HOUSTON, 2. Juni 2026 /PRNewswire/ -- SEG Solar („SEG"), ein führender US-amerikanischer Hersteller von Solarmodulen, gab heute Pläne für die Entwicklung seiner dritten US-amerikanischen Produktionsstätte im Großraum Houston im US-Bundesstaat Texas, bekannt. Die neue 4,6-Gigawatt-Anlage soll die geplante jährliche Produktionskapazität von SEG in den USA auf 10,6 GW erhöhen und damit die Position des Unternehmens als einer der größten einheimischen Solarmodulhersteller weiter stärken und seine langfristige Lokalisierungsstrategie vorantreiben.

Im Rahmen der fortgesetzten Expansion in den USA hat SEG eine Vereinbarung mit einem lokalen Bauunternehmen unterzeichnet, um die neue 4,6-GW-Anlage auf einem Gelände von rund 10 Hektar zu errichten; der neue Standort wird Produktionsanlagen und Lagerlogistik umfassen. Die Ankündigung erfolgt im Vorfeld der für den 7. August 2026 geplanten Eröffnung der zweiten 4-GW-Fabrik von SEG. Der Bau der dritten Anlage soll bis März 2027 abgeschlossen sein, und die kommerzielle Produktion soll im Mai 2027 beginnen.
Die neue Anlage ist geplant, um den Übergang von SEG zur HJT-Technologie der nächsten Generation zu unterstützen und eine hocheffiziente Modulproduktion zu ermöglichen, die auf die sich entwickelnden Bedürfnisse des US-Marktes abgestimmt ist. Die Anlage ist außerdem darauf ausgelegt, die FEOC-konforme Modulproduktion durch eine verbesserte Rückverfolgbarkeit der Lieferkette, Materialkontrolle und Compliance-Management zu unterstützen.
Um den Ausbau seiner Produktionskapazitäten in den USA weiter voranzutreiben und die Widerstandsfähigkeit angesichts sich wandelnder Handels- und Lieferkettenpolitiken zu stärken, hat SEG mit der Planung einer Anlage zur Herstellung von Ingots und Wafern in Indonesien begonnen. Diese vorgelagerte Integration soll kritische Komponenten sichern und die Widerstandsfähigkeit der globalen Lieferkette von SEG erhöhen. SEG prüft außerdem potenzielle US-Standorte für eine spezielle Produktionsanlage für HJT-Zellen und treibt damit seine Strategie zur Lokalisierung wichtiger Produktionsprozesse und zur Stärkung der Kontrolle über Solartechnologien der nächsten Generation weiter voran.
Mit dem Ausbau der Modulkapazitäten in den USA, der Integration der vorgelagerten Lieferkette und der geplanten Umstellung auf die HJT-Technologie unterstützt SEG weiterhin die Energiewende in den USA mit zuverlässigen, normgerechten und hocheffizienten Solarlösungen.
Informationen zu SEG Solar
SEG wurde 2021 gegründet und ist ein führender vertikal integrierter PV-Hersteller mit Hauptsitz in Houston, Texas, USA, der sich der Lieferung zuverlässiger sowie kosteneffizienter Solarmodule für Versorger, Gewerbe- und Privatkunden verschrieben hat. Bis Ende 2025 hatte SEG weltweit über 7,5 GW Solarmodule ausgeliefert und eine Modulproduktionskapazität von 6,5 GW erreicht.

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In der Schweiz entscheiden die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger am Sonntag über eine weitreichende Begrenzung der Bevölkerungszahl. Zur Abstimmung steht eine Volksinitiative der rechtskonservativen Schweizerischen Volkspartei (SVP), die den Bestand des Landes bis 2050 auf höchstens zehn Millionen Einwohner festschreiben will. Derzeit leben rund 9,1 Millionen Menschen in der Alpenrepublik, darunter etwa 340.000 Deutsche. Die Auszählung der Stimmen beginnt mittags um 12.00 Uhr, Beobachter rechnen mit einem knappen Resultat.
Die SVP, stärkste Kraft im Schweizer Parlament, vermarktet ihren Vorstoß als «Nachhaltigkeitsinitiative». Sie verspricht, mit einer Begrenzung der Zuwanderung Probleme wie Staus auf den Straßen, überfüllte Busse und Bahnen, Wohnungsknappheit, hohe Mieten und steigende Kriminalität in den Griff zu bekommen. Ab einer Schwelle von 9,5 Millionen Einwohnern müsste die Politik nach dem Willen der Initianten konkrete Maßnahmen ergreifen, etwa die Asylvergabe einschränken und den Familiennachzug begrenzen. Nach heutigen Prognosen könnte diese Marke in den 2030er-Jahren erreicht werden.
Reichen diese Einschränkungen nicht aus, sieht die Initiative als weitere Option die Kündigung der vertraglich geregelten Personenfreizügigkeit mit der Europäischen Union vor. Das Abkommen ermöglicht Bürgern aus EU-Staaten bislang einen vergleichsweise einfachen Zugang zum Schweizer Arbeitsmarkt. Eine Aufkündigung hätte nicht nur Konsequenzen für Fachkräfte aus der EU, sondern könnte auch das Verhältnis zum wichtigsten Handelspartner des Landes belasten. Für Deutsche würde ein Ja zur Initiative den Weg zum Arbeiten und Leben in der Schweiz deutlich verkomplizieren.
Bundesrat und Regierungsparteien – mit Ausnahme der SVP – lehnen die Vorlage geschlossen ab. Die Regierung warnt davor, dass ein starrer Bevölkerungsdeckel strukturelle Probleme wie Fachkräftemangel und gesellschaftliche Überalterung nicht löse. Justizminister Beat Jans bezeichnete die Initiative als «leeres Versprechen» und verwies darauf, dass sie neue Unsicherheiten schaffe, ohne die Ursachen von Engpässen auf dem Wohnungs- und Infrastrukturmarkt anzugehen. Umfragen signalisierten lange eine Mehrheit für die Vorlage, zuletzt deutete sich jedoch eine Trendwende an. Angesichts früherer Volksabstimmungen, bei denen die tatsächlichen Ergebnisse zum Teil deutlich von den Erhebungen abwichen, bleibt der Ausgang jedoch offen.