Wie Dubai die Sommerferien erfolgreich zu einer Plattform für Prävention und positive Jugendförderung gemacht hat

30.07.2026

DUBAI, VAE, 30. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Anstatt die Sommerferien als Zeit ohne Lernen zu betrachten, hat die in Dubai sie zu einer Gelegenheit gemacht, Prävention, Disziplin, Sicherheitsbewusstsein und positive Werte bei jungen Menschen durch das des Hemaya International Centre der Polizei von Dubai zu stärken.

Dubai Invests in Safer and More Resilient Generations

In diesem Jahr haben 1.402 Studierende aus 31 Ländern das Sommerprogramm des Zentrums erfolgreich abgeschlossen, womit sich die Gesamtzahl der Absolventen seit 2018 auf 10.792 Studierende aus 175 Ländern beläuft.

Die Initiative ist Teil von Dubais umfassenderer Vision, eine sichere, widerstandsfähige und zukunftsfähige Gesellschaft zu schaffen, indem durch präventive Aufklärung, die Vermittlung praktischer Fähigkeiten und Partnerschaften mit der Gemeinschaft in junge Menschen investiert wird.

Visionen in die Tat umsetzen

Generalleutnant Abdulla Khalifa Al Marri, Oberbefehlshaber der Polizei von Dubai, erklärte, das Programm spiegele Dubais Engagement für den Schutz der Gesellschaft wider, indem es jungen Menschen das Wissen, die Werte und die Lebenskompetenzen vermittle, die sie benötigen, um verantwortungsbewusste Mitglieder der Gemeinschaft zu werden. Er wies darauf hin, dass die Polizei von Dubai unter der Leitung der Führung des Emirats über das Hemaya International Centre weiterhin nachhaltige Initiativen ausbaut, die das Gemeinschaftsbewusstsein fördern, nationale Werte stärken und junge Menschen dazu ermutigen, ihre Sommerferien sinnvoll zu nutzen und sich gleichzeitig auf zukünftige Herausforderungen vorzubereiten.

Neun Jahre mit wachsender Wirkung

Die Auswirkungen reichen weit über das Sommerprogramm hinaus. Zwischen 2018 und 2026 erreichte das Hemaya International Centre 905.976 Schüler, 629.396 Eltern und 8.650 Lehrer an 271 öffentlichen und privaten Schulen. Auch die Initiativen zur Förderung des digitalen Bewusstseins erreichten mehr als 102,16 Millionen Begünstigte.

Im gleichen Zeitraum führte das Zentrum 1.981 Aufklärungsvorträge durch, organisierte 788 studentische Aktivitäten, 103 Aufklärungsausstellungen, 76 interaktive Wettbewerbe sowie 135 Aufklärungskampagnen, Bildungsbesuche und Schulungsprogramme.

Der präventive Ansatz des Zentrums hat zu messbaren Ergebnissen geführt. Umfragen ergaben laut Angaben der Eltern eine Verbesserung des Verhaltens der Schüler um 96,9 %, während die Zufriedenheit der Teilnehmer mit dem Sommerprogramm für Schüler bei 95,3 % lag.

Immersives Lernen

Das Programm erstreckte sich über 29 Tage und umfasste 174 Trainingsstunden. Es verband militärische und sportliche Ausbildung mit Erste-Hilfe-Maßnahmen, Verkehrssicherheit, Schulsicherheit, Führungsaktivitäten, pädagogischen Workshops und Exkursionen und vermittelte den Schülern praktische Fähigkeiten, die Selbstvertrauen, Verantwortungsbewusstsein und gesellschaftliches Engagement fördern.

Gemeinsame Anstrengungen

Der Erfolg des Programms wurde durch ein breites Netzwerk strategischer Partnerschaften gestützt, an dem folgende Einrichtungen der VAE beteiligt waren: (MoE), (KHDA), (IACAD), (RTA), „Dubai Corporation for Ambulance Services", „Erada Centre", „Al Ameen Service", Ferjan Dubai sowie zahlreiche allgemeine Abteilungen und Polizeidienststellen der Polizei von Dubai.

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AmiGo-Projekt: Autonome Postautos sollen ab 2027 fahrerlos fahren

15.06.2026

Postauto treibt den Einsatz autonomer Fahrzeuge in der Ostschweiz voran und bereitet nach eigenen Angaben Europas grösstes Robo-Taxi-Netz vor. Das Bundesamt für Strassen (Astra) hat dem Unternehmen eine Ausnahmebewilligung erteilt, damit die speziell ausgerüsteten E-Autos im St. Galler Rheintal sowie in den Kantonen Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden automatisch verkehren dürfen. Seit dem 1. Juni sind die Fahrzeuge in einem rund 80 Quadratkilometer grossen Gebiet unterwegs – vorerst noch zu Testzwecken und mit Sicherheitsfahrerinnen und -fahrern an Bord.

Herzstück des Projekts ist die Flotte von bis zu 25 sogenannten "AmiGo"-Fahrzeugen, die im Endausbau mit Automatisierungsgrad Level 4 fahren sollen. Postauto kooperiert dafür mit Apollo Go, der Robotaxi-Sparte des chinesischen Technologiekonzerns Baidu. Die Fahrzeuge werden im typischen Postauto-Gelb lackiert und elektrisch betrieben. Während der Testphase dürfen die Sicherheitsfahrer ihre Hände vom Lenkrad nehmen; sie können jedoch jederzeit eingreifen, wenn die Situation es erfordert – etwa an unübersichtlichen Verzweigungen oder bei forsch auftretendem Gegenverkehr.

Im Alltagstest auf einer festgelegten Route in Altstätten (SG) zeigt sich das System laut Projektbeteiligten bereits weitgehend stabil, auch wenn der Fahrkomfort in Kurven noch nicht an einen menschlichen Chauffeur heranreicht. Auffällig ist das sehr defensive Verhalten, etwa vor Fussgängerstreifen, wo das Fahrzeug früh abbremst, selbst wenn sich Personen noch in einiger Entfernung befinden. Gesteuert wird der Betrieb zusätzlich aus einer Leitstelle, in der Operatorinnen und Operatoren die Fahrten überwachen und bei Bedarf aus der Ferne eingreifen können.

Der reguläre Betrieb mit fahrerlosen Fahrzeugen ist ab 2027 vorgesehen. Postauto plant, dass Fahrgäste in der Region ihre autonome Fahrt dann probeweise per App buchen können. Astra-Direktor Jürg Röthlisberger sieht im automatisierten Fahren eine grosse Chance und spricht dem Projekt das Potenzial eines "Gamechangers" zu. Es ist nicht der erste Versuch mit selbstfahrenden Fahrzeugen in der Schweiz, aber nach Umfang und Einsatzgebiet der bislang weitreichendste. Die Technologie soll schrittweise verfeinert und insbesondere für ländliche Regionen erprobt werden, in denen flexible, bedarfsgesteuerte Angebote die bestehende Grunderschliessung ergänzen könnten.