ZPMC nimmt weltweit erste intelligente Produktionslinie für Container-Spreader in Betrieb

05.06.2026

SHANGHAI, 5. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Die weltweit erste intelligente Produktionslinie für Container-Spreader von ZPMC hat ihren Betrieb aufgenommen. Sie integriert digitale Fertigungstechnologien mit einem Materialfluss-Montagesystem, das Effizienz, Rückverfolgbarkeit und Produktionskapazität verbessern soll.

Die neue Produktionslinie wurde entwickelt, um den Produktionsanforderungen von Container-Spreadern mit hohem Mischungsanteil, geringen Stückzahlen und kundenspezifischen Anforderungen gerecht zu werden. Dazu wird der Fertigungsprozess auf ein Fließbandmodell umgestellt. Es ersetzt die traditionellen arbeitsintensiven Montagemethoden durch einen fließenden Montageprozess, der durch Materialbewegungen gesteuert wird. Durch die Integration digitaler Systeme in die Produktionsanlagen ermöglicht die Linie eine präzise Koordinierung der Informations- und Materialflüsse und geht damit über die herkömmlichen manuellen und separaten Fertigungsverfahren für Spreader hinaus. Das Projekt demonstriert einen neuen Ansatz für die intelligente Fertigung im Hafenmaschinensektor und wendet die Methoden der Impulslinienmontage auf die Produktion schwerer Hafenausrüstung an.

Die intelligente Produktionslinie misst 180 Meter in der Länge und 30 Meter in der Breite. Sie verfügt über ein schlankes Layout mit sechs Arbeitsplätzen und umfasst fortschrittliche Technologien wie digitale Zwillinge, 3D-Visualisierungstools und Dauerhaltbarkeitstests unter Volllast. Unterstützt durch werksweite 5G-Konnektivität, automatisierte Lagersysteme, industrielle Internet-of-Things (IoT)-Technologien und eine Energie- und Kohlenstoffmanagement-Plattform bietet die Linie eine durchgängige Produktionstransparenz, Prozesssteuerung und vollständige Rückverfolgbarkeit. Die Anlage hat die Produktionskapazität und -effizienz erheblich gesteigert. Die Jahresproduktion ist von 850 auf 1.500 Einheiten gestiegen, die Montagezeit wurde von 15 auf 3 Tage verkürzt, die Effizienz der Montage wurde verdoppelt, und die wichtigsten Arbeitsplätze sind vollständig digitalisiert. Diese Verbesserungen haben auch die Produktpräzision und die Fertigungskonsistenz erhöht.

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Bystronic dämpft Erwartungen: Auftragseingang wächst langsamer als erhofft

15.06.2026

Bystronic hat seine Erwartungen für das laufende Geschäftsjahr 2026 nach unten angepasst. Der Hersteller von Maschinen für die Blechbearbeitung rechnet zwar weiterhin mit einem höheren Nettoumsatz als im Vorjahr, erwartet jedoch keine Verbesserung der Profitabilität mehr. Bereits im zweiten Quartal 2026 dürften Auftragseingang, Nettoumsatz und Ergebnis unter den bisherigen Annahmen liegen, obwohl sie gegenüber dem ersten Quartal zulegen sollen.

Das Management verweist auf anhaltend schwierige Marktbedingungen im Kerngeschäft. Während die Nachfrage nach Biegelösungen stabil bleibt, leidet das Lasergeschäft weiter unter einer schwachen Marktlage. Geringere Kapazitätsauslastung und Preisdruck im Verkauf von Einzelmaschinen wirken zusätzlich auf die Marge. Hinzu kommt, dass der Trend zu stärker automatisierten Lösungen zwar den Auftragsbestand stützt, die Projekte jedoch längere Laufzeiten haben und sich der hohe Auftragsbestand dadurch langsamer in Nettoumsätze umwandelt.

Einen Lichtblick liefert die neu geschaffene Geschäftseinheit Bystronic Rofin. Sie trägt nach Unternehmensangaben weiterhin positiv zum Konzernergebnis bei, gestützt von einer robusten Nachfrage nach Anwendungen im Halbleiterbereich. Dieser Bereich soll auch dazu beitragen, dass der Konzernumsatz 2026 insgesamt über dem Niveau des Vorjahres liegt, auch wenn die Ergebnisqualität im Vergleich zu 2025 zurückbleiben dürfte.

Konkrete Zahlen zu Auftragseingang, Umsatz und Ergebnis nannte Bystronic bislang nicht. Ausführlichere Informationen zur Geschäftsentwicklung und zum weiteren Ausblick will das Unternehmen mit dem Halbjahresbericht vorlegen, der am 23. Juli veröffentlicht werden soll. Dann dürfte sich zeigen, in welchem Ausmass der Druck im Lasergeschäft und die Verzögerungen bei Automationsprojekten auf die Jahresziele durchschlagen – und wie stark Bystronic Rofin diese Effekte im laufenden Jahr abfedern kann.