RIAD, Saudi-Arabien, 26. Mai 2026 /PRNewswire/ -- ZOE Energy Storage hat ein Joint Venture mit einem saudischen Partner unterzeichnet, um die erste Produktionsstätte für Batteriespeichersysteme auf Weltklasseniveau im Land zu errichten. Das Projekt kombiniert die fortschrittliche ESS-Technologie von ZOE mit lokaler Produktion, unterstützt direkt die saudische Vision 2030 und gestaltet die Landschaft für saubere Energie im Nahen Osten und neu.
Die Anlage wird in zwei Phasen gebaut: Phase I (6 GWh) soll im ersten Quartal 2027 in Betrieb gehen. In Phase II wird die Kapazität auf 18 GWh erweitert, womit eine wichtige Lücke in der Großspeicherlokalisierung geschlossen und die Abhängigkeit des Königreichs von Importen beendet wird. Sobald die Anlage in Betrieb ist, wird sie Saudi-Arabien dabei helfen, seine Ziele von 130 GW an erneuerbaren Energien, 48 GWh an Speicherkapazität und 50 % an sauberer Stromerzeugung zu erreichen und den Wandel von einem traditionellen Energieriesen zu einem globalen Zentrum für saubere Energieanlagen zu beschleunigen.
Die 150 Hektar große Anlage wird den höchsten europäischen Fertigungsstandards entsprechen und die Zertifizierung „Made in Saudi" erhalten, wobei die lokalen Netzvorschriften vollständig eingehalten werden. Es wird die Golfregion, den Nahen Osten, Nordafrika, Zentralasien und Afrika bedienen. Eine Green Energy Academy wird vor Ort eingerichtet, um zertifizierte Talente zu schulen und so eine tiefgreifende Lokalisierung von Kernkompetenzen zu gewährleisten.
Nach unserem Produktionsstandort in Ungarn ist dieses Projekt das zweite ZOE-Produktionszentrum in Übersee – ein Eckpfeiler unserer globalen Strategie, die ZOE-Technologie, lokale Fertigung und globalen Service miteinander verbindet. Es wurde für das extreme Wüstenklima entwickelt, bietet maßgeschneiderte Lagerlösungen und setzt Maßstäbe für ähnliche Regionen weltweit.
Herr Huang Jun, Chairman der ZOE Energy Group, erklärte: „Der Nahe Osten ist ein wichtiger Motor der globalen Energiewende. Dieser Produktionsstandort ist ein entscheidender Schritt in unserer globalen Strategie." Er fügte hinzu, dass ZOE auch weiterhin Spitzentechnologie, kompromisslose Qualität und einen umfassenden Service für die grüne Wende in der Region anbieten und ein neues Ökosystem für Energiespeicher mit aufbauen werde.
Diese Partnerschaft ist ein großer Fortschritt für ZOE in der globalen Energiewende. Sie unterstützt Saudi-Arabiens Bestreben nach Speicherautarkie und verleiht dem regionalen grünen Wachstum und der kohlenstoffarmen Zukunft der Welt neuen Schwung.
Bystronic hat seine Erwartungen für das laufende Geschäftsjahr 2026 nach unten angepasst. Der Hersteller von Maschinen für die Blechbearbeitung rechnet zwar weiterhin mit einem höheren Nettoumsatz als im Vorjahr, erwartet jedoch keine Verbesserung der Profitabilität mehr. Bereits im zweiten Quartal 2026 dürften Auftragseingang, Nettoumsatz und Ergebnis unter den bisherigen Annahmen liegen, obwohl sie gegenüber dem ersten Quartal zulegen sollen.
Das Management verweist auf anhaltend schwierige Marktbedingungen im Kerngeschäft. Während die Nachfrage nach Biegelösungen stabil bleibt, leidet das Lasergeschäft weiter unter einer schwachen Marktlage. Geringere Kapazitätsauslastung und Preisdruck im Verkauf von Einzelmaschinen wirken zusätzlich auf die Marge. Hinzu kommt, dass der Trend zu stärker automatisierten Lösungen zwar den Auftragsbestand stützt, die Projekte jedoch längere Laufzeiten haben und sich der hohe Auftragsbestand dadurch langsamer in Nettoumsätze umwandelt.
Einen Lichtblick liefert die neu geschaffene Geschäftseinheit Bystronic Rofin. Sie trägt nach Unternehmensangaben weiterhin positiv zum Konzernergebnis bei, gestützt von einer robusten Nachfrage nach Anwendungen im Halbleiterbereich. Dieser Bereich soll auch dazu beitragen, dass der Konzernumsatz 2026 insgesamt über dem Niveau des Vorjahres liegt, auch wenn die Ergebnisqualität im Vergleich zu 2025 zurückbleiben dürfte.
Konkrete Zahlen zu Auftragseingang, Umsatz und Ergebnis nannte Bystronic bislang nicht. Ausführlichere Informationen zur Geschäftsentwicklung und zum weiteren Ausblick will das Unternehmen mit dem Halbjahresbericht vorlegen, der am 23. Juli veröffentlicht werden soll. Dann dürfte sich zeigen, in welchem Ausmass der Druck im Lasergeschäft und die Verzögerungen bei Automationsprojekten auf die Jahresziele durchschlagen – und wie stark Bystronic Rofin diese Effekte im laufenden Jahr abfedern kann.