SHANGHAI, 5. Juni 2026 /PRNewswire/ -- StarCharge, ein weltweit führender Anbieter von Ladelösungen für Elektrofahrzeuge und digitalen Energielösungen, präsentierte auf der SNEC 2026 seine neuesten intelligenten Energietechnologien und gab eine strategische Partnerschaft mit dem australischen Unternehmen SolarJuice bekannt, womit das Unternehmen sein Engagement für die Beschleunigung der globalen Energiewende bekräftigte.

Auf der Messe präsentierte StarCharge ein integriertes Energie-Ökosystem, das Anwendungen in den Bereichen Solarenergie, Energiespeicherung, E-Auto-Laden, V2G und Energiehandel umfasst und speziell zur Unterstützung von Projekten in den Bereichen Gewerbe, Industrie, Verkehr und Großanlagen entwickelt wurde.
Neue Produkteinführungen
Zu den Highlights zählte der neue Solid-State-Transformator (SST) von StarCharge, der einen direkten Mittelspannungsanschluss und eine sechsfachen Leistungsabgabe ermöglicht und so den Wirkungsgrad der Energieumwandlung für Anwendungen wie Hochleistungs-Ladezentren, großtechnische Speichersysteme und KI-Rechenzentren verbessert.
Das Unternehmen stellte außerdem seinen 720-kW-Arctic-Immersion-Flüssigkeitskühlungs-Schaltschrank und das vollständig flüssigkeitsgekühlte StarOcean-Ladeterminal vor und schuf damit eine der ersten kommerziell verfügbaren, vollständig flüssigkeitsgekühlten Ladearchitekturen der Branche. Das System verbessert die thermische Leistung, verlängert die Lebensdauer der Geräte und senkt die langfristigen Betriebskosten.
Eine weitere wichtige Markteinführung war das 960-kW-Solar-Speicher-Ladesystem, eine All-in-One-Plattform, die PV-Erzeugung, Energiespeicherung, Laden und Stromverteilung integriert. Das auf einer DC-Bus-Architektur basierende System reduziert Energieverluste und vereinfacht die Implementierung für gewerbliche und industrielle Energieprojekte.
StarCharge stellte außerdem seinen 6,25-MWh-Energiespeichercontainer vor, der mit 587-Ah-Hochleistungsbatteriepaketen ausgestattet ist und für KI-Rechenzentren, Netzunterstützung sowie Energiespeicheranwendungen im Versorgungsmaßstab konzipiert wurde.
Digitale Energieplattform
Das Unternehmen präsentierte zudem seine proprietäre Cloud-Edge-Device-Architektur, einschließlich der Taiyi Multi-Network Integration Platform und der Taiyi Energy Trading Platform. Zusammen bieten diese Lösungen Echtzeit-Energiemanagement, vorausschauenden Betrieb und Wartung, Anlagenoptimierung sowie Funktionen für den Stromhandel über dezentrale Energieanlagen hinweg.
Strategische Partnerschaft mit SolarJuice
Während der Messe unterzeichnete StarCharge eine strategische Kooperationsvereinbarung mit SolarJuice Pty Ltd, einem führenden Distributor für erneuerbare Energien in Australien.
Die Partnerschaft konzentriert sich auf die Entwicklung von Projekten im Bereich erneuerbare Energien, den Einsatz virtueller Kraftwerke (VPP), lokale Investitionsinitiativen sowie den Vertrieb der Energielösungen von StarCharge in Australien und Neuseeland. Die Zusammenarbeit soll das Wachstum integrierter Solar-Speicher-Lade- und VPP-Ökosysteme auf dem gesamten ANZ-Markt beschleunigen.
Für eine intelligentere Energiezukunft
Während Elektrifizierung und Dekarbonisierung die globalen Energiemärkte weiter umgestalten, konzentriert sich StarCharge weiterhin auf die Bereitstellung skalierbarer Technologien, die Ladeinfrastruktur, Energiespeicherung, digitales Energiemanagement und Stromhandel zu einem einheitlichen Energieökosystem verbinden.
Informationen zu StarCharge
StarCharge ist ein weltweiter Anbieter von EV-Ladeinfrastruktur und digitalen Energielösungen. Das Portfolio des Unternehmens umfasst EV-Ladeinfrastruktur, Energiespeicher, Mikronetze, virtuelle Kraftwerke, Energiemanagementsysteme und Energiehandelsplattformen und bedient Kunden aus den Bereichen Privathaushalte, Gewerbe, Industrie, Verkehr und Energieversorgung weltweit.

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Der US-Datenkonzern Palantir hat in der Schweiz eine deutliche juristische Niederlage erlitten. Das Handelsgericht Zürich wies 22 von 23 beanstandeten Passagen in zwei kritischen Artikeln des Online-Magazins «Republik» zurück. Lediglich eine einzelne Formulierung muss die Redaktion korrigieren. Palantir und seine Schweizer Tochtergesellschaft wollten gerichtlich durchsetzen, dass umfangreiche Gegendarstellungen publiziert werden; dieses Anliegen ist nun weitgehend gescheitert. Nach dem Urteil muss der Konzern zudem den überwiegenden Teil der Verfahrenskosten tragen.
Ausgangspunkt des Rechtsstreits waren Recherchen, die im Dezember 2025 nach rund einjähriger Arbeit erschienen. Das Projekt von «Republik» und dem Recherchekollektiv WAV beleuchtete, wie Palantir über mehrere Jahre versucht hatte, bei Bundesstellen und dem Schweizer Militär Aufträge zu erhalten – ohne Erfolg. Die Journalisten werteten dazu Dutzende Gesuche nach dem Öffentlichkeitsgesetz sowie interne Unterlagen aus und kamen zum Befund, dass das Unternehmen trotz einer mehrjährigen Präsenz in der Schweiz keinen einzigen Regierungsauftrag gewinnen konnte. Diese Erzählung eines «Scheiterns» auf dem Schweizer Markt war nach Darstellung der beteiligten Reporter Auslöser für Palantirs juristische Offensive.
Die Redaktion hatte dem Unternehmen nach eigenen Angaben vor Veröffentlichung ausführliche Fragen geschickt und Führungskräfte interviewt. Palantir verlangte darüber hinaus eine detaillierte, punktweise Replik im Magazin, die über den Umfang der ursprünglichen Recherche hinausgegangen wäre. Als «Republik» dies ablehnte, reichte der Konzern Klage ein. Das Zürcher Handelsgericht stellte nun klar, dass nur eine von 23 umstrittenen Passagen eine Gegendarstellung erfordert. Damit bestätigt das Urteil, dass der Großteil der Berichterstattung über Palantirs vergebliche Akquisitionsversuche bei Schweizer Behörden auf einer zulässigen Auswertung amtlicher Dokumente beruht.
Palantir ist international vor allem durch den Einsatz seiner Software in militärischen und nachrichtendienstlichen Kontexten bekannt. Seit 2022 stellt das Unternehmen Plattformen zur Verfügung, die ukrainische Behörden und Streitkräfte bei der Auswertung von Lagebildern, der Zielidentifikation und der Logistik unterstützen. Die Systeme werden außerdem von US-amerikanischen und verbündeten Diensten im Nahen Osten genutzt, um iranische Aktivitäten etwa in Raketenprogrammen, beim Einsatz von Drohnen oder in Cyberoperationen zu analysieren. Direkte Geschäftsbeziehungen mit dem Iran bestehen nach Unternehmensangaben aufgrund von US-Sanktionen nicht. Das Zürcher Urteil könnte über die Schweiz hinaus Signalwirkung haben, nachdem die Recherche bereits in anderen europäischen Staaten Debatten über Nutzen und Notwendigkeit der Palantir-Technologie im staatlichen Bereich angestoßen hatte.