Die Vermon Group schlägt ein neues Kapitel auf mit der Übernahme von Moduleus, der Eröffnung der neuen Produktionsstätte von TransducerWorks in den USA und der Einführung einer einheitlichen Konzernplattform. Diese ist darauf ausgelegt, schneller zu agieren, eine bessere Leistung zu erbringen und nah am Kunden zu bleiben.
TOURS, Frankreich, 8. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Die Vermon Group, ein internationales Unternehmen für Ultraschalltechnologie, das sich auf OEM-Lösungen für den medizinischen und industriellen Markt spezialisiert hat, gab heute drei strategische Meilensteine bekannt, die eine neue Wachstumsphase einläuten.Dazu gehören die Übernahme von Moduleus, einem Spezialisten für OEM-Ultraschall-Subsysteme, die Eröffnung der neuen, rund 2800 m² großen Produktionsstätte von TransducerWorks in Pennsylvania sowie die Einführung der Vermon Group als einheitliche Plattform, die das sich ergänzende Fachwissen ihrer vier Unternehmen vereint.
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Diese Meilensteine zeigen, dass der Konzern sich von einem anerkannten Hersteller von Ultraschallsonden und Wandlern zu einem breit aufgestellten OEM-Partner für Ultraschalllösungen entwickelt, der Kunden in einem immer größeren Teil der Ultraschall-Wertschöpfungskette unterstützen kann.
Die Übernahme von Moduleus ist ein wichtiger Schritt im Rahmen dieser Strategie. Durch die Einbindung von Fachwissen im Bereich OEM-Ultraschall-Subsysteme erweitert die Vermon Group ihre traditionellen Stärken im Bereich der Akustiktechnologien, um noch stärker integrierte Lösungen anbieten zu können. Kunden profitieren nun von einem einzigen Partner, der Projekte von Hochleistungswandlern bis hin zu OEM-Subsystemen begleiten kann, was die Entwicklung vereinfacht und Innovationen beschleunigt.
Das neue Werk von TransducerWorks stärkt die Produktionspräsenz der Gruppe in den USA weiter. Der Standort ist viermal so groß wie der bisherige und verfügt über Reinräume der Klassen ISO 7 und ISO 8 sowie eine integrierte Maschinenwerkstatt, wodurch die Produktionskapazität verdreifacht wurde. Diese Investition stärkt die Fähigkeit der Vermon Group, Kunden von der frühen Entwicklungsphase bis hin zur Serienfertigung zu unterstützen. Gleichzeitig ermöglicht sie eine schnellere Reaktion und eine engere Zusammenarbeit mit nordamerikanischen Erstausrüstern.
Durch die Zusammenführung von Vermon, Moduleus, TransducerWorks und Vermon NDT unter einer gemeinsamen Konzernplattform erhalten Kunden über eine einzige Organisation Zugang zu sich ergänzendem Fachwissen in den Bereichen Akustik, Elektronik, Ingenieurwesen und industrielle Fertigung. Dieser integrierte Ansatz ermöglicht es OEMs, die Entwicklung zu beschleunigen, die Komplexität zu reduzieren und Ultraschalltechnologien der nächsten Generation schneller auf den Markt zu bringen.
Mit weltweit mehr als 600 Mitarbeitern, über 130 engagierten F&E-Experten, mehr als 40 Jahren Erfahrung im Bereich Ultraschall sowie Produktionsstätten in Europa und den Vereinigten Staaten baut die Vermon Group ihre Position als zuverlässiger OEM-Partner für die nächste Generation medizinischer und industrieller Ultraschalltechnologien weiter aus.
Informationen zur Vermon Group
Die 1984 in Frankreich gegründete Vermon Group entwickelt und fertigt leistungsstarke Ultraschallsonden, Wandler, OEM-Elektronik, Subsysteme und integrierte Ultraschalllösungen für medizinische und industrielle Anwendungen. Der Konzern vereint mit seinen vier sich ergänzenden Unternehmen Vermon, TransducerWorks, Moduleus und Vermon NDT Fachwissen in den Bereichen Akustik, Elektronik und industrielle Fertigung. So unterstützt die Gruppe Kunden dabei, Innovationen vom Konzept bis zur Serienproduktion voranzutreiben.
Kontakt:
Alexia AUBERGEON, a.aubergeon@vermon.com
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Postauto treibt den Einsatz autonomer Fahrzeuge in der Ostschweiz voran und bereitet nach eigenen Angaben Europas grösstes Robo-Taxi-Netz vor. Das Bundesamt für Strassen (Astra) hat dem Unternehmen eine Ausnahmebewilligung erteilt, damit die speziell ausgerüsteten E-Autos im St. Galler Rheintal sowie in den Kantonen Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden automatisch verkehren dürfen. Seit dem 1. Juni sind die Fahrzeuge in einem rund 80 Quadratkilometer grossen Gebiet unterwegs – vorerst noch zu Testzwecken und mit Sicherheitsfahrerinnen und -fahrern an Bord.
Herzstück des Projekts ist die Flotte von bis zu 25 sogenannten "AmiGo"-Fahrzeugen, die im Endausbau mit Automatisierungsgrad Level 4 fahren sollen. Postauto kooperiert dafür mit Apollo Go, der Robotaxi-Sparte des chinesischen Technologiekonzerns Baidu. Die Fahrzeuge werden im typischen Postauto-Gelb lackiert und elektrisch betrieben. Während der Testphase dürfen die Sicherheitsfahrer ihre Hände vom Lenkrad nehmen; sie können jedoch jederzeit eingreifen, wenn die Situation es erfordert – etwa an unübersichtlichen Verzweigungen oder bei forsch auftretendem Gegenverkehr.
Im Alltagstest auf einer festgelegten Route in Altstätten (SG) zeigt sich das System laut Projektbeteiligten bereits weitgehend stabil, auch wenn der Fahrkomfort in Kurven noch nicht an einen menschlichen Chauffeur heranreicht. Auffällig ist das sehr defensive Verhalten, etwa vor Fussgängerstreifen, wo das Fahrzeug früh abbremst, selbst wenn sich Personen noch in einiger Entfernung befinden. Gesteuert wird der Betrieb zusätzlich aus einer Leitstelle, in der Operatorinnen und Operatoren die Fahrten überwachen und bei Bedarf aus der Ferne eingreifen können.
Der reguläre Betrieb mit fahrerlosen Fahrzeugen ist ab 2027 vorgesehen. Postauto plant, dass Fahrgäste in der Region ihre autonome Fahrt dann probeweise per App buchen können. Astra-Direktor Jürg Röthlisberger sieht im automatisierten Fahren eine grosse Chance und spricht dem Projekt das Potenzial eines "Gamechangers" zu. Es ist nicht der erste Versuch mit selbstfahrenden Fahrzeugen in der Schweiz, aber nach Umfang und Einsatzgebiet der bislang weitreichendste. Die Technologie soll schrittweise verfeinert und insbesondere für ländliche Regionen erprobt werden, in denen flexible, bedarfsgesteuerte Angebote die bestehende Grunderschliessung ergänzen könnten.