Vom Geist zur Hand: TARS präsentiert auf der ICRA 2026 eine geschickte Hand mit Gehirn und AWE3.0

03.06.2026

Das auf verkörperte KI spezialisierte Unternehmen TARS stellt seine DexHand weltweit erstmals in Wien vor und demonstriert mit AWE 3.0 präzise Intelligenz in der Praxis.

WIEN, 3. Juni 2026 /PRNewswire/ -- TARS, das Unternehmen für verkörperte KI, das einen Guinness-Weltrekord bei der Montage von Kabelbäumen im Submillimeterbereich aufgestellt hat, hat auf der ICRA 2026 in Wien mit einem der spannendsten Stände auf der weltweit führenden Robotikkonferenz eröffnet.

 

TARS DexHand demonstrated at ICRA 2026 in Vienna.

 

Unter dem Motto „Mind to Hand" präsentiert TARS vom 1. bis 5. Juni in Halle B, Stand 163 des Kongress- & Tagungszentrum Wien sein umfassendes Portfolio an Lösungen für verkörperte Intelligenz.

DexHand: eine geschickte Hand in menschlicher Größe, die für die menschenzentrierte Datenabgleichung entwickelt wurde

TARS stellt die 21-DoF DexHand zum ersten Mal einem weltweiten Publikum vor. Die im Maßstab 1:1 zum menschlichen Körper gebaute DexHand verfügt über ultrahochauflösende Mikrokameras und taktile Elastomersensoren, die durch hochauflösende visuelle und taktile Wahrnehmung feinste Texturdetails erfassen. Dank des von TARS entwickelten allgemeinen verkörperten Grundmodells AWE ist es in der Lage, taktile Daten zu interpretieren, um Rutschigkeit, Rauheit und Härte in Echtzeit zu unterscheiden, und 26 Handzeichen des englischen Alphabets mit hochpräziser Fingersteuerung auszuführen.

Am Stand können Besucher Wörter auswählen und in Echtzeit beobachten, wie die Hand fließend zwischen verschiedenen Gesten wechselt.

AWE 3.0: Leistung bei realen Aufgaben

Der mit DexHand ausgestattete und von AWE 3.0 gesteuerte A1-Roboter von TARS führt komplexe Live-Demonstrationen durch, darunter mehrstufige Verpackungsvorgänge – das autonome Greifen, Ordnen und Verschließen eines Rucksacks – sowie das Einführen von Kabelbäumen mit einer Genauigkeit im Submillimeterbereich unter Einbeziehung von Fehlerkorrektur in Echtzeit. Wenn Bediener die Kabelanschlüsse während des Arbeitsvorgangs bewusst neu positionieren, erfasst der Roboter die Situation neu, plant den Vorgang neu und führt ihn ohne menschliches Eingreifen zu Ende.

Grundsatzrede: General Physical Intelligence

Am 4. Juni von 09:00 bis 10:30Uhr wird Dr. Ding Wenchao, Mitbegründer und Chefwissenschaftler von TARS, die Branchen-Keynote mit dem Titel „General Physical Intelligence" halten und dabei die Full-Stack-Technologie-Roadmap von TARS von der akademischen Forschung bis zum Einsatz im industriellen Maßstab vorstellen.

TARS hat kürzlich Forschungsergebnisse zu den Themen Wahrnehmung, Ganzkörperkontrolle und allgemeine Aufgabenausführung veröffentlicht oder vorgestellt, darunter Arbeiten, die von führenden Fachkonferenzen im Bereich der Robotik angenommen wurden. Diese Erfolge spiegeln die solide Forschungsbasis und die hohe Fachkompetenz des Unternehmens wider: Mehr als 80 % der Belegschaft von TARS sind in der Forschung und Entwicklung tätig, und mehr als 80 % der Mitarbeiter verfügen über einen Master- oder Doktorgrad. Bis heute hat das Team mehr als 40 Fachartikel in robotikbezogenen Bereichen veröffentlicht.

Informationen zu TARS

TARS ist ein Unternehmen für verkörperte KI, das Allzweckroboter für reale industrielle Umgebungen entwickelt. Das Grundmodell AWE 3.0 und die DexHand-Plattform sind Teil eines ganzheitlichen Ansatzes für physische KI, der Daten, Modelle, Hardware und die Ausführung realer Aufgaben miteinander verbindet.

Pressekontakt: TarsPR@tars-ai.com 

Stand: Halle B, Stand 163 • Kongress- & Tagungszentrum Wien

Foto - https://mma.prnewswire.com/media/2993176/TARS_DexHand.jpg

Logo - https://mma.prnewswire.com/media/2993177/TARS_logo.jpg

   

TARS logo

 

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Finanzkrise in Wetzikon: Gericht gewährt GZO ein halbes Jahr Aufschub

15.06.2026

Das GZO Spital Wetzikon erhält für seine Sanierungsbemühungen mehr Zeit: Das zuständige Nachlassgericht hat die definitive Nachlassstundung letztmals um sechs Monate bis zum 19. Dezember 2026 verlängert. Damit reagiert das Gericht auf ein Übernahmeangebot, das dem Spital Ende März zugegangen ist und derzeit vertieft geprüft wird. Die Sachwalter hatten die Fristverlängerung beantragt, um die laufenden Verhandlungen mit einer nicht namentlich genannten Interessentin fortführen zu können.

Das Kaufangebot ist an mehrere Bedingungen geknüpft. Zentral ist laut Mitteilungen von Spital und Sachwaltern die gesicherte Übertragung beziehungsweise Neuerteilung der kantonalen Leistungsaufträge an eine neue Betreiberin. Erst wenn diese und weitere Bedingungen erfüllt sind, kann ein Verkauf zustande kommen. In diesem Fall rechnen die Sachwalter damit, den Gläubigern einen angepassten Nachlassvertrag mit potenziell besseren Konditionen vorlegen zu können. Die ursprünglich für Mitte Mai geplante Gläubigerversammlung war deshalb bereits im April verschoben worden.

Nach Angaben des Sachwalters sind die Voraussetzungen für die definitive Nachlassstundung weiterhin gegeben. Der laufende Spitalbetrieb gilt als stabil, die während der Nachlassstundung neu eingegangenen Verbindlichkeiten kann das GZO den Angaben zufolge aus dem operativen Geschäft bedienen. Bis zum Ende der nun verlängerten Frist soll der Betrieb in Wetzikon regulär weitergeführt werden. GZO und Sachwalter stehen nach eigenen Aussagen in engem Kontakt mit der Interessentin und wollen über das weitere Verfahren und einen neuen Termin für die Gläubigerversammlung informieren, sobald der Stand der Verhandlungen dies zulässt.

Das Spital Wetzikon befindet sich seit bald zwei Jahren in einer existenziellen finanziellen Krise. Auslöser ist vor allem eine Anleihe über 170 Millionen Franken, die im Juni 2024 hätte zurückgezahlt werden müssen. Da die Mittel dafür fehlten, wurde das Nachlassverfahren eingeleitet. Mit der nun gewährten letzten Verlängerung der Nachlassstundung bleibt dem GZO ein begrenztes Zeitfenster, um den Verkauf abzuschliessen und eine für Gläubiger tragfähige Lösung zu finden. Eine weitere Erstreckung der Frist ist rechtlich nicht vorgesehen.