Swatten startet den Dynamischen Preismodus in der gesamten Produktpalette

18.05.2026

DÜSSELDORF, FRANKFURT und OSNABRÜCK, Deutschland, 18. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Markteinblick: Negative Strompreise werden zur neuen Normalität in Europa

Anfang 2025 erlebte Europa häufige negative Strompreise. Laut der Analyse von AleaSoft Energy Forecasting verzeichneten Portugal und Spanien Ende März die niedrigsten Stundenpreise der Geschichte. Im April – insbesondere während des Osterwochenendes – erlebten die großen europäischen Strommärkte immer wieder null oder negative Strompreise.

Dieser Trend deutet auf wachsenden Anteil erneuerbarer Energie und die damit verbundenen Herausforderungen hin. Wenn das Netz überschüssigen Strom nicht aufnehmen kann, zahlen Versorgungsunternehmen Verbrauchern praktisch, um den Strom zu nutzen.

Produktübersicht: Swatten Dynamischer Stromtarif jetzt in allen Modellen verfügbar

Alle Swatten Energiespeicherprodukte unterstützen den Dynamischen Preismodus, um auf Marktveränderungen zu reagieren.

Unser cloudbasiertes EMS-System ermöglicht dies und verbindet sich über den proprietären WiFi-Logger – ohne zusätzliche Hardware. Mit Echtzeit-Strompreisdaten und benutzerdefinierten Schwellenwerten generiert das System automatisch optimale Betriebsstrategien und passt sein Verhalten an Marktbedingungen an.

Swattens Dynamischer Stromtarif lädt das System, wenn Strom günstig oder negativ ist, und entlädt es bei hohen Preisen. So lassen sich Stromkosten sparen und potenziell Gewinne erzielen – ohne zusätzliche Hardware oder komplexe Einrichtung.

Drei zentrale Vorteile

Spitzen- und Niedrigpreis-Arbitrage auf Basis von Echtzeit-Netzpreisen

Bei steigenden Preisen entlädt das System Strom ins Netz, um Einnahmen zu generieren. Bei fallenden Preisen, insbesondere während Negativpreisphasen, bezieht es Strom aus dem Netz und ermöglicht ein „Verdienen während des Ladens".

Bessere Integration erneuerbarer Energien durch preisbasierte Optimierung

Die Volatilität der Strompreise spiegelt die Schwankungen der erneuerbaren Energie wider. Der Dynamic-Pricing-Modus ermöglicht Energiespeichersystemen, Lade- und Entladevorgänge mit den Marktbedingungen zu synchronisieren. So wird das Netz stabilisiert und die Integration von Solar- und Windenergie verbessert.

KI-gestützte Optimierung für intelligentere Gewinnmaximierung

Das Swatten-System überwacht kontinuierlich die Preise in Echtzeit und steuert den Energiefluss mit Big-Data-Analysen und KI-Algorithmen. Die Softwareintelligenz bedeutet, dass das System nicht nur Energie speichert, sondern aktiv am Markt teilnimmt, um den wirtschaftlichen Nutzen zu maximieren.

Fazit

In Kombination mit dynamischen Preisstrategien können Swatten Energiespeichersysteme den Anteil erneuerbarer Energien auf über 80 % erhöhen und ein nachhaltigeres Stromnetz unterstützen.

Durch KI-gestützte Energieverteilung verbessert sich die Handelseffizienz um bis zu 15 %, wodurch sich die Amortisationszeit für Endnutzer deutlich verkürzt.

Erfahren Sie mehr: https://www.swatten.com/

KONTAKT : Swatten: https://www.swatten.com/list-69.html 

swatten@sieyuan.com 

86-21-61610846

No. 3399, Huaning Road, Minhang Dist, Shanghai, China

Cision View original content:https://www.prnewswire.com/de/pressemitteilungen/swatten-startet-den-dynamischen-preismodus-in-der-gesamten-produktpalette-302774507.html

Zürcher Handelsgericht weist Grossteil von Palantirs Gegendarstellungs-Klage ab

15.06.2026

Der US-Datenkonzern Palantir hat in der Schweiz eine deutliche juristische Niederlage erlitten. Das Handelsgericht Zürich wies 22 von 23 beanstandeten Passagen in zwei kritischen Artikeln des Online-Magazins «Republik» zurück. Lediglich eine einzelne Formulierung muss die Redaktion korrigieren. Palantir und seine Schweizer Tochtergesellschaft wollten gerichtlich durchsetzen, dass umfangreiche Gegendarstellungen publiziert werden; dieses Anliegen ist nun weitgehend gescheitert. Nach dem Urteil muss der Konzern zudem den überwiegenden Teil der Verfahrenskosten tragen.

Ausgangspunkt des Rechtsstreits waren Recherchen, die im Dezember 2025 nach rund einjähriger Arbeit erschienen. Das Projekt von «Republik» und dem Recherchekollektiv WAV beleuchtete, wie Palantir über mehrere Jahre versucht hatte, bei Bundesstellen und dem Schweizer Militär Aufträge zu erhalten – ohne Erfolg. Die Journalisten werteten dazu Dutzende Gesuche nach dem Öffentlichkeitsgesetz sowie interne Unterlagen aus und kamen zum Befund, dass das Unternehmen trotz einer mehrjährigen Präsenz in der Schweiz keinen einzigen Regierungsauftrag gewinnen konnte. Diese Erzählung eines «Scheiterns» auf dem Schweizer Markt war nach Darstellung der beteiligten Reporter Auslöser für Palantirs juristische Offensive.

Die Redaktion hatte dem Unternehmen nach eigenen Angaben vor Veröffentlichung ausführliche Fragen geschickt und Führungskräfte interviewt. Palantir verlangte darüber hinaus eine detaillierte, punktweise Replik im Magazin, die über den Umfang der ursprünglichen Recherche hinausgegangen wäre. Als «Republik» dies ablehnte, reichte der Konzern Klage ein. Das Zürcher Handelsgericht stellte nun klar, dass nur eine von 23 umstrittenen Passagen eine Gegendarstellung erfordert. Damit bestätigt das Urteil, dass der Großteil der Berichterstattung über Palantirs vergebliche Akquisitionsversuche bei Schweizer Behörden auf einer zulässigen Auswertung amtlicher Dokumente beruht.

Palantir ist international vor allem durch den Einsatz seiner Software in militärischen und nachrichtendienstlichen Kontexten bekannt. Seit 2022 stellt das Unternehmen Plattformen zur Verfügung, die ukrainische Behörden und Streitkräfte bei der Auswertung von Lagebildern, der Zielidentifikation und der Logistik unterstützen. Die Systeme werden außerdem von US-amerikanischen und verbündeten Diensten im Nahen Osten genutzt, um iranische Aktivitäten etwa in Raketenprogrammen, beim Einsatz von Drohnen oder in Cyberoperationen zu analysieren. Direkte Geschäftsbeziehungen mit dem Iran bestehen nach Unternehmensangaben aufgrund von US-Sanktionen nicht. Das Zürcher Urteil könnte über die Schweiz hinaus Signalwirkung haben, nachdem die Recherche bereits in anderen europäischen Staaten Debatten über Nutzen und Notwendigkeit der Palantir-Technologie im staatlichen Bereich angestoßen hatte.