von der Integration künstlicher Intelligenz und umweltfreundlicher, kohlenstoffarmer Technologien bis hin zu bahnbrechenden Errungenschaften sowohl von Branchenführern als auch von aufstrebenden Innovatoren – Phase 1 ist darauf ausgerichtet, als globaler Marktplatz für die Zukunft der Fertigung zu fungieren.

1. Weitreichendere Perspektiven für die fortschrittliche Fertigung

Auf den Entwicklungstrends Innovation, Nachhaltigkeit und Intelligenz aufbauend, ist Phase 1 eng auf neue Wachstumstreiber, Zukunftsbranchen und sich wandelnde globale Beschaffungsanforderungen abgestimmt. Aufbauend auf den beliebten Ausstellungsbereichen Serviceroboter, Smart Living, industrielle Automatisierung und Fahrzeuge mit alternativen Antrieben führt Phase 1 der Messe vier neue Themenbereiche ein: Smart Wearables, Display-Technologien, Consumer-Drohnen und Agrardrohnen.

Dieses erweiterte Ökosystem verwandelt die Produktivität der nächsten Generation in greifbare, lösungsbereite Ergebnisse und bietet Käufern weltweit reichhaltigere, effizientere und hochwertigere Handelsmöglichkeiten.

2. Globaler Fokus auf Smart Manufacturing

Die Ausstellerliste erreicht mit mehr als 5.900 hochkarätigen Unternehmen einen neuen Höchststand, darunter nationale Hightech-Unternehmen, einzelne Marktführer sowie spezialisierte und hochentwickelte kleine und mittlere Unternehmen.

Führende Robotikunternehmen aus Shanghai und Shenzhen unterstreichen Chinas Führungsrolle bei der KI-gesteuerten Automatisierung, während führende Marken für intelligente Haushaltsgeräte integrierte intelligente Endgerätelösungen vorstellen. Führende Display-Unternehmen präsentieren fortschrittliche visuelle Technologien, professionelle Drohnenhersteller demonstrieren tiefgreifendes vertikales Fachwissen und Hersteller von High-End-Ausrüstung heben Chinas Stärke in der Präzisionsfertigung hervor. Gemeinsam zeichnen sie ein überzeugendes Bild der chinesischen intelligenten Fertigung.

3. KI-gestützte Produkte branchenübergreifend

Fortschrittliche Technologien werden in zahlreichen Kategorien anschaulich zum Leben erweckt.

Im Bereich Elektronik und Haushaltsgeräte bieten KI-gesteuerte interaktive Displays Selbstemission auf Pixelebene und ultraschnelle Reaktionszeiten, während industrielle vierbeinige Roboter eine 360-Grad-Wahrnehmung für extreme Umgebungen bieten. Im Bereich Fertigung stehen Desktop-Laserschneid- und -Graviermaschinen mit automatischer Materialerkennung sowie Agrardrohnen mit intelligenter Hindernisvermeidung und geländegerechtem Flug im Mittelpunkt. Im Bereich Fahrzeuge und Zweiräder werden hocheffiziente, leistungsstarke drahtlose Ladesysteme präsentiert, während Aussteller aus den Bereichen Beleuchtung und Elektrotechnik KI-gestützte Energiemanagement-Plattformen vorstellen. Abgerundet wird das Angebot durch Hardware-Präsentationen, darunter intelligente Mähroboter mit Präzisionspositionierung und vollautonomem, grenzenlosem Betrieb.

Zusammen unterstreichen diese Highlights die Rolle von Phase 1 als Tor zur Zukunft der fortschrittlichen Fertigung, in der Innovation, Intelligenz und Nachhaltigkeit zusammenlaufen, um den globalen Handel zu unterstützen.

Für die Vorregistrierung klicken Sie bitte hier:https://buyer.cantonfair.org.cn/register/buyer/email?source_type=16

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Steigende Mieten belasten Schweizer Haushalte – Parteien ringen um Rezepte

13.04.2026

Die Debatte über steigende Mieten und Wohnungsnot entwickelt sich in der Schweiz zu einem der dominierenden innenpolitischen Konfliktfelder. In der SRF-«Arena» unter dem Titel «Miet-Irrsinn» prallten Vertreterinnen und Vertreter von SP, SVP, Mitte und Grünen aufeinander – und stritten nicht nur über Zahlen und Instrumente, sondern auch über die grundsätzliche Frage, was den Druck auf dem Mietmarkt überhaupt treibt. Im Zentrum standen die Rolle der Zuwanderung, die Bautätigkeit, die Renditebegrenzung im Mietrecht sowie der Umgang mit mutmasslich überhöhten Mieten.

Die Ausgangslage ist angespannt. In der Schweiz wohnen rund 60 Prozent der Bevölkerung zur Miete. Gemäss einem Mietbarometer, das im Auftrag des Mieterinnen- und Mieterverbandes erstellt wurde, geben rund 40 Prozent der Haushalte mehr als ein Drittel ihres Einkommens für die Miete aus. Damit steigen die Wohnkosten schneller als die Reallöhne; ein immer grösserer Anteil des Budgets fliesst in die Miete. Gleichzeitig sinkt der Anteil leerstehender Wohnungen: Per 1. Juni 2025 waren landesweit weniger als 50'000 Wohnungen unvermietet – statistisch steht nur noch etwa eine von 100 Wohnungen leer. Fällt die Leerwohnungsziffer unter ein Prozent, gilt dies offiziell als Wohnungsnot; diese Schwelle ist derzeit bereits in zahlreichen Kantonen unterschritten.

SVP-Nationalrat Manfred Bühler führt den Engpass vor allem auf die Zuwanderung zurück. Die Migrationspolitik sei der «Haupttreiber für die Nachfrage», argumentierte er in der Sendung. Würde die Nettozuwanderung auf 20'000 Personen pro Jahr reduziert, liesse der Druck auf dem Mietmarkt rasch nach, so seine These. Mitte-Politikerin Tina Deplazes dagegen verweist auf ein ganzes Bündel struktureller Faktoren: Individualisierung, mehr Ein- und Zweipersonenhaushalte, ein generell gestiegener Wohnraumbedarf sowie die Alterung der Gesellschaft. Zuwanderung erhöhe zwar ebenfalls die Nachfrage und damit die Preise, es handle sich dabei aber um Personen, die auf dem Arbeitsmarkt benötigt würden.

SP-Nationalrätin Jacqueline Badran und Grünen-Nationalrat Michael Töngi legten den Fokus stärker auf die Angebots- und Regulierungsseite. Deplazes macht ein zu tiefes Bautempo für die Knappheit verantwortlich, während Töngi die mangelnde Durchsetzung des Mietrechts kritisiert und eine periodische Überprüfung der Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben fordert. Badran wiederum sieht «illegale» Mietüberhöhungen als zentrales Problem und verweist auf den im Schweizer Mietrecht verankerten Rendite-Deckel. Nur in einer «unkontrollierten Immobilienwirtschaft» könnten Vermieter Preise nach oben durchsetzen, etwa wenn Gutverdienende aus dem Ausland ohne Weiteres 7'000 Franken für eine Vierzimmerwohnung bezahlten. Würden die Renditebegrenzungen konsequent durchgesetzt, hätte die Zuwanderung auf die Miethöhen keinen Effekt, hält sie dagegen. Die konträren Lesarten – Nachfragebremsen durch Migrationspolitik auf der einen, striktere Regulierung und mehr Bauaktivität auf der anderen Seite – zeigen, wie weit der politische Konsens bei der Suche nach Antworten auf den «Miet-Irrsinn» derzeit entfernt ist.