SIS gibt erfolgreichen Go-Live der OCS Group mit dem Modul „Project Cost Management" aus der SIS Construct 365-Lösungssuite für Microsoft Dynamics 365 bekannt

21.07.2026

LONDON, 21. Juli 2026 /PRNewswire/ -- SIS, ein Microsoft-Partner für Geschäftsanwendungen und Implementierer von ERP- und CRM-Lösungen für die Baubranche, gibt stolz die erfolgreiche Implementierung und Inbetriebnahme des Moduls „SIS Construct 365 Project Cost Management" bei der OCS Group bekannt, einer Schlüsselkomponente der SIS Construct 365-Lösungssuite für Microsoft Dynamics 365.

ERP | CRM | BI Solutions for Construction & Project Focused Industries

Die OCS Group ist ein weltweit tätiger Anbieter von Facility-Services mit 120.000 Mitarbeitern, der 8.000 Kunden in Großbritannien, Europa, im asiatisch-pazifischen Raum und im Nahen Osten betreut. Mit einer mehr als 125-jährigen Tradition bietet OCS integrierte Facility-Services an, die Organisationen des öffentlichen und privaten Sektors dabei unterstützen, ihren Betrieb Tag für Tag sicher, effizient und zuverlässig zu gestalten.

Da bei der OCS Group bereits eine etablierte Microsoft Dynamics 365 Finance and Supply Chain ERP-Lösung im Einsatz ist, werden neu erworbene Unternehmen von ihrem bisherigen Finanzsystem auf die Konzernplattform migriert. Ein solches Unternehmen, das „FM Hard Services" anbietet, stellte gerade von Microsoft Business Central auf das Konzernfinanzsystem um, benötigte jedoch umfangreiche Funktionen für das Projektkostenmanagement, die die Konzernplattform nicht bieten konnte.

Nachdem das Transformationsprojektteam der OCS Group seine Optionen mit Microsoft UK besprochen hatte, wurde es mit SIS UK bekannt gemacht. Online-Vorführungen und Gespräche bestätigten, dass das Modul „Construct 365 Project Cost Management" von SIS die erforderlichen Funktionen für Bauprojekte bieten könnte.

„Mit der Entscheidung für SIS Construct 365 Project Cost Management schafft die OCS Group eine digitale Grundlage für die Finanzüberwachung in Echtzeit und eine disziplinierte Umsetzung in allen ihren Geschäftsbereichen", sagte Mark Kershteyn, Partner bei SIS. „Durch die Integration in die leistungsstarke Plattform von Microsoft Dynamics 365 ermöglicht unsere Lösung der OCS Group eine bessere Kostenkontrolle und operative Flexibilität und steht damit im Einklang mit ihrem Engagement für Innovation und Spitzenleistung."

Nach der erfolgreichen Inbetriebnahme von SIS Construct 365 Project Cost Management profitiert der Geschäftsbereich „Hard Services" der OCS Group nun von einem optimierten Projektfinanzmanagement, Echtzeit-Transparenz und verbesserten Entscheidungsgrundlagen, um Kosten besser zu steuern, Risiken zu reduzieren und die Rentabilität zu steigern. Die nahtlose Integration der Lösung in Dynamics 365 Finance gewährleistet Echtzeit-Einblicke und optimierte Abläufe bei Bauprojekten.

Informationen zu SIS, LLC

SIS ist ein Microsoft Dynamics 365-Partner mit über 25 Jahren Erfahrung, der sich auf ERP-, CRM- und Projektmanagement-Lösungen für die Bauindustrie sowie projekt- und dienstleistungsorientierte Branchen spezialisiert hat. Die Construct 365-Suite des Unternehmens bietet umfassende Tools für das Management von Kosten, Risiken und Lieferzyklen, gestützt auf preisgekrönte Fachkompetenz und weltweiten Support. www.sisn.com/en-gb/

Kontakt: info@sisn.com

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Zürcher Handelsgericht weist Grossteil von Palantirs Gegendarstellungs-Klage ab

15.06.2026

Der US-Datenkonzern Palantir hat in der Schweiz eine deutliche juristische Niederlage erlitten. Das Handelsgericht Zürich wies 22 von 23 beanstandeten Passagen in zwei kritischen Artikeln des Online-Magazins «Republik» zurück. Lediglich eine einzelne Formulierung muss die Redaktion korrigieren. Palantir und seine Schweizer Tochtergesellschaft wollten gerichtlich durchsetzen, dass umfangreiche Gegendarstellungen publiziert werden; dieses Anliegen ist nun weitgehend gescheitert. Nach dem Urteil muss der Konzern zudem den überwiegenden Teil der Verfahrenskosten tragen.

Ausgangspunkt des Rechtsstreits waren Recherchen, die im Dezember 2025 nach rund einjähriger Arbeit erschienen. Das Projekt von «Republik» und dem Recherchekollektiv WAV beleuchtete, wie Palantir über mehrere Jahre versucht hatte, bei Bundesstellen und dem Schweizer Militär Aufträge zu erhalten – ohne Erfolg. Die Journalisten werteten dazu Dutzende Gesuche nach dem Öffentlichkeitsgesetz sowie interne Unterlagen aus und kamen zum Befund, dass das Unternehmen trotz einer mehrjährigen Präsenz in der Schweiz keinen einzigen Regierungsauftrag gewinnen konnte. Diese Erzählung eines «Scheiterns» auf dem Schweizer Markt war nach Darstellung der beteiligten Reporter Auslöser für Palantirs juristische Offensive.

Die Redaktion hatte dem Unternehmen nach eigenen Angaben vor Veröffentlichung ausführliche Fragen geschickt und Führungskräfte interviewt. Palantir verlangte darüber hinaus eine detaillierte, punktweise Replik im Magazin, die über den Umfang der ursprünglichen Recherche hinausgegangen wäre. Als «Republik» dies ablehnte, reichte der Konzern Klage ein. Das Zürcher Handelsgericht stellte nun klar, dass nur eine von 23 umstrittenen Passagen eine Gegendarstellung erfordert. Damit bestätigt das Urteil, dass der Großteil der Berichterstattung über Palantirs vergebliche Akquisitionsversuche bei Schweizer Behörden auf einer zulässigen Auswertung amtlicher Dokumente beruht.

Palantir ist international vor allem durch den Einsatz seiner Software in militärischen und nachrichtendienstlichen Kontexten bekannt. Seit 2022 stellt das Unternehmen Plattformen zur Verfügung, die ukrainische Behörden und Streitkräfte bei der Auswertung von Lagebildern, der Zielidentifikation und der Logistik unterstützen. Die Systeme werden außerdem von US-amerikanischen und verbündeten Diensten im Nahen Osten genutzt, um iranische Aktivitäten etwa in Raketenprogrammen, beim Einsatz von Drohnen oder in Cyberoperationen zu analysieren. Direkte Geschäftsbeziehungen mit dem Iran bestehen nach Unternehmensangaben aufgrund von US-Sanktionen nicht. Das Zürcher Urteil könnte über die Schweiz hinaus Signalwirkung haben, nachdem die Recherche bereits in anderen europäischen Staaten Debatten über Nutzen und Notwendigkeit der Palantir-Technologie im staatlichen Bereich angestoßen hatte.