WEDA, Indonesien, 30. Juli 2026 /PRNewswire/ -- XCMG (SHE: (000425) veranstaltete am 27. Juli im Indonesia Weda Bay Industrial Park (IWIP) in der Provinz Nordmolukken die Einweihungsfeier für seinen indonesischen Produktionsstandort für neue Energien (der „Standort"). Nachdem die erste Charge an Anlagen für neue Energien vom Band gelaufen ist und an den strategischen Partner IWIP der Tsingshan Holding Group ausgeliefert wurde, hat das erste Auslandswerk von XCMG für neue Energien die Produktion aufgenommen.

XCMG treibt seine fünfgleisige Transformation hin zu einer hochwertigen, intelligenten, umweltfreundlichen, globalen und serviceorientierten Entwicklung voran, wobei die weltweite Geschäftstätigkeit und die umweltfreundliche industrielle Entwicklung zwei zentrale strategische Schwerpunkte darstellen. Die Eröffnung des ersten Auslandswerks für neue Energietechnologien von XCMG stellt einen strategischen Schritt dar, der diese Prioritäten miteinander verbindet.
Der Standort vereint die Fertigung kompletter Anlagen, eine auf die lokalen Betriebsbedingungen zugeschnittene Forschung und Entwicklung sowie lokale Dienstleistungen, wodurch die Lieferzeiten verkürzt werden und Anwendungen in den Bereichen Bergbau, Infrastruktur und Logistik von Industrieparks in ganz Indonesien bedient werden.
Durch die Nutzung lokaler Kompetenzen im Bereich der intelligenten Fertigung ermöglicht der Standort die groß angelegte Lieferung von elektrischen Baumaschinen, um den Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft in Schlüsselindustrien Indonesiens zu unterstützen. XCMG entwickelt ein System für den Umlauf von Gebrauchtmaschinen und die Wiederaufbereitung von Ersatzteilen, um die Ressourceneffizienz zu maximieren.
Die Auslieferung der ersten Charge neuer Energieanlagen verdeutlicht ein Kooperationsmodell zwischen XCMG und IWIP, das Technologie mit Anwendungsszenarien und Fertigung mit der Marktnachfrage verbindet. Auf der Grundlage des Know-hows von XCMG im Bereich der intelligenten Fertigung mit neuen Energien sowie des industriellen Ökosystems und der Anwendungsszenarien von IWIP konnten die beiden Parteien den Bau in kurzer Zeit abschließen und die Produktion aufnehmen. Die branchenübergreifende Zusammenarbeit bietet zudem ein neues Modell für globale Partnerschaften zwischen chinesischen Unternehmen.
XCMG ist seit über 30 Jahren in Indonesien tätig und hat ein umfassendes, an die lokalen Gegebenheiten angepasstes Geschäfts- und Servicesystem aufgebaut, das aus einem Netzwerk von Vertriebs- und Servicestellen, mehr als 100 spezialisierten Servicefahrzeugen sowie einem dreistufigen Ersatzteil- und Wartungssupportsystem besteht und den zuverlässigen Betrieb von mehr als 30.000 XCMG-Maschinen im ganzen Land gewährleistet.
Mit der Inbetriebnahme des Werks ist die integrierte Kette aus Forschung und Entwicklung, Produktion, Lieferung, Vertrieb und Service von XCMG in Indonesien nun vollständig. Vor Ort hergestellte Anlagen für neue Energien sind auf dem besten Weg, zu einer tragenden Säule für die qualitativ hochwertige Entwicklung der grünen Infrastruktur im Land zu werden.
Fast 80 % der Belegschaft von XCMG in Indonesien sind Einheimische, während der Konzern weiterhin Arbeitsplätze schafft und qualifizierte Fachkräfte ausbildet. Im Jahr 2026 wurde XCMG Machinery erneut in die „Fortune China ESG Impact List" aufgenommen und ist damit weiterhin das einzige Baumaschinenunternehmen auf dieser Liste.
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Die Schweizer Stimmberechtigten haben einer Verschärfung des Zivildienstgesetzes zugestimmt. Laut definitiven Ergebnissen votierten 52,5 Prozent für die Reform, rund 47,5 Prozent dagegen. Damit setzte sich der Kurs von Bundesrat und Parlament durch, den Zivildienst wieder klar als Ausnahme und nicht als gleichwertige Alternative zum obligatorischen Militärdienst zu definieren. Die Stimmbeteiligung lag mit rund 58 Prozent vergleichsweise hoch; 1'690'343 Personen legten ein Ja in die Urne, 1'531'878 stimmten Nein.
Das Ergebnis offenbart deutliche regionale Bruchlinien. Während viele deutschsprachige Kantone die Reform klar unterstützten – etwa Aargau mit 56,2 Prozent, St. Gallen mit 58,9 Prozent, Graubünden mit 59,3 Prozent und Luzern mit 56,9 Prozent Ja – fiel das Verdikt in der Romandie gespalten aus. Genf, Waadt, Neuenburg und Jura lehnten die Vorlage ab, mit Nein-Anteilen von bis zu gut 60 Prozent im Jura. Basel-Stadt stellte sich ebenfalls gegen die Verschärfung, und der Kanton Zürich kippte nach Auszählung der städtischen Stimmen knapp ins Nein-Lager. Demgegenüber sagten Wallis (57,1 Prozent), Freiburg (50,2 Prozent) und das Tessin (53,9 Prozent) Ja zur Reform.
Kern der Vorlage ist ein Paket von sechs Massnahmen, die den Wechsel aus der Armee in den Zivildienst deutlich unattraktiver machen sollen. Künftig müssen alle, die in den Zivildienst wechseln, mindestens 150 Diensttage leisten – unabhängig davon, wie viele Tage im Militär noch offen wären. Für Unteroffiziere und Offiziere gilt damit neu derselbe Umrechnungsfaktor von 1,5 Zivildiensttagen pro verbleibendem Militärdiensttag wie für einfache Soldaten. Wer alle Armee-Ausbildungstage bereits absolviert hat, kann künftig nicht mehr in den Zivildienst wechseln, um der Schiesspflicht zu entgehen.
Zusätzlich werden der zeitliche Rahmen und die Einsatzmöglichkeiten enger gezogen. Zivildienstleistende müssen ab dem Jahr nach ihrem ersten Einsatz jährlich Dienst leisten, bis alle vorgeschriebenen Tage erfüllt sind. Wer vor oder während der Rekrutenschule ein Gesuch stellt, muss den langen Anfangseinsatz von 180 Tagen bereits im Jahr nach der Zulassung absolvieren. Einsätze, die ein begonnenes Medizinstudium voraussetzen, werden gestrichen – offiziell, weil der Armee medizinisches Personal fehlt. Bürgerliche Parteien werteten das Ja als Bestätigung, dass der Zivildienst eine Ausnahme bleiben solle; die links-grüne Nein-Allianz verweist angesichts des knappen Resultats auf die breite gesellschaftliche Unterstützung für den Zivildienst und kündigt an, weitere Verschärfungen bekämpfen zu wollen.