LONDON, 18. September 2026 /PRNewswire/ -- Der chinesische Display-Riese BOE nimmt als führender Partner für Display-Technologie an der Ausstellung „Reviving Craft – Chinese Intangible Cultural Heritage and Contemporary Design Exhibition" teil, die von der Sun Media Group im Rahmen des London Design Festivals 2026 veranstaltet wird. Die Ausstellung, die am 16. September im Somerset House eröffnet wurde, markiert nach Paris 2024 und Mailand 2025 den dritten weltweiten Auftritt von BOE bei der Leitveranstaltung „Reflection of The Mind". Über einen Zeitraum von drei Jahren und in drei Städten setzt BOE kontinuierlich innovative Technologie ein, um das digitale Storytelling und die weltweite Vermittlung des immateriellen Kulturerbes Chinas (ICH) zu fördern. Durch die Verschmelzung von Technologie und Kultur unterstützt das Unternehmen chinesische Marken bei ihrer Globalisierung und bietet ein konkretes, übertragbares Modell für chinesische Technologieunternehmen, die in internationale Märkte expandieren.

Auf dieser Ausstellung schafft BOE mit seinen vielfältigen Produkten – darunter transparente Displays, Smart-Displays, große LED-Displays und intelligente Schreibtische – einen immersiven Erlebnisraum zum Thema „ICH + digitale Technologie". Bei den Veranstaltungen „BOE Day" und „BOE Night" sind namhafte Gäste eingeladen, hochmoderne Display-Produkte und digitale Innovationen im Bereich des immateriellen Kulturerbes zu erkunden. Als kulturorientiertes Treffen dient „BOE Night" als offene Dialogplattform für Technologieunternehmen und globale Partner und fördert so eine intensivere Zusammenarbeit sowie die gemeinsame Wertschöpfung für chinesische Technologieunternehmen auf der internationalen Bühne.
Si Da, Senior Vice President und Chief Brand Officer von BOE, erklärte in seiner Eröffnungsrede, dass BOE sich sehr freue, erneut mit der Ausstellung „Reviving Craft" zusammenzuarbeiten und nach London zu kommen. „Die Verbindung von Technologie und Kultur ist für uns ein wichtiger Weg, um die Welt zu erreichen. Wir glauben, dass Globalisierung mehr bedeutet als die Verbreitung von Technologie in der ganzen Welt; es geht darum, sich in lokale Gemeinschaften zu integrieren, einen Beitrag für sie zu leisten und Technologie zu nutzen, um dem gemeinsamen kulturellen Gedächtnis und dem künstlerischen Schaffen der Menschheit zu dienen." Er fügte hinzu, dass BOE an seinem unverwechselbaren Weg „Technologie + Kultur" festhalten werde, um zu zeigen, wie chinesische Technologie den internationalen Kulturaustausch fördert.
Während BOE die chinesische Kultur auf dem Weg zur Globalisierung stärkt, vertieft das Unternehmen weiterhin sein Engagement in den Bereichen Wissenschaft, Bildung und nachhaltige Entwicklung. Es ist das erste chinesische Technologieunternehmen, das sich zur „Internationalen Dekade der Wissenschaften für nachhaltige Entwicklung" (IDSSD) der UNESCO bekannt hat, und hat in Partnerschaft mit der UNESCO das „Science Club Network" in Afrika und im asiatisch-pazifischen Raum aufgebaut. In den letzten zehn Jahren hat die gemeinnützige Bildungsinitiative „Light the Way Forward" von BOE dazu beigetragen, 156 intelligente Klassenzimmer in unterversorgten Gebieten von zehn Provinzen in China einzurichten. BOE hat die branchenweit erste Nachhaltigkeitsmarke „ONE" (Open Next Earth) ins Leben gerufen, und seine klimaneutralen Fabriken sowie seine Maßnahmen im Bereich erneuerbarer Energien wurden als Beispiele für Klimaschutzmaßnahmen ausgewählt und auf der 30. UNFCCC-Klimakonferenz (COP30) sowie auf der 17. Vertragsstaatenkonferenz (COP17) des Übereinkommens der Vereinten Nationen zur Bekämpfung der Wüstenbildung (UNCCD) vorgestellt. Das Unternehmen wurde zudem in die Liste „Forbes China ESG 50" 2024 aufgenommen.
BOE wird den Weg der marktorientierten Entwicklung, der Internationalisierung und der Spezialisierung weiterverfolgen. Zu Beginn des nächsten Kapitels seiner globalen Reise wird das Unternehmen weiterhin im Geiste der Offenheit und Inklusivität mit globalen Partnern zusammenarbeiten und sich den Nutzern weltweit als innovative und offene Marke präsentieren, die sich der Nachhaltigkeit verschrieben hat.
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Beim Winterthurer Textilmaschinenhersteller Rieter kommt es zu einem abrupten Führungswechsel. CEO und Verwaltungsratspräsident Thomas Oetterli gibt beide Ämter per Ende Oktober ab. An die Spitze der Geschäftsführung rückt Anfang November der Branchenkenner Daniel Lippuner, während Carl Illi mit sofortiger Wirkung das Präsidium des Verwaltungsrats übernimmt. Rieter begründet den Schritt damit, dass nach der Umsetzung zentraler strategischer Projekte nun der Zeitpunkt gekommen sei, die Verantwortung in neue Hände zu legen.
Lippuner gilt als ausgewiesener Experte für Spinnmaschinen, Garnverarbeitung und Textilkomponenten. Er leitete früher den Textilmaschinenhersteller Saurer und zuvor den Bereich Oerlikon Textile Components. Zudem ist er Verwaltungsratspräsident und Miteigentümer von Heberlein Technology und damit weiterhin eng in der Chemiefaserindustrie verankert. Illi gehört dem Rieter-Verwaltungsrat seit 2017 an und wird vom Unternehmen ebenfalls als Textilexperte charakterisiert. Er soll das Präsidium mindestens bis zur nächsten Generalversammlung führen.
Oetterli, Jahrgang 1969 und früher Chef des Lift- und Rolltreppenherstellers Schindler, war im März 2023 zu Rieter geholt worden, um den bereits damals kriselnden Maschinenbauer zu stabilisieren. Noch im selben Jahr lancierte er das Performance-Programm «Next Level», das ein massives Kostensenkungs- und Restrukturierungspaket umfasst. Der Plan sah unter anderem vor, bis 2025 rund 1400 Vollzeitstellen vorwiegend in Deutschland, der Schweiz und weiteren europäischen Ländern abzubauen und Standorte zu konsolidieren. Parallel dazu übernahm Rieter im Februar die Textilmaschinensparte Barmag von OC Oerlikon, was mit einem deutlichen Anstieg der Verschuldung einherging.
Trotz dieser einschneidenden Massnahmen blieb die erhoffte Trendwende aus. Die Amtszeit Oetterlis war von einem ausserordentlich schwachen Marktumfeld mit anhaltender Nachfrageschwäche geprägt. 2024 hatte er zusätzlich das Präsidium des Verwaltungsrats übernommen – ein Doppelmandat, das den Aktionären ursprünglich als Übergangslösung zur konsequenten Umsetzung von «Next Level» verkauft worden war. Grösster Anteilseigner bei Rieter ist der Schweizer Industrielle Peter Spuhler mit einem Anteil von 33,1 Prozent; er sitzt ebenfalls im Verwaltungsrat. Der Führungswechsel in Winterthur folgt zeitlich auf eine ebenfalls angekündigte Neubesetzung an der Spitze von Stadler Rail, einem weiteren Unternehmen, an dem Spuhler die Kontrolle hält.