TĀRGALE, Lettland, 28. April 2026 /PRNewswire/ -- SINEXCEL, ein von BloombergNEF für 2026 als Tier-1-Hersteller von Wechselrichtern eingestuftes Unternehmen, hat zwölf 1725-kW-Stromumwandlungssysteme (PCS) für Lettlands größtes Energiespeicherprojekt für Windparks geliefert. Das 20,64-MWh-Batteriespeichersystem, das sich am Standort des Windparks Tārgale befindet, hat nun erfolgreich den kommerziellen Betrieb aufgenommen.
Die Anlage, die für die Teilnahme am lokalen Frequenzausgleichsmarkt konzipiert wurde, ist die erste Station im Baltikum, die sich für alle Frequenzregulierungsdienste qualifiziert hat – ein Meilenstein für die Netzstabilität und die Integration erneuerbarer Energien im gesamten Baltikum.

Das 1725kW PCS: Effizient, widerstandsfähig, wartungsfreundlich
Das 1725-kW-PCS von SINEXCEL erreicht einen maximalen Wirkungsgrad von 98,5 % bei Reaktionszeiten im Millisekundenbereich und erbringt wichtige Netzausgleichsdienste wie Frequenzregelung, Spannungsregelung sowie Low/High Voltage Ride Through (L/HVRT).
Das System wurde für raue Betriebsumgebungen entwickelt, verfügt über ein Gehäuse der Schutzklasse IP54 und arbeitet zuverlässig bei Temperaturen von –20 °C bis 60 °C. Das 1725-kW-PCS ist für den europäischen Markt vollständig nach CE, VDE 4110/4120 und EN 50549 zertifiziert und verfügt über zusätzliche Netzkonformitätszertifizierungen in den Vereinigten Staaten, Australien, Japan und Thailand, wodurch ein konformer Einsatz in den wichtigsten Märkten für Großanlagen weltweit gewährleistet ist.
Sein intelligenter Mehrfach-Batterieanschluss verhindert Zirkulationsströme zwischen parallelen Clustern und schützt so die Batterielebensdauer. Die vollständig modulare Architektur ermöglicht den Austausch einzelner Leistungsmodule vor Ort ohne Systemabschaltung, wodurch Wartungsausfallzeiten und langfristige Betriebskosten reduziert werden.
Eine Plattform, die sich im großen Maßstab bewährt hat
Das Tārgale-Projekt stärkt die kommerzielle Dynamik des 1725-kW-Systems weiter. Bis heute haben die weltweiten Auslieferungen des 1725-kW-PCS insgesamt 1 GW überschritten – ein Meilenstein, der das Vertrauen des Marktes in seine Zuverlässigkeit und Anpassungsfähigkeit in unterschiedlichen regulatorischen und klimatischen Umgebungen unterstreicht. Diese Installation bekräftigt die bewährte Fähigkeit von SINEXCEL, PCS-Lösungen für Energiespeicherprojekte im Versorgungsmaßstab weltweit bereitzustellen.
Dieser Einsatz festigt die Position von SINEXCEL als vertrauenswürdiger Partner auf dem globalen Energiespeichermarkt. Mit Zertifizierungen in über 40 Ländern, 17 GW/50 GWh installierter Leistung in mehr als 5.000 Projekten und 10 globalen Servicezentren setzt sich SINEXCEL dafür ein, die weltweite Energiewende voranzutreiben.
Informationen zu SINEXCEL
SINEXCEL wurde 2007 gegründet und ist ein Pionier im Bereich Energiespeicherung, EV-Ladetechnik und Lösungen für die Stromqualität. Mit einer installierten Energiespeicherkapazität von 17 GW, 200.000 Gleichstrom-Ladestationen für Elektrofahrzeuge und fast 20 Millionen Ampere an installierten aktiven Oberschwingungsfiltern arbeitet SINEXCEL mit Branchenführern zusammen, um Energieunabhängigkeit zu ermöglichen.
Kontakt: melody_yu@sinexcel.com
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Schülerinnen und Schüler in Österreich, die im Rahmen der staatlichen Digitalisierungsinitiative vergünstigte Laptops oder Tablets erhalten haben, sollen künftig besser vor nicht altersgerechten Online-Inhalten geschützt werden – und zwar nicht nur im Schulnetz. Eine vom Bildungsministerium bereitgestellte neue Sicherheitskonfiguration sorgt dafür, dass Apps und Websites mit radikalen, verstörenden, sexistischen oder pornografischen Inhalten auch dann gesperrt bleiben, wenn die Geräte über öffentliche oder private WLANs etwa im Zug oder im Schnellrestaurant mit dem Internet verbunden sind. Eltern können die Voreinstellungen erweitern und zusätzliche Sperren einrichten.
Seit Ende März steht den Schulen ein zentrales Konfigurationsservice des Ressorts zur Verfügung, mit dem die Jugendschutzeinstellungen automatisiert auf die Endgeräte aufgespielt werden können. Zielvorgabe des Bildungsministeriums ist eine "schnellstmögliche Umsetzung im April". Betroffen sind alle mehr als 600.000 Laptops und Tablets, die seit 2020 im Zuge der Digitalisierungsinitiative an Schülerinnen und Schüler ausgegeben wurden. Die Eltern sollen von den einzelnen Schulen über den Ablauf und den Zeitpunkt der Umstellung informiert werden.
Mit Stichtag 1. April hatten sich nach Angaben des Ministeriums bereits 14 Prozent der Mittel- und Sonderschulen sowie der AHS-Unterstufen an den zentralen Konfigurationsdienst angebunden. Zusätzlich gibt es eine nicht bezifferte Zahl von Schulen, die die Einstellungen eigenständig nach Anleitung umgesetzt haben. Bei der technischen Umsetzung meldet das Ressort bislang einen reibungslosen Verlauf, auch die Lehrergewerkschaft berichtet nach eigenen Angaben derzeit von keinen Beschwerden im Zusammenhang mit der neuen Konfiguration.
Kern des neuen Konzepts ist ein einheitlicher "Basisschutz", der bei Bedarf durch die Erziehungsberechtigten angepasst werden kann. Über das Bildungsportal oder gemäß den Vorgaben der jeweiligen Schule lassen sich einzelne Schutzfunktionen wie Webfilter oder die Installation von Apps individuell aktivieren und deaktivieren. Wer strengere Regeln wünscht, kann mithilfe lokaler Administratorenrechte zusätzliche Schutzsoftware aufspielen, etwa um auch die Bildschirmzeit der Kinder zu begrenzen. Für Eltern, denen der vom Ministerium vorgeschlagene Webfilter beispielsweise aus Datenschutzgründen zu weit geht, ist eine Opt-out-Lösung vorgesehen, mit der sich von Teilen der Voreinstellungen Abstand nehmen lässt.