Die Schlumberger Foundation feiert die Vergabe ihres 1.000. „Faculty for the Future"-Stipendiums

21.04.2026

In diesem Jahr vergab das Programm 163 Stipendien an herausragende Frauen aus Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen, die in den Bereichen Naturwissenschaften, Ingenieurwesen, Technik und Mathematik (MINT) promovieren oder als Postdoktorandinnen forschen

KAMPALA, Uganda, 21. April 2026 /PRNewswire/ -- Die Schlumberger Foundation (www.SchlumbergerFoundation.com) gab heute bekannt, dass ihr Vorzeigeprogramm „Faculty for the Future" nach der Bekanntgabe der Stipendiaten für den Zeitraum 2026–2027 mittlerweile weltweit 1.000 Stipendiaten gefördert hat.

In diesem Jahr vergab das Programm 163 Stipendien an herausragende Frauen aus Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen, die in den Bereichen Naturwissenschaften, Ingenieurwesen, Technik und Mathematik (MINT) promovieren oder als Postdoktorandinnen forschen. Zu dieser Kohorte gehören 54 neue Stipendiaten und 109 Stipendiaten, deren Förderung verlängert wurde. Damit wird eine vielfältige, weltweite Gemeinschaft von Forschern, Pädagogen, Innovatoren und Führungskräften weiter gestärkt, die wissenschaftliche Erkenntnisse zur Bewältigung kritischer Herausforderungen in ihren Heimatländern einsetzen.

Seit seiner Einführung im Jahr 2004 hat das Programm „Faculty for the Future" maßgeblich dazu beigetragen, den MINT-Unterricht, die Forschung und die wissenschaftlichen Kapazitäten in Ländern zu stärken, in denen diese Beiträge am dringendsten benötigt werden. Die Ergebnisse unserer jüngsten Umfrage unter Stipendiaten (https://apo-opa.co/4sIff13) zeigten, dass 83 % der Stipendiaten im akademischen Bereich tätig sind und durch Forschung, Lehre und Betreuung von Studierenden einen wesentlichen Beitrag leisten. Die Umfrageergebnisse zeigen, dass die Stipendiaten des Programms „Faculty for the Future" neben ihren Forschungsaktivitäten mehr als 185.000 Studierende unterrichten und fast 900 Doktoranden betreuen.

Ihre Arbeit führt zu greifbaren Vorteilen für Institutionen und die Gesellschaft. So leiten beispielsweise in Mosambik die Neurologinnen Dr. Deise Catamo und Dr. Helena Buque (https://apo-opa.co/4sMHgEu) eine stille Revolution in der neurologischen Forschung und Versorgung in Mosambik an. Ebenso hat Dr. Shakardokht Jafari (https://apo-opa.co/4e0pGcC), Gründerin von TRUEinvivo®, ihre Forschungsergebnisse in eine lebensrettende Technologie umgesetzt, die hochpräzise Dosimetrielösungen für die Strahlentherapie bietet.

Die Stipendiaten von „Faculty for the Future" spielen zudem eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung der öffentlichen Politik. Fast 59 % der befragten Stipendiaten geben an, sich aktiv an der Politikgestaltung zu beteiligen und einen Beitrag zu nationalen und regionalen Agenden zu leisten. So ist beispielsweise Dr. Happy Magoha Vorsitzender des Fachausschusses der Lebensmittelwissenschaftler Tansanias, während Dr. Gayatri Indah als technische Expertin für Erdbeben im indonesischen Nationalen Ausschuss für Gefahrenkarten tätig ist. Ebenso haben Mekdelawit Deribe und Rania AlZou'bi (https://apo-opa.co/3OBNKbd) ihre Doktorarbeiten auf physikalische Modellierung gestützt, um eine gerechtere und nachhaltigere Bewirtschaftung kritischer Flusssysteme in ihren jeweiligen Regionen zu fördern.

Darüber hinaus bezeichneten sich 20 % der befragten Stipendiaten als Unternehmer, die neue Unternehmen gründen, welche Innovation, Wirtschaftswachstum und gesellschaftliche Wirkung vorantreiben. Ein bemerkenswertes Beispiel ist Dr. Sadiyo Siad (https://apo-opa.co/4coAQXj), Gründerin der Hano Academy, der Hano Technical University, der Somali STEM Society und von Hano Connect. Durch diese Initiativen hat Dr. Sadiyo maßgeblich dazu beigetragen, die MINT-Bildung sowie die technische und berufliche Bildung in ganz Somalia voranzubringen.

„Die Gründung des Programms ‚Faculty for the Future' vor zwanzig Jahren war eine visionäre Antwort sowohl auf den Bedarf an wissenschaftlicher Expertise in unterversorgten Regionen als auch auf das anhaltende Geschlechtergefälle in den MINT-Fächern", sagte Capella Festa, President der Schlumberger Foundation. „Indem das Programm Forscherinnen in die Lage versetzt, neue Perspektiven in die Bereiche Bildung, Innovation und Führung einzubringen, zeigt es, wie Vielfalt die Forschung stärkt und eine sinnvolle, nachhaltige Wirkung erzielt."

Die Schlumberger Foundation setzt sich weiterhin dafür ein, die Reichweite und Wirkung des Programms „Faculty for the Future" zu vergrößern, da sie davon überzeugt ist, dass die Förderung von Frauen in der Wissenschaft für eine gerechte und nachhaltige Entwicklung weltweit von entscheidender Bedeutung ist.

Verteilt von der APO Group im Auftrag der Schlumberger Foundation.

Bild herunterladen: https://apo-opa.co/4vN6i9u  

Medienkontakt: 

Joan Busingye 

facultyforthefuture@slb.com   

Informationen zur Schlumberger Foundation:

Die Schlumberger Foundation ist eine unabhängige gemeinnützige Organisation, die 1954 von SLB gegründet wurde. Seine Aufgabe besteht darin, den Wissensstand zu erweitern und Spitzenleistungen in der Bildung in den Bereichen Naturwissenschaften, Technik, Ingenieurwesen und Mathematik (MINT) zu fördern. Das Programm „Faculty for the Future" wurde ins Leben gerufen, um die Wirkung der Stiftung zu maximieren, indem Ingenieurinnen und Wissenschaftlerinnen aus Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen gefördert werden.

Weitere Informationen zum Programm „Faculty for the Future" finden Sie auf der Website der Schlumberger Foundation(www.SchlumbergerFoundation.com).

Cision View original content:https://www.prnewswire.com/news-releases/die-schlumberger-foundation-feiert-die-vergabe-ihres-1-000--faculty-for-the-future-stipendiums-302749398.html

Bossard-Aktionäre kassieren 3.90 Franken – höhere Rendite, weniger ausgeschüttetes Volumen

13.04.2026

Die Aktionäre der Bossard Holding AG setzen weiter auf Verlässlichkeit bei der Ausschüttung: Die Generalversammlung des Innerschweizer Verbindungstechnik-Spezialisten hat am 10. April 2026 eine unveränderte Dividende von 3.90 Franken je Aktie für das Geschäftsjahr 2025 beschlossen. Im Vergleich zum Vorjahr bleibt der Betrag pro Titel damit stabil, während sich die gesamte Ausschüttungssumme dennoch leicht verringert. Bossard zahlt insgesamt 30.06 Millionen Franken an seine Anteilseigner aus – ein Rückgang um 2.43 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Am Tag der Hauptversammlung schloss die Bossard-Aktie an der SIX Swiss Exchange bei 156.00 Franken. Seit Montag wird das Papier ex Dividende gehandelt, was optisch zu teils deutlichen Kursabschlägen führen kann, ohne dass sich an den fundamentalen Daten unmittelbar etwas ändert. Auf Basis des beschlossenen Ausschüttungsbetrags ergibt sich für 2025 eine Dividendenrendite von 2.49 Prozent. Damit ist die Rendite höher als im Vorjahr, als sie 2.04 Prozent betrug – ein Effekt, der auch auf den gefallenen Aktienkurs zurückzuführen ist.

Die Kursentwicklung der vergangenen Jahre fällt für Investoren ernüchternd aus: Auf Drei-Jahres-Sicht hat die Bossard-Aktie rund 33.05 Prozent an Wert eingebüsst. Einschliesslich Dividenden summiert sich die tatsächliche Rendite auf minus 30.33 Prozent und liegt damit leicht über der reinen Kursentwicklung, bleibt aber deutlich im negativen Bereich. An der Börse kommt das Unternehmen derzeit auf eine Marktkapitalisierung von 1.202 Milliarden Franken. Auf Basis der aktuellen Bewertung weist Bossard ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von 16.79 auf.

Operativ bleibt der Blick auf den Geschäftsverlauf gerichtet. Das Unternehmen hat für den 10. April eine Ad-hoc-Mitteilung zum Umsatz im ersten Quartal 2026 nach Richtlinie Art. 53 des Kotierungsreglements veröffentlicht. Details sind über die Investor-Relations-Seite von Bossard abrufbar. Im Geschäftsjahr 2025 erzielte die Gruppe einen Umsatz von 1.069 Milliarden Franken. Parallel dazu signalisieren Analysten Vertrauen in die Ausschüttungsfähigkeit: Laut FactSet-Prognosen dürfte die Dividende für 2026 auf 4.25 Franken steigen, was einer geschätzten Dividendenrendite von 2.71 Prozent entspräche.

Mit der Kombination aus stabiler Dividende, moderater Bewertung und schwacher historischer Kursbilanz positioniert sich Bossard als klassischer Qualitätswert mit Ertragsfokus, dessen weitere Entwicklung eng von der Nachfrage im Industrie- und Fertigungssektor abhängen dürfte. Wie stark sich der jüngste Quartalsumsatz und das konjunkturelle Umfeld auf Margen und Ausschüttungspolitik auswirken, werden die kommenden Berichtsperioden zeigen.