Vintage.com startet in Deutschland - Komfort wird zum neuen Wachstumstreiber im Secondhandmarkt

16.06.2026
  • Arcavindi wird in Deutschland ab sofort zu Vintage.com. Mit einem einheitlichen Markenauftritt in Europa stärkt das Unternehmen seine Wachstumsstrategie und reagiert auf die steigende Nachfrage nach einfachen und bequemen Wiederverkaufslösungen.
  • Seit dem Markteintritt im Januar 2025 hat Vintage.com mehr als 30.000 Kund:innen betreut und über 2,9 Millionen Euro ausgezahlt.
  • Deutschland zählt zu den am schnellsten wachsenden Märkten des Unternehmens: Die Zahl der Kund:innen liegt 2026 bereits neunmal höher als im Vorjahreszeitraum.

LEEDS, England, 16. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Der Secondhandmarkt entwickelt sich weiter. Online-Marktplätze haben den Handel mit gebrauchten Produkten für viele Menschen einfacher und zugänglicher gemacht. Gleichzeitig wächst die Nachfrage nach Lösungen, die den Wiederverkauf noch unkomplizierter gestalten. Immer mehr Verbraucher:innen möchten ungenutzte Gegenstände verkaufen, ohne Inserate erstellen, Preise verhandeln oder den Versand selbst organisieren zu müssen.

Vor diesem Hintergrund wird Arcavindi in Deutschland ab sofort zu Vintage.com. Mit der Umstellung auf einen einheitlichen Markenauftritt bündelt das Unternehmen seine europäischen Marken unter einem gemeinsamen Namen und unterstützt das weitere Wachstum in Europa. 

Deutschland zählt bereits heute zu den stärksten Märkten des Unternehmens. Seit seinem Markteintritt im Januar 2025 hat Vintage.com über 2,9 Millionen Euro an über 30.000 Kund:innen hierzulande ausgezahlt. Die Kundennachfrage liegt 2026 bereits neunmal höher als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Gleichzeitig zeigt sich eine hohe Kundenbindung: Knapp jede/r vierte Kund:in in Deutschland hat den Service bereits mehrfach genutzt. Europaweit hat das Unternehmen bislang mehr als eine Million Einsendungen verarbeitet.

Veränderte Verbrauchererwartungen treiben das Wachstum

Das starke Wachstum spiegelt die sich verändernden Erwartungen von Verbraucher:innen wider. Während Online-Marktplätze auch weiterhin einen wichtigen Bestandteil des Marktes ausmachen, suchen immer mehr Verbraucher:innen nach Möglichkeiten, den Aufwand für Inserate, Preisverhandlungen und den Versand zu reduzieren.

Mit Vintage.com können Kund:innen mehrere gebrauchte Gegenstände in einem einzigen Paket einsenden, darunter Schmuck und Uhren, Gold und Silber, Münzen, Vintage-Elektronik, Kameras, Spielzeug und weitere Haushaltsgegenstände. Der Service ist kostenlos, umfasst einen versicherten Versand und bietet ein Gesamtangebot für alle eingesendeten Artikel. Wird das Angebot nicht angenommen, werden die Gegenstände kostenlos zurückgesendet.

Zu den am häufigsten eingesendeten Gegenständen deutscher Kund:innen gehören Schmuck und Uhren. Der Anteil eingesendeter Uhren ist in Deutschland höher als in jedem anderen Markt von Vintage.com.

„Online-Marktplätze haben den Secondhandmarkt geprägt und für viele Menschen zugänglich gemacht. Heute entwickelt sich Bequemlichkeit zum entscheidenden Wachstumstreiber", sagt Tobias Hinteregger, CEO von Vintage.com. „Verbraucher:innen suchen nach einfachen Wegen, sich von Dingen zu trennen, die sie nicht mehr benötigen. Sie möchten das Ergebnis, nicht den Aufwand. Ich bin überzeugt, dass bequeme Wiederverkaufslösungen in den kommenden fünf Jahren zu den am schnellsten wachsenden Segmenten des europäischen Recommerce-Marktes gehören werden."

Auf Wachstumskurs in Europa

Vintage.com ist bereits in mehreren europäischen Märkten aktiv, darunter Deutschland, Großbritannien, die Niederlande, Italien, Spanien und Frankreich. Darüber hinaus expandiert das Unternehmen aktuell nach Österreich, Irland, Belgien, Portugal, Dänemark, Schweden und Finnland.

Die Umstellung auf Vintage.com markiert den nächsten Schritt in der europäischen Wachstumsstrategie des Unternehmens. Mit der Zusammenführung seiner europäischen Marken unter einem gemeinsamen Namen stärkt Vintage.com seine Präsenz in bestehenden Märkten und schafft die Grundlage für weiteres Wachstum in Europa.

Über Vintage.com

Vintage.com wurde 2016 im britischen Leeds gegründet und bietet eine einfache Möglichkeit, ungenutzte Wert- und Gebrauchsgegenstände zu verkaufen. Über den kostenlosen und vollständig versicherten Service können Kund:innen mehrere Gegenstände in einer Sendung einsenden und erhalten ein Gesamtangebot von Expert:innen für Antiquitäten, Wertgegenstände und Sammlerstücke. Gegenstände, die wiederverwendet, weiterverkauft oder recycelt werden können, werden dem Wertkreislauf wieder zugeführt und tragen dazu bei, Ressourcen zu schonen.

Vintage.com ist in Deutschland, Großbritannien, den Niederlanden, Frankreich, Italien und Spanien aktiv. Seit seiner Gründung hat das Unternehmen mehr als 800.000 Kund:innen betreut und über eine Million Einsendungen verarbeitet. Mit mehr als 700 Mitarbeitenden betreibt Vintage.com europaweit neun Standorte, an denen Einsendungen bearbeitet und bewertet werden, darunter in Leeds und Duiven.

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Knappes Votum, weitreichende Folgen: Schweiz dreht Schraube beim Zivildienst an

15.06.2026

Die Schweizer Stimmberechtigten haben einer Verschärfung des Zivildienstgesetzes zugestimmt. Laut definitiven Ergebnissen votierten 52,5 Prozent für die Reform, rund 47,5 Prozent dagegen. Damit setzte sich der Kurs von Bundesrat und Parlament durch, den Zivildienst wieder klar als Ausnahme und nicht als gleichwertige Alternative zum obligatorischen Militärdienst zu definieren. Die Stimmbeteiligung lag mit rund 58 Prozent vergleichsweise hoch; 1'690'343 Personen legten ein Ja in die Urne, 1'531'878 stimmten Nein.

Das Ergebnis offenbart deutliche regionale Bruchlinien. Während viele deutschsprachige Kantone die Reform klar unterstützten – etwa Aargau mit 56,2 Prozent, St. Gallen mit 58,9 Prozent, Graubünden mit 59,3 Prozent und Luzern mit 56,9 Prozent Ja – fiel das Verdikt in der Romandie gespalten aus. Genf, Waadt, Neuenburg und Jura lehnten die Vorlage ab, mit Nein-Anteilen von bis zu gut 60 Prozent im Jura. Basel-Stadt stellte sich ebenfalls gegen die Verschärfung, und der Kanton Zürich kippte nach Auszählung der städtischen Stimmen knapp ins Nein-Lager. Demgegenüber sagten Wallis (57,1 Prozent), Freiburg (50,2 Prozent) und das Tessin (53,9 Prozent) Ja zur Reform.

Kern der Vorlage ist ein Paket von sechs Massnahmen, die den Wechsel aus der Armee in den Zivildienst deutlich unattraktiver machen sollen. Künftig müssen alle, die in den Zivildienst wechseln, mindestens 150 Diensttage leisten – unabhängig davon, wie viele Tage im Militär noch offen wären. Für Unteroffiziere und Offiziere gilt damit neu derselbe Umrechnungsfaktor von 1,5 Zivildiensttagen pro verbleibendem Militärdiensttag wie für einfache Soldaten. Wer alle Armee-Ausbildungstage bereits absolviert hat, kann künftig nicht mehr in den Zivildienst wechseln, um der Schiesspflicht zu entgehen.

Zusätzlich werden der zeitliche Rahmen und die Einsatzmöglichkeiten enger gezogen. Zivildienstleistende müssen ab dem Jahr nach ihrem ersten Einsatz jährlich Dienst leisten, bis alle vorgeschriebenen Tage erfüllt sind. Wer vor oder während der Rekrutenschule ein Gesuch stellt, muss den langen Anfangseinsatz von 180 Tagen bereits im Jahr nach der Zulassung absolvieren. Einsätze, die ein begonnenes Medizinstudium voraussetzen, werden gestrichen – offiziell, weil der Armee medizinisches Personal fehlt. Bürgerliche Parteien werteten das Ja als Bestätigung, dass der Zivildienst eine Ausnahme bleiben solle; die links-grüne Nein-Allianz verweist angesichts des knappen Resultats auf die breite gesellschaftliche Unterstützung für den Zivildienst und kündigt an, weitere Verschärfungen bekämpfen zu wollen.