TOKIO, 11. Mai 2026 /PRNewswire/ -- PowerX, Inc.(Hauptsitz: Tamano City, Präfektur Okayama; Direktor, Präsident und CEO: Masahiro Ito; Wertpapierkennnummer: 485A) unterzeichnete am 7. Mai eine Absichtserklärung (MOU) mit Elektroprivreda Crne Gore AD Nikšić (EPCG), dem staatlichen Stromversorger Montenegros, über die strategische Zusammenarbeit im Bereich Batterie-Energiespeichersysteme (BESS).
Die Absichtserklärung sieht für einen ersten Zeitraum von drei Jahren ein Richtziel von etwa 500 MWh BESS-Kapazität vor, um die großflächige Integration erneuerbarer Energien zu unterstützen und die Netzstabilität in Montenegro zu stärken.
Montenegro hat im Dezember 2025 seinen Nationalen Energie- und Klimaplan verabschiedet, in dem Ziele für 2030 festgelegt wurden, darunter ein Anteil erneuerbarer Energien von mindestens 50 % am Bruttoendenergieverbrauch. EPCG, der größte Stromerzeuger des Landes, hat BESS als Schlüsselkomponente seiner Bemühungen zur Modernisierung des Stromnetzes und zur Integration erneuerbarer Energien identifiziert.
Im Rahmen der Absichtserklärung werden die Parteien gemeinsam optimale BESS-Einsatzpläne erarbeiten, um die Netzzuverlässigkeit, Spitzenlastabdeckung und Frequenzregelung zu unterstützen, ergänzt durch einen umfassenden Kundendienst. PowerX wird zudem die Möglichkeit prüfen, lokale BESS-Montagekapazitäten in Montenegro aufzubauen.
Montenegros Status als EU-Beitrittskandidat sowie die Stromverbundverbindung mit Italien machen das Land zu einem strategisch wichtigen Markt für saubere Energieinfrastruktur in Europa. PowerX beabsichtigt, diese Zusammenarbeit als Grundlage für die Ausweitung seines BESS-Geschäfts auf den europäischen Markt zu nutzen.
„Batteriespeichersysteme werden zu einem zentralen Bestandteil der modernen Energieinfrastruktur und ermöglichen eine stärkere Integration erneuerbarer Energien, während sie gleichzeitig die Netzstabilität, Flexibilität und Widerstandsfähigkeit unterstützen", sagte Masahiro Ito, CEO von PowerX. „Als Japans führender BESS-Anbieter freut sich PowerX über die Partnerschaft mit EPCG, um Montenegros Energiewende und die Modernisierung seines Stromnetzes zu unterstützen. Durch diese strategische Zusammenarbeit wollen wir nicht nur fortschrittliche Batteriespeicherlösungen einsetzen, sondern auch eine langfristige Grundlage für die Aktivitäten von PowerX in Montenegro und der gesamten Region schaffen, einschließlich des Aufbaus lokaler Kapazitäten zur Montage von Batteriesystemen."
„Diese Partnerschaft stellt einen wichtigen Schritt bei der Modernisierung unseres Stromnetzes dar und bekräftigt erneut das Engagement von EPCG für eine Energiewende, die auf Innovation und Nachhaltigkeit basiert", sagte Zdravko Dragaš, CEO von EPCG. „Die Zusammenarbeit mit PowerX verschafft uns Zugang zu fortschrittlichen Energiespeichertechnologien, die für die stabile Integration erneuerbarer Energiequellen und die langfristige Energiesicherheit Montenegros unerlässlich sind."
Informationen zu PowerX, Inc.
PowerX ist ein japanisches Energiespeicherunternehmen, das am Growth Market der Tokioter Börse notiert ist. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Tamano in der Präfektur Okayama sowie Niederlassungen und ein Forschungs- und Entwicklungszentrum in Tokio. Das Kerngeschäft von PowerX umfasst die Entwicklung und Herstellung von Batterie-Energiespeichersystemen (BESS), skalierbaren modularen Rechenzentren und batteriegestützten Ladesystemen für Elektrofahrzeuge sowie die Entwicklung und den Betrieb von Batterieparks im Netzmaßstab. Bis heute wurden die BESS des Unternehmens für 153 Projektstandorte in Japan ausgewählt, mit einer kumulierten installierten Leistung von 2,8 GWh.
Weitere Informationen finden Sie unter https://power-x.jp/
Informationen zu Elektroprivreda Crne Gore (EPCG)
Elektroprivreda Crne Gore AD Nikšić (EPCG) ist das nationale Elektrizitätsversorgungsunternehmen Montenegros, das für die Erzeugung, Übertragung, Verteilung und Lieferung des größten Teils der elektrischen Energie des Landes zuständig ist. Mit einer installierten Leistung von rund 874 MW – darunter große Wasserkraftwerke, ein bedeutendes thermisches Kraftwerk und ein wachsendes Portfolio an Wind- und Solarprojekten – spielt EPCG eine zentrale Rolle bei der Energiewende in Montenegro.
Weitere Informationen finden Sie unter https://www.epcg.com/
Medienkontakt:
PowerX, Inc. - Unternehmenskommunikation
E-Mail: pr@power-x.jp
Offenlegung: Diese Pressemitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen. Die tatsächlichen Ergebnisse können von den Prognosen abweichen. Die in dieser Pressemitteilung beschriebenen Details basieren auf einer Absichtserklärung und stellen keinen endgültigen Liefervertrag dar. Konkrete Projektzeitpläne, Liefermengen, Investitionssummen und endgültige Vereinbarungen unterliegen weiteren Gesprächen zwischen den Parteien und können sich ändern. PowerX wird gemäß den Regeln der Tokioter Börse rechtzeitig Informationen veröffentlichen, sobald wesentliche Sachverhalte feststehen. |
Die Schweizer Stimmberechtigten haben einer Verschärfung des Zivildienstgesetzes zugestimmt. Laut definitiven Ergebnissen votierten 52,5 Prozent für die Reform, rund 47,5 Prozent dagegen. Damit setzte sich der Kurs von Bundesrat und Parlament durch, den Zivildienst wieder klar als Ausnahme und nicht als gleichwertige Alternative zum obligatorischen Militärdienst zu definieren. Die Stimmbeteiligung lag mit rund 58 Prozent vergleichsweise hoch; 1'690'343 Personen legten ein Ja in die Urne, 1'531'878 stimmten Nein.
Das Ergebnis offenbart deutliche regionale Bruchlinien. Während viele deutschsprachige Kantone die Reform klar unterstützten – etwa Aargau mit 56,2 Prozent, St. Gallen mit 58,9 Prozent, Graubünden mit 59,3 Prozent und Luzern mit 56,9 Prozent Ja – fiel das Verdikt in der Romandie gespalten aus. Genf, Waadt, Neuenburg und Jura lehnten die Vorlage ab, mit Nein-Anteilen von bis zu gut 60 Prozent im Jura. Basel-Stadt stellte sich ebenfalls gegen die Verschärfung, und der Kanton Zürich kippte nach Auszählung der städtischen Stimmen knapp ins Nein-Lager. Demgegenüber sagten Wallis (57,1 Prozent), Freiburg (50,2 Prozent) und das Tessin (53,9 Prozent) Ja zur Reform.
Kern der Vorlage ist ein Paket von sechs Massnahmen, die den Wechsel aus der Armee in den Zivildienst deutlich unattraktiver machen sollen. Künftig müssen alle, die in den Zivildienst wechseln, mindestens 150 Diensttage leisten – unabhängig davon, wie viele Tage im Militär noch offen wären. Für Unteroffiziere und Offiziere gilt damit neu derselbe Umrechnungsfaktor von 1,5 Zivildiensttagen pro verbleibendem Militärdiensttag wie für einfache Soldaten. Wer alle Armee-Ausbildungstage bereits absolviert hat, kann künftig nicht mehr in den Zivildienst wechseln, um der Schiesspflicht zu entgehen.
Zusätzlich werden der zeitliche Rahmen und die Einsatzmöglichkeiten enger gezogen. Zivildienstleistende müssen ab dem Jahr nach ihrem ersten Einsatz jährlich Dienst leisten, bis alle vorgeschriebenen Tage erfüllt sind. Wer vor oder während der Rekrutenschule ein Gesuch stellt, muss den langen Anfangseinsatz von 180 Tagen bereits im Jahr nach der Zulassung absolvieren. Einsätze, die ein begonnenes Medizinstudium voraussetzen, werden gestrichen – offiziell, weil der Armee medizinisches Personal fehlt. Bürgerliche Parteien werteten das Ja als Bestätigung, dass der Zivildienst eine Ausnahme bleiben solle; die links-grüne Nein-Allianz verweist angesichts des knappen Resultats auf die breite gesellschaftliche Unterstützung für den Zivildienst und kündigt an, weitere Verschärfungen bekämpfen zu wollen.