Tuya Smart beschleunigt die Kommerzialisierung physischer KI durch eine strategische Investition in Robopoet

21.07.2026

HANGZHOU, China, 21. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Tuya Smart (NYSE: TUYA, HKEX: 2391), ein weltweit führender Anbieter von KI-Cloud-Plattformdiensten, hat eine strategische Investition in die kürzlich abgeschlossene Pre-A-Finanzierungsrunde von Robopoet in Höhe von 100 Millionen RMB getätigt. An dieser Runde beteiligten sich neben den bestehenden Investoren Sequoia China und GSR Ventures auch zwei weitere neue Investoren. Die Investition von Tuya signalisiert das beschleunigte Bestreben des Unternehmens, den Kommerzialisierungskreislauf für physische KI zu schließen.

Hintergründe zur Investition: Von der KI-Entwicklung zur globalen Expansion 

Die strategische Investition von Tuya erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem das Debütprodukt von Robopoet, Fuzozo, bis Juni 2026 einen kumulierten Inlandsabsatz von fast 300.000 Einheiten erreicht hat. Die Partnerschaft der beiden Unternehmen reicht bis 2025 zurück, als Tuya begann, die zugrunde liegende globale KI-Cloud-Plattform bereitzustellen, die dazu beitrug, diesen kompakten, plüschigen und mit blinzelnden Augen ausgestatteten emotionalen KI-Begleiter zu einer Marktsensation zu machen.

„2026 markiert den entscheidenden Zeitpunkt für die groß angelegte Kommerzialisierung von KI-Hardware. Vom Markt validierte, KI-native Hardware tritt in eine Phase explosiven Wachstums ein", sagte Alex Yang, Mitbegründer, COO und CFO von Tuya Smart.

Die strategische Begründung geht über eine Wette auf eine einzelne Produktkategorie hinaus. Sie spiegelt eine umfassendere Vision für die Kommerzialisierung von KI-Hardware wider. Während sich die KI von Modellen hin zu Anwendungen in der realen Welt entwickelt, etabliert sich KI-Hardware als wichtige Brücke zwischen der Technologie und den Verbrauchern. Von KI-Robotern und Spielzeug bis hin zu Smart-Home-Geräten entwickeln sich intelligente Produkte zu proaktiven KI-Begleitern. Durch sein KI+IoT-Ökosystem wird Tuya die Konvergenz von KI und der physischen Welt weiter vorantreiben.

Starke Marktakzeptanz von KI-Spielzeuglösungen

Während des „618 Shopping Festivals", Chinas größtem Online-Shopping-Event zur Jahresmitte, bewies das Empowerment-Modell von Tuya seine Wirksamkeit in großem Maßstab: Fuzozo verkaufte 40.000 Einheiten und belegte damit den ersten Platz in der KI-Spielzeugkategorie von Tmall, während andere von Tuya unterstützte KI-Spielzeugprodukte gemeinsam eine ökosystemweite Dynamik zeigten: Walulu verkaufte 8.000 Einheiten; der AOOMII Smart AI Companion Robot, AI Scruffy Cat und Wozzi erreichten jeweils einen Absatz von rund 5.000 Einheiten; und Famue schaffte es auf die Smart Robot Gold List von JD.com.

Trotz ihrer unterschiedlichen Formen und Verwendungszwecke haben diese Produkte eine gemeinsame Grundlage: Tuya leistete entscheidende Unterstützung entweder bei der Produktinnovation oder bei der Marktexpansion. Im Bereich Forschung und Entwicklung half die Tuya-KI-Entwicklungsplattform den Produkten dabei, den Weg vom Konzept bis zur Serienproduktion zügig zu beschreiten. Auf der Marktseite stellte Tuya seine lokalisierten operativen Ressourcen und den Zugang zu Vertriebskanälen zur Verfügung und ebnete damit Marken wie Fuzozo den Weg für den Eintritt in den globalen Markt.

Der Durchbruch dieser KI-Hardwareprodukte bestätigt nicht nur, dass KI-Hardware Einzug in den Alltag der Menschen hält, sondern belegt auch die Reife und die Reproduzierbarkeit des Modells zur Förderung von KI-Hardware.

Förderung physischer KI-Innovation durch Full-Stack-KI-Fähigkeiten

Grundlage für diesen Vorstoß ist ein umfassendes Full-Stack-KI-Toolkit, das darauf ausgelegt ist, die Hürden für Hardware-Entwickler zu senken. Tuya hat eine Reihe proprietärer Technologien bereitgestellt, darunter das Modell Personal Voice Activity Detection (PVAD), die Physical AI Foundation V2.8, WukongAI 3.0, das T-RTC-Echtzeitkommunikationsnetzwerk, das Physical Action Model und das Langzeitspeichersystem OmniMem V2.0.

Mit Blick auf die Zukunft wird Tuya seine globalen KI-Cloud-Plattform-Fähigkeiten und seine Ressourcen im Ausland weiterhin öffnen, um KI-Hardware-Innovatoren und das aufkommende „One-Person-Company"-Modell zu unterstützen. Durch strategische Investitionen wie beispielsweise in Robopoet strebt Tuya den Aufbau eines neuen Wachstumsmodells an, das sich auf die Stärkung der KI-Plattform, die Zusammenarbeit im Ökosystem und die globale Vermarktung von KI-Hardware-Innovationen konzentriert.

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Knappes Votum, weitreichende Folgen: Schweiz dreht Schraube beim Zivildienst an

15.06.2026

Die Schweizer Stimmberechtigten haben einer Verschärfung des Zivildienstgesetzes zugestimmt. Laut definitiven Ergebnissen votierten 52,5 Prozent für die Reform, rund 47,5 Prozent dagegen. Damit setzte sich der Kurs von Bundesrat und Parlament durch, den Zivildienst wieder klar als Ausnahme und nicht als gleichwertige Alternative zum obligatorischen Militärdienst zu definieren. Die Stimmbeteiligung lag mit rund 58 Prozent vergleichsweise hoch; 1'690'343 Personen legten ein Ja in die Urne, 1'531'878 stimmten Nein.

Das Ergebnis offenbart deutliche regionale Bruchlinien. Während viele deutschsprachige Kantone die Reform klar unterstützten – etwa Aargau mit 56,2 Prozent, St. Gallen mit 58,9 Prozent, Graubünden mit 59,3 Prozent und Luzern mit 56,9 Prozent Ja – fiel das Verdikt in der Romandie gespalten aus. Genf, Waadt, Neuenburg und Jura lehnten die Vorlage ab, mit Nein-Anteilen von bis zu gut 60 Prozent im Jura. Basel-Stadt stellte sich ebenfalls gegen die Verschärfung, und der Kanton Zürich kippte nach Auszählung der städtischen Stimmen knapp ins Nein-Lager. Demgegenüber sagten Wallis (57,1 Prozent), Freiburg (50,2 Prozent) und das Tessin (53,9 Prozent) Ja zur Reform.

Kern der Vorlage ist ein Paket von sechs Massnahmen, die den Wechsel aus der Armee in den Zivildienst deutlich unattraktiver machen sollen. Künftig müssen alle, die in den Zivildienst wechseln, mindestens 150 Diensttage leisten – unabhängig davon, wie viele Tage im Militär noch offen wären. Für Unteroffiziere und Offiziere gilt damit neu derselbe Umrechnungsfaktor von 1,5 Zivildiensttagen pro verbleibendem Militärdiensttag wie für einfache Soldaten. Wer alle Armee-Ausbildungstage bereits absolviert hat, kann künftig nicht mehr in den Zivildienst wechseln, um der Schiesspflicht zu entgehen.

Zusätzlich werden der zeitliche Rahmen und die Einsatzmöglichkeiten enger gezogen. Zivildienstleistende müssen ab dem Jahr nach ihrem ersten Einsatz jährlich Dienst leisten, bis alle vorgeschriebenen Tage erfüllt sind. Wer vor oder während der Rekrutenschule ein Gesuch stellt, muss den langen Anfangseinsatz von 180 Tagen bereits im Jahr nach der Zulassung absolvieren. Einsätze, die ein begonnenes Medizinstudium voraussetzen, werden gestrichen – offiziell, weil der Armee medizinisches Personal fehlt. Bürgerliche Parteien werteten das Ja als Bestätigung, dass der Zivildienst eine Ausnahme bleiben solle; die links-grüne Nein-Allianz verweist angesichts des knappen Resultats auf die breite gesellschaftliche Unterstützung für den Zivildienst und kündigt an, weitere Verschärfungen bekämpfen zu wollen.