Firmeneigene Technologie und mehr als 300 Bereitstellungen weltweit untermauern die wachsende Führungsrolle des Unternehmens im Bereich der Mikronetze
CHANGZHOU, China, 1. August 2026 /PRNewswire/ -- StarCharge, ein Anbieter integrierter Energielösungen, wurde im Rahmen des fünften GGII Energy Storage Industry Summit und der Energy Storage Top Brand Awards zur Nummer 1 unter den Mikronetz-Marken 2026 gekürt. Mit dieser Auszeichnung werden die Stärken von StarCharge in vier Bereichen gewürdigt: technologische Innovation, Wettbewerbsfähigkeit der Produkte, kommerzielle Umsetzung und Ruf auf dem Markt.
Mit über zehn Jahren Erfahrung im Bereich der E-Auto-Ladeinfrastruktur und Energiedienstleistungen hat StarCharge eine integrierte Plattform entwickelt, die intelligentes Laden, szenariobasierte Mikronetze und virtuelle Kraftwerke miteinander verbindet. Die Plattform koordiniert die Energieerzeugung, -speicherung und -verteilung sowie den Verbrauch und den Stromhandel.
StarCharge bietet Mikronetz-Lösungen für mehr als 300 Anwendungsszenarien an, darunter Fabriken, Industrieparks, Solarspeicher-Ladestationen, Bergbaubetriebe, Gemeinden, Inseln und netzunabhängige Standorte. Das Portfolio umfasst netzgebundene, netzunabhängige und netzbildende Systeme, die durch firmeneigene Regelalgorithmen und Energiemanagement-Software unterstützt werden.
Eine Schlüsseltechnologie, die hinter dieser Auszeichnung steht, ist das Photovoltaik- und Energiespeicher-Mikronetzsystem von StarCharge, das einen nahtlosen Übergang zwischen netzgebundenem und netzunabhängigem Betrieb ermöglicht. Das System umfasst einen statischen Umschalter, ein firmeneigenes Stromumwandlungssystem und eine zentrale Steuerung für das Mikronetz.
Diese Architektur ermöglicht eine Umschaltzeit von unter 20 Millisekunden, während die branchenübliche Umschaltzeit bei etwa 50 Millisekunden liegt. Es wurde entwickelt, um die Stromversorgung in Umgebungen mit schwachem oder instabilem Stromnetz aufrechtzuerhalten und durch Ausfälle verursachte Produktionsausfälle zu reduzieren.
StarCharge hat weltweit über 300 Mikronetzprojekte realisiert und wurde mehrere Quartale in Folge in die Liste der Tier-1-Hersteller von Energiespeichersystemen von BloombergNEF aufgenommen.
In China hat das Unternehmen integrierte Solarspeicher-Ladeprojekte, CO₂-arme Industrieparks und Vehicle-to-Grid-Anwendungen realisiert. Auf internationaler Ebene hat das Unternehmen strategische Vereinbarungen zur Energiespeicherung mit Energieunternehmen in Märkten wie Lettland und Moldawien geschlossen, deren geplante Gesamtkapazität sich auf fast 3,5 GWh beläuft.
StarCharge bietet umfassende Dienstleistungen wie Standortbewertung, Systemplanung, Hardware- und Software-Integration, Inbetriebnahme sowie Betriebsoptimierung an. Das Unternehmen wird weiterhin in Technologien für Mikronetze und virtuelle Kraftwerke investieren und gleichzeitig sein globales Projekt- und Servicenetzwerk ausbauen.
View original content to download multimedia:https://www.prnewswire.com/news-releases/starcharge-wurde-auf-dem-ggii-energy-storage-industry-summit-2026-zur-nummer-1-unter-den-mikronetz-marken-gekurt-302840574.html
Der US-Datenkonzern Palantir hat in der Schweiz eine deutliche juristische Niederlage erlitten. Das Handelsgericht Zürich wies 22 von 23 beanstandeten Passagen in zwei kritischen Artikeln des Online-Magazins «Republik» zurück. Lediglich eine einzelne Formulierung muss die Redaktion korrigieren. Palantir und seine Schweizer Tochtergesellschaft wollten gerichtlich durchsetzen, dass umfangreiche Gegendarstellungen publiziert werden; dieses Anliegen ist nun weitgehend gescheitert. Nach dem Urteil muss der Konzern zudem den überwiegenden Teil der Verfahrenskosten tragen.
Ausgangspunkt des Rechtsstreits waren Recherchen, die im Dezember 2025 nach rund einjähriger Arbeit erschienen. Das Projekt von «Republik» und dem Recherchekollektiv WAV beleuchtete, wie Palantir über mehrere Jahre versucht hatte, bei Bundesstellen und dem Schweizer Militär Aufträge zu erhalten – ohne Erfolg. Die Journalisten werteten dazu Dutzende Gesuche nach dem Öffentlichkeitsgesetz sowie interne Unterlagen aus und kamen zum Befund, dass das Unternehmen trotz einer mehrjährigen Präsenz in der Schweiz keinen einzigen Regierungsauftrag gewinnen konnte. Diese Erzählung eines «Scheiterns» auf dem Schweizer Markt war nach Darstellung der beteiligten Reporter Auslöser für Palantirs juristische Offensive.
Die Redaktion hatte dem Unternehmen nach eigenen Angaben vor Veröffentlichung ausführliche Fragen geschickt und Führungskräfte interviewt. Palantir verlangte darüber hinaus eine detaillierte, punktweise Replik im Magazin, die über den Umfang der ursprünglichen Recherche hinausgegangen wäre. Als «Republik» dies ablehnte, reichte der Konzern Klage ein. Das Zürcher Handelsgericht stellte nun klar, dass nur eine von 23 umstrittenen Passagen eine Gegendarstellung erfordert. Damit bestätigt das Urteil, dass der Großteil der Berichterstattung über Palantirs vergebliche Akquisitionsversuche bei Schweizer Behörden auf einer zulässigen Auswertung amtlicher Dokumente beruht.
Palantir ist international vor allem durch den Einsatz seiner Software in militärischen und nachrichtendienstlichen Kontexten bekannt. Seit 2022 stellt das Unternehmen Plattformen zur Verfügung, die ukrainische Behörden und Streitkräfte bei der Auswertung von Lagebildern, der Zielidentifikation und der Logistik unterstützen. Die Systeme werden außerdem von US-amerikanischen und verbündeten Diensten im Nahen Osten genutzt, um iranische Aktivitäten etwa in Raketenprogrammen, beim Einsatz von Drohnen oder in Cyberoperationen zu analysieren. Direkte Geschäftsbeziehungen mit dem Iran bestehen nach Unternehmensangaben aufgrund von US-Sanktionen nicht. Das Zürcher Urteil könnte über die Schweiz hinaus Signalwirkung haben, nachdem die Recherche bereits in anderen europäischen Staaten Debatten über Nutzen und Notwendigkeit der Palantir-Technologie im staatlichen Bereich angestoßen hatte.