LONDON, 3. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Die Mirror Bar in Bratislava wurde im Rahmen der Europe's 50 Best Bars 2026 zum Gewinner des Michter's Art of Hospitality Award gekürt und damit für ihre außergewöhnliche Herzlichkeit, ihren Service und ihre Gästebindung ausgezeichnet. Diese Bekanntgabe ist der erste von zwei speziellen Awards, die im Vorfeld der Live-Präsentation der Europe's 50 Best Bars 2026 bekannt gegeben werden. Das Event findet am Dienstag, dem 30. Juni 2026, in Amsterdam statt.

Der Michter's Art of Hospitality Award, der von den über 300 anonymen Branchenexperten der Europe's 50 Best Bars Academy vergeben wird, würdigt Locations, die während des gesamten Abstimmungszeitraums außergewöhnliche Gastfreundschaft geboten haben. Seit ihrer Eröffnung im Jahr 2019 im historischen Radisson Blu Carlton Hotel in Bratislava hat sich die Mirror Bar zu einer prägenden Kraft in der modernen Cocktail-Szene der Slowakei entwickelt.
Die Mirror Bar, die von Bar Manager Peter Marcina und dem Global Bar Ambassador Stanislav Harciník geleitet wird, bietet ein Erlebnis, das zeitlose Handwerkskunst mit kühnen, futuristischen Konzepten verbindet, die von Science-Fiction inspiriert sind. Dieser Award unterstreicht den anhaltenden Erfolg der Bar, nachdem sie bei den The World's 50 Best Bars 2025 den Disaronno Highest New Entry Award erhalten und auf No.25 der Liste debütiert hatte.
Im Mittelpunkt des Erlebnisses steht das Menü Essence of Design, das sechs Kernprinzipien des Designs neu interpretiert: Form, Gestalt, Linie, Textur, Farbe und Raum. Jedes Getränk besticht durch seine optische Wirkung, ist sorgfältig komponiert und die theatralischen, opulenten Präsentationen machen das Trinken selbst zu einem kuratierten Erlebnis. Über die Cocktails hinaus stehen bei der Philosophie des Teams echte Verbundenheit, Liebe zum Detail und ein herzlicher Umgang mit den Gästen im Mittelpunkt.
Emma Sleight, Head of Content bei Europe's 50 Best Bars, sagt: „Innerhalb kürzester Zeit hat sich die Mirror Bar zu einer der herausragenden Adressen in Bratislava entwickelt. Das Team hat ein Erlebnis geschaffen, das sich zugleich gehoben und einladend anfühlt."
Stanislav Harciník erklärt: „Wir wollten der internationalen Bar-Community unsere Vorstellung von echter slowakischer Gastfreundschaft näherbringen. Diese Anerkennung durch Kollegen und Freunde beweist, dass dieses Gefühl und unser Ansatz richtig sind. Diese Auszeichnung ist nicht nur für unsere Bar und unser Team von Bedeutung, sondern auch für Bratislava, die Slowakei und unsere gesamte Region. Wir sind zutiefst dankbar und fühlen uns geehrt, den Michter's Art of Hospitality Award zu erhalten, und betrachten dies als Verpflichtung, jedem Gast, der unsere Bar betritt, auch weiterhin ein außergewöhnliches Erlebnis zu bieten."
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Der Bundesrat verschärft im Streit um das Frühfranzösisch den Ton und greift zu einem bundesrechtlichen Instrument. Alle Primarschülerinnen und Primarschüler in der Schweiz sollen künftig zwingend eine zweite Landessprache lernen. Um dieses Ziel durchzusetzen, hat die Landesregierung eine Revision des Sprachengesetzes in die Vernehmlassung geschickt. Sie reagiert damit auf Vorstösse in mehreren deutschsprachigen Kantonen, Französisch aus den Stundenplänen der Primarschule zu streichen.
Im Zentrum steht die Frage, welche Rolle die Landessprachen im obligatorischen Unterricht spielen sollen. Für den Bundesrat ist dies eine «Frage von nationaler Bedeutung». Die Bundesverfassung verpflichte Bund und Kantone gemeinsam, die Landessprachen zu erhalten, die Verständigung zwischen den Sprachgemeinschaften zu stärken und nationale Minderheiten zu schützen, hält die Regierung fest. Der Bund sehe sich damit in der Verantwortung, den Zusammenhalt zwischen den Sprachregionen und den Respekt vor der sprachlichen Vielfalt zu sichern, während die Kantone ihr Schulwesen so zu harmonisieren hätten, dass Qualität und Durchlässigkeit des Bildungsraums Schweiz gewahrt bleiben.
Der Konflikt entzündet sich an der 2004 beschlossenen Sprachenstrategie der Kantone, die 2009 im HarmoS-Konkordat verankert wurde. Diese sieht vor, dass Kinder in der Primarschule zwei Fremdsprachen erlernen – darunter eine zweite Landessprache. In einzelnen Kantonen gibt es inzwischen Bestrebungen, den Unterricht einer Landessprache als Fremdsprache auf der Primarstufe zu streichen. Das widerspreche der gemeinsamen Strategie, schreibt der Bundesrat und zeigt sich über diese Entwicklung «beunruhigt».
Um gegenzusteuern, legt die Regierung zwei Varianten für eine Gesetzesänderung vor. Die erste folgt dem HarmoS-Modell: In der Primarschule sollen obligatorisch zwei Fremdsprachen unterrichtet werden, eine Landessprache und Englisch. Damit würde die heutige Praxis in den 15 HarmoS-Kantonen bundesrechtlich abgesichert und für alle gelten, sollte es nötig werden. Die zweite Variante lässt den Kantonen mehr Spielraum: Sie verpflichtet lediglich dazu, dass eine zweite Landessprache spätestens ab der Primarschule und durchgehend bis zum Ende der obligatorischen Schulzeit unterrichtet wird, ohne Englisch explizit als zweite Fremdsprache vorzuschreiben.
Mit der Revision will der Bundesrat den Rahmen abstecken für den Fall, dass die Kantone ihre Sprachenstrategie ganz oder teilweise aufgeben. Konkrete Entscheide sind noch offen: Zunächst läuft bis zum 5. Oktober 2026 eine Vernehmlassung, in der Kantone, Parteien und weitere Akteure Stellung beziehen können. Erst danach wird sich zeigen, ob sich das strengere HarmoS-Modell oder die flexibelere Lösung durchsetzt – und wie viel Gewicht der Bund seiner sprachpolitischen Rolle im Schulbereich tatsächlich geben will.