Waterdrop Inc. gibt ungeprüfte Finanzergebnisse für das erste Quartal 2026 bekannt, Nettoumsatz im ersten Quartal steigt im Jahresvergleich um 64,8 %

17.06.2026

PEKING, 17. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Waterdrop Inc. (NYSE: WDH), eine führende Technologieplattform für Versicherungs- und Gesundheitsdienstleistungen mit positiver gesellschaftlicher Wirkung, gab heute ihre ungeprüften Finanzergebnisse für das erste Quartal bekannt, das am 31. März 2026 endete.

Im ersten Quartal 2026 erzielte Waterdrop Nettobetriebserlöse in Höhe von 1.242,2 Millionen RMB, was einem Anstieg von 64,8 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Der den Stammaktionären des Unternehmens zurechenbare Nettogewinn belief sich auf 98,4 Millionen RMB; damit war das Unternehmen das 17. Quartal in Folge profitabel. Bis zum 31. Mai 2026 hatte Waterdrop insgesamt rund 61,8 Millionen American Depositary Shares (ADS) über den freien Markt zurückgekauft.

Im Jahr 2026 begeht Waterdrop sein zehnjähriges Bestehen. Mit soliden Ergebnissen im ersten Quartal hat das Unternehmen eine tragfähige Grundlage für das nächste Jahrzehnt geschaffen. Waterdrop setzt sich weiterhin dafür ein, KI-gestützte Technologieinnovationen voranzutreiben, um Gesundheits- und Finanzdienstleistungen für die breite Öffentlichkeit zugänglicher zu machen.

Stetiges Wachstum im Versicherungsgeschäft durch vertiefte KI-Integration

Im ersten Quartal setzten die versicherungsbezogenen Erlöse von Waterdrop ihren starken Wachstumskurs fort und stiegen im Jahresvergleich um 74,1 %. Das Unternehmen treibt den Einsatz von KI-Technologien entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Versicherungsbranche voran. In diesem Quartal stiegen die Erstjahresprämien, die über den nutzerseitigen „AI Insurance Expert" vermittelt wurden, im Vergleich zum Vorquartal um 17,7 %. Der Risikoprüfungsassistent KEYI.AI hat bis heute mehr als 10 000 Anfragen bearbeitet.

Beim Produktangebot treibt Waterdrop weiterhin Innovationen voran und nutzt KI sowie Big Data zur Unterstützung der Produktentwicklung, damit auch Personen mit Vorerkrankungen Zugang zu Versicherungsschutz erhalten. Die Prämien für Versicherungen für Personen mit Vorerkrankungen stiegen im Jahresvergleich um 24,3 %. So zeichnet sich beispielsweise das in diesem Quartal eingeführte Produkt „Shouhu Ruchu" durch drei wesentliche Vorteile aus – umfassenden Schutz, kulante Risikoprüfung und ein außergewöhnliches Preis-Leistungs-Verhältnis –, wodurch die Hürden für hochwertigen Krebsschutz gesenkt werden, sodass sich jede Familie einen lebenslangen Krebsschutzplan mit einer Deckung von einer Million Yuan leisten kann.

Im Servicebereich hat Waterdrop seine Initiative „Full Lifecycle Service" („Service über den gesamten Lebenszyklus") weiter ausgebaut und bietet seinen Mitgliedern fortlaufend mehr als 30 exklusive Vorteile, darunter Gesundheitschecks und beschleunigten Zugang zu medizinischer Versorgung.

Waterdrop Medical Crowdfunding: 494 Millionen Nutzer haben 73,5 Milliarden RMB für 3,75 Millionen Patienten gespendet

Waterdrop Medical Crowdfunding setzt seinen Auftrag fort, dringende Hilfe zu leisten. Seit dem Start im Jahr 2016 haben rund 494 Millionen Nutzer insgesamt 73,5 Milliarden RMB gespendet, um 3,75 Millionen Patienten zu helfen. Waterdrop Medical Crowdfunding bleibt der Philosophie „Technology for Good" („Technologie zum Wohl der Gesellschaft") treu und setzt KI ein, um ein zweistufiges Schutzsystem aufzubauen, das die Echtheit der Fälle prüft und für transparente Mittelverwendung sorgt. Das Unternehmen hat seine Risikokontrollmechanismen verstärkt, um betrügerische Akteure besser zu erkennen und wirksamer gegen sie vorzugehen, und zugleich das Rückmeldesystem für Spender verbessert, um eine lückenlose Rückverfolgbarkeit sowie eine transparente Verwendung der Spendengelder zu gewährleisten.

Für Familien, die mit einer schweren Krankheit konfrontiert sind, sind die ersten drei Tage nach dem Start einer Spendenaktion entscheidend. Um hier Abhilfe zu schaffen, hat Waterdrop einen KI-Spendenassistenten eingeführt, der jederzeit aktiviert werden kann und auf Grundlage der Nutzerbedürfnisse zeitnah Unterstützung bietet. Seit seiner Einführung hat der KI-Assistent landesweit 82 076 Initiatoren von Spendenaktionen unterstützt.

E-Find-Plattform: Umsatz im ersten Quartal von 24,2 Millionen RMB, Partnerschaften mit 243 Pharmaunternehmen und Auftragsforschungsinstituten (CROs)

Waterdrops digitale Lösungen für klinische Studien verzeichneten ein stetiges Wachstum. Die Nettobetriebserlöse beliefen sich im ersten Quartal auf 24,2 Millionen RMB, was einem Anstieg von 5,4 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. In diesem Quartal hat die E-Find-Plattform Partnerschaften mit 243 in- und ausländischen Pharmaunternehmen sowie Auftragsforschungsinstituten (CROs) aufgebaut. Bis zum 31. März 2026 wurden über die E-Find-Plattform insgesamt 15 512 Patienten in 1718 Programme für klinische Studien aufgenommen.

Im Bereich des digitalen Omni-Channel-Marketings treibt die E-Find-Plattform die Anwendung von Technologien auf Basis großer Sprachmodelle in Arzt-Patienten-Serviceszenarien weiter voran und startet zahlreiche Projekte in den Bereichen Gesundheitsmanagement, Gesundheitsaufklärung und Digital-Human-Anwendungen. Zusätzlich vertieft Waterdrop weiterhin seine Partnerschaften mit führenden multinationalen Pharmaunternehmen, wobei die Gesamtzahl der betreuten Patienten weiter wächst und sich die Serviceeffizienz sowie das Nutzererlebnis deutlich verbessert haben.

Im Bereich der gesellschaftlichen Verantwortung ist Waterdrop in diesem Quartal für ein weiteres Jahr eine Partnerschaft mit dem Amt für Krankenversicherung des Kreises Jinyun eingegangen, um das mehrstufige System der Gesundheitsabsicherung zu stärken und schutzbedürftige Bevölkerungsgruppen abzusichern. Bis zum 27. Mai 2026 hat das Programm „Jin Qing Bang" eine vollständige Abdeckung der medizinischen Behandlung für alle Einwohner von Jinyun erreicht, dabei mehr als 11,2 Millionen Prüfvorgänge automatisch durchgeführt, über 21 000 Personen mit hohen medizinischen Eigenkosten identifiziert und 764 Menschen mit Hilfen in Höhe von insgesamt 16,99 Millionen RMB unterstützt, wovon 14,79 Millionen RMB über Waterdrop Medical Crowdfunding aufgebracht wurden.

Peng Shen, Gründer und Geschäftsführer von Waterdrop, erklärte: „Wir sind mit einem soliden Ergebnis im ersten Quartal in das Jahr gestartet, das durch ein rasantes Umsatzwachstum gestützt wurde. Mit Blick auf die Zukunft bleiben wir dem dauerhaften Auftrag verpflichtet, der unseren Weg seit dem ersten Tag geprägt hat. Im Jahr 2026 wollen wir unsere Entwicklung zu einem KI-nativen Unternehmen beschleunigen, um unsere Umsetzungskraft zu stärken und dauerhaften Mehrwert für unsere Nutzer und Aktionäre zu schaffen."

 

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Knappes Votum, weitreichende Folgen: Schweiz dreht Schraube beim Zivildienst an

15.06.2026

Die Schweizer Stimmberechtigten haben einer Verschärfung des Zivildienstgesetzes zugestimmt. Laut definitiven Ergebnissen votierten 52,5 Prozent für die Reform, rund 47,5 Prozent dagegen. Damit setzte sich der Kurs von Bundesrat und Parlament durch, den Zivildienst wieder klar als Ausnahme und nicht als gleichwertige Alternative zum obligatorischen Militärdienst zu definieren. Die Stimmbeteiligung lag mit rund 58 Prozent vergleichsweise hoch; 1'690'343 Personen legten ein Ja in die Urne, 1'531'878 stimmten Nein.

Das Ergebnis offenbart deutliche regionale Bruchlinien. Während viele deutschsprachige Kantone die Reform klar unterstützten – etwa Aargau mit 56,2 Prozent, St. Gallen mit 58,9 Prozent, Graubünden mit 59,3 Prozent und Luzern mit 56,9 Prozent Ja – fiel das Verdikt in der Romandie gespalten aus. Genf, Waadt, Neuenburg und Jura lehnten die Vorlage ab, mit Nein-Anteilen von bis zu gut 60 Prozent im Jura. Basel-Stadt stellte sich ebenfalls gegen die Verschärfung, und der Kanton Zürich kippte nach Auszählung der städtischen Stimmen knapp ins Nein-Lager. Demgegenüber sagten Wallis (57,1 Prozent), Freiburg (50,2 Prozent) und das Tessin (53,9 Prozent) Ja zur Reform.

Kern der Vorlage ist ein Paket von sechs Massnahmen, die den Wechsel aus der Armee in den Zivildienst deutlich unattraktiver machen sollen. Künftig müssen alle, die in den Zivildienst wechseln, mindestens 150 Diensttage leisten – unabhängig davon, wie viele Tage im Militär noch offen wären. Für Unteroffiziere und Offiziere gilt damit neu derselbe Umrechnungsfaktor von 1,5 Zivildiensttagen pro verbleibendem Militärdiensttag wie für einfache Soldaten. Wer alle Armee-Ausbildungstage bereits absolviert hat, kann künftig nicht mehr in den Zivildienst wechseln, um der Schiesspflicht zu entgehen.

Zusätzlich werden der zeitliche Rahmen und die Einsatzmöglichkeiten enger gezogen. Zivildienstleistende müssen ab dem Jahr nach ihrem ersten Einsatz jährlich Dienst leisten, bis alle vorgeschriebenen Tage erfüllt sind. Wer vor oder während der Rekrutenschule ein Gesuch stellt, muss den langen Anfangseinsatz von 180 Tagen bereits im Jahr nach der Zulassung absolvieren. Einsätze, die ein begonnenes Medizinstudium voraussetzen, werden gestrichen – offiziell, weil der Armee medizinisches Personal fehlt. Bürgerliche Parteien werteten das Ja als Bestätigung, dass der Zivildienst eine Ausnahme bleiben solle; die links-grüne Nein-Allianz verweist angesichts des knappen Resultats auf die breite gesellschaftliche Unterstützung für den Zivildienst und kündigt an, weitere Verschärfungen bekämpfen zu wollen.