Technische Universität München an der Spitze der EU;
ETH Zürich führt den Kontinent an; Österreich verzeichnet den größten Aufschwung in Europa
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LONDON, 18. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Die weltweit tätigen Hochschul-Experten von QS Quacquarelli Symonds haben die QS World University Rankings 2027 veröffentlicht. Diese Ausgabe umfasst mehr als 1500 Universitäten aus 106 Ländern und Territorien. Die USA sind mit 184 Einträgen vertreten, gefolgt vom Vereinigten Königreich (93) und Festlandchina (85).
Das MIT steht zum 15..Mal in Folge an erster Stelle. Das Imperial College London bleibt auf dem zweiten Platz, punktgleich mit der Stanford University, die vom dritten Platz aufgestiegen ist. Die University of Oxford und die Harvard University belegen den vierten und fünften Platz.
Ben Sowter, Senior Vice President bei QS, sagt: „Die QS World University Rankings bleiben ein unverzichtbares Instrument zur Bewertung akademischer Exzellenz und unterstützt Studierende, Wissenschaftler und Institutionen bei ihren Entscheidungen."
Deutschland
Deutschland ist das am stärksten vertretene Land in der EU – weltweit liegt es an vierter Stelle. Sechzig deutsche Universitäten sind vertreten. Acht steigen auf, 38 fallen ab und drei bleiben unverändert. Elf neue Universitäten steigen in das Ranking ein – weltweit die zweithöchste Zahl.
Die Technische Universität München (TUM) ist die bestplatzierte deutsche Universität und die bestplatzierte in der EU. Vier deutsche Universitäten rangieren unter den Top 100 – gemeinsam mit Frankreich die höchste Anzahl in der EU.
Deutsche Universitäten in den Top-100 | ||
2027 | 2026 | Einrichtung |
25 | 22 | TUM |
61 | 58 | Ludwig-Maximilians-Universität München |
86 | 80 | Universität Heidelberg |
98 | 88 | Freie Universität Berlin |
Die Reputation in Wissenschaft und bei Arbeitgebern untermauert die deutsche Exzellenz, während Internationalisierung und die Karrierechancen der Absolventen wachsende Herausforderungen darstellen.
Die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg erreicht ihre bisher beste Platzierung (Platz 218),während die Technische Universität Dresden wieder in die Top 200 zurückkehrt.
Lesen Sie die vollständige Pressemitteilung zu Deutschland: Germany_WUR2027_DE_D1.1_T1.0_MEDIA
Schweiz
Elf Schweizer Institutionen sind vertreten. Drei steigen auf, sechs fallen ab, eine bleibt unverändert, während eine neu in die Rangliste aufgenommen wurde.
Die ETH Zürich bleibt die beste Universität Kontinentaleuropas und belegt Platz acht, womit die Schweiz zu einem von nur vier Ländern in den globalen Top 10 gehört.
Schweizer Universitäten in den Top-100 | ||
2027 | 2026 | Einrichtung |
8 | 7 | ETH Zürich |
22 | 22 | EPFL |
98 | 100 | Universität Zürich |
Die Schweiz weist nach wie vor eine außergewöhnlich hohe Konzentration an Spitzenuniversitäten auf – 27 % der Top-100.
Schweizer Universitäten schneiden bei den Internationalisierungskennzahlen überdurchschnittlich gut ab, wobei vier von ihnen unter den Top 50 bei der internationalen Fakultät rangieren.
Lesen Sie die vollständige Schweizer Pressemitteilung: Switzerland_WUR2027_DE_D1.1_T1.0_MEDIA
Österreich
Zehn österreichische Universitäten sind vertreten. Sieben steigen auf, eine fällt ab, während zwei neu hinzukommen, was Österreich die höchste Verbesserungsrate in Europa unter den Systemen mit mehr als zwei Einträgen beschert – die dritthöchste weltweit. Die Universität Wien kehrt mit einem Sprung um zwölf Plätze in die Top 150 zurück.
Österreichische Universitäten in den Top-300 | ||
2027 | 2026 | Einrichtung |
140 | 152 | Universität Wien |
191 | 197 | Technische Universität Wien |
239 | Central European University | |
Die Central European University debütiert auf Rang 239. Sie ist weltweit führend, was sowohl den Anteil internationaler Studierender als auch den Anteil internationaler Lehrkräfte betrifft.
Lesen Sie die vollständige österreichische Pressemitteilung: Austria_WUR2027_DE_D1.1_T1.0_MEDIA
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In der Schweiz entscheiden die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger am Sonntag über eine weitreichende Begrenzung der Bevölkerungszahl. Zur Abstimmung steht eine Volksinitiative der rechtskonservativen Schweizerischen Volkspartei (SVP), die den Bestand des Landes bis 2050 auf höchstens zehn Millionen Einwohner festschreiben will. Derzeit leben rund 9,1 Millionen Menschen in der Alpenrepublik, darunter etwa 340.000 Deutsche. Die Auszählung der Stimmen beginnt mittags um 12.00 Uhr, Beobachter rechnen mit einem knappen Resultat.
Die SVP, stärkste Kraft im Schweizer Parlament, vermarktet ihren Vorstoß als «Nachhaltigkeitsinitiative». Sie verspricht, mit einer Begrenzung der Zuwanderung Probleme wie Staus auf den Straßen, überfüllte Busse und Bahnen, Wohnungsknappheit, hohe Mieten und steigende Kriminalität in den Griff zu bekommen. Ab einer Schwelle von 9,5 Millionen Einwohnern müsste die Politik nach dem Willen der Initianten konkrete Maßnahmen ergreifen, etwa die Asylvergabe einschränken und den Familiennachzug begrenzen. Nach heutigen Prognosen könnte diese Marke in den 2030er-Jahren erreicht werden.
Reichen diese Einschränkungen nicht aus, sieht die Initiative als weitere Option die Kündigung der vertraglich geregelten Personenfreizügigkeit mit der Europäischen Union vor. Das Abkommen ermöglicht Bürgern aus EU-Staaten bislang einen vergleichsweise einfachen Zugang zum Schweizer Arbeitsmarkt. Eine Aufkündigung hätte nicht nur Konsequenzen für Fachkräfte aus der EU, sondern könnte auch das Verhältnis zum wichtigsten Handelspartner des Landes belasten. Für Deutsche würde ein Ja zur Initiative den Weg zum Arbeiten und Leben in der Schweiz deutlich verkomplizieren.
Bundesrat und Regierungsparteien – mit Ausnahme der SVP – lehnen die Vorlage geschlossen ab. Die Regierung warnt davor, dass ein starrer Bevölkerungsdeckel strukturelle Probleme wie Fachkräftemangel und gesellschaftliche Überalterung nicht löse. Justizminister Beat Jans bezeichnete die Initiative als «leeres Versprechen» und verwies darauf, dass sie neue Unsicherheiten schaffe, ohne die Ursachen von Engpässen auf dem Wohnungs- und Infrastrukturmarkt anzugehen. Umfragen signalisierten lange eine Mehrheit für die Vorlage, zuletzt deutete sich jedoch eine Trendwende an. Angesichts früherer Volksabstimmungen, bei denen die tatsächlichen Ergebnisse zum Teil deutlich von den Erhebungen abwichen, bleibt der Ausgang jedoch offen.