FARNBOROUGH, England, 23. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Pelico gab heute eine strategische Projektvereinbarung mit Boeing bekannt, um die Planung und Durchführung der Grundüberholung (D-Check) der C-17A Globemaster III zu modernisieren. Im Rahmen der Vereinbarung wird die „Manufacturing Orchestration Platform" von Pelico als zentrale, KI-gestützte Arbeitsumgebung eingesetzt, um die Durchlaufzeiten in den Wartungsdepots zu verkürzen, die Verfügbarkeit der Flotte zu verbessern und die Lieferzeiten von Flugzeugen besser vorhersehbar zu machen. Dies soll durch die Vernetzung der Arbeits- und Betriebsabläufe in den Bereichen Beschaffung, Technik, Planung und Depot erreicht werden.

„Unsere Kunden verlassen sich darauf, dass wir dazu beitragen, den sicheren Flugbetrieb ihrer Flotten zu gewährleisten, und die Plattform von Pelico wird uns einen klaren, umfassenden Überblick über potenzielle Herausforderungen bei der Instandhaltung und Betreuung verschaffen, sodass wir effizienter arbeiten und unsere Aufgaben erfüllen, die Ausfallzeiten der Flotte verkürzen und unsere Verpflichtungen einhalten können", sagte Turbo Sjogren, Vice President und General Manager of Government Services, Boeing Global Services.
Die Plattform soll fragmentierte, auf Tabellenkalkulationen basierende Prozesse durch einen gemeinsamen Echtzeit-Überblick über Materialengpässe, sonstige Engpässe und Wartungsprioritäten ersetzen. Die Vereinbarung baut auf einem früheren Einsatz der Pelico-Plattform im Ersatzteilgeschäft von Boeing Global Services auf, bei dem sich gezeigt hat, dass sich damit der Auftragsrückstand deutlich abbauen und die betriebliche Effizienz steigern lässt.
„Die Instandhaltung alternder Flotten ist eines der komplexesten Probleme in der Luft- und Raumfahrt, wobei sich die Instandhaltung über Jahrzehnte erstreckt", sagt Tarik Benabdallah, CEO und Mitbegründer von Pelico. „Die Lösungen von Pelico werden Boeing einen Überblick über komplexe Abhängigkeiten in den Bereichen Beschaffung, Produktion und Reparatur verschaffen, sodass die Teams Störungen erkennen und die nächsten Schritte koordinieren können, bevor es zu Lieferverzögerungen kommt."
Boeing und Pelico werden die Vereinbarung nutzen, um zu prüfen, wie ähnliche digitale Tools die Instandhaltungsmaßnahmen auf weiteren Plattformen unterstützen könnten.
INFORMATIONEN ZU PELICO
Pelico ist die KI-gestützte Plattform zur Produktionskoordination für die diskrete Fertigung in verschiedenen Branchen, darunter Luft- und Raumfahrt, Verteidigung und Energie, die komplexe Produkte und Netzwerke mit mehreren Werken verwalten. Pelico schließt die Lücke zwischen dem, was geplant ist, und dem, was in der Fertigung tatsächlich geschieht, und koordiniert die Teams aus den Bereichen Planung, Produktion und Lieferkette auf der Grundlage einer einheitlichen betrieblichen Realität. Hersteller nutzen Pelico, um Lieferengpässe zu verringern, die pünktliche Lieferung sicherzustellen und die Durchlaufzeiten zu verkürzen. Pelico wird von General Catalyst unterstützt und ist in mehr als 25 Ländern tätig. Weitere Informationen finden Sie auf , pelico.ai.
Medienkontakt: Ina Foalea – Chief of Staff, Pelico — media@pelico.ai — +1 (786) 820-2649

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Die Einigung zwischen den USA und dem Iran auf ein Rahmenabkommen zur Beendigung des Iran-Kriegs sorgt in der Handelsschifffahrt für vorsichtige Erleichterung. Besonders im Fokus steht die Straße von Hormus, eine der wichtigsten Seepassagen für den weltweiten Öl- und Flüssiggas-Handel. Seit Beginn des Konflikts Ende Februar ist die Meerenge weitgehend blockiert, zahlreiche Handelsschiffe sitzen im Persischen Golf fest. Nun soll die Passage nach der geplanten Unterzeichnung des Abkommens wieder geöffnet werden.
US-Präsident Donald Trump kündigte an, dass die Straße von Hormus nach dem Abschluss der Vereinbarung wieder für den Verkehr freigegeben werden solle. Die Unterzeichnung ist für Freitag in Genf vorgesehen. Für die deutsche Handelsschifffahrt wäre dies ein entscheidender Schritt zur Normalisierung. „Die Signale aus den Gesprächen zwischen den USA und dem Iran machen auch der Schifffahrt Hoffnung“, sagte Martin Kröger, Hauptgeschäftsführer des Verbands Deutscher Reeder (VDR). Zugleich mahnte er, es müsse sich erst zeigen, ob die Passage dauerhaft sicher befahrbar sein werde. Man sei „vorsichtig optimistisch“.
Die Branche hat allen Grund, auf rasche Entspannung zu hoffen. Nach Angaben des VDR sitzen aktuell noch 46 Schiffe deutscher Reedereien mit rund 1.000 Seeleuten im Persischen Golf fest. Die Blockade der Meerenge trifft nicht nur die Reedereien, sondern bremst den globalen Energiehandel. Die UN-Sonderorganisation für Seeschifffahrt (IMO) begrüßte die Einigung ausdrücklich. Seit Ausbruch des Konflikts wurden der IMO zufolge 46 Angriffe auf Handelsschiffe in der Region bestätigt, bei denen 14 Seeleute ums Leben kamen.
Trotz der diplomatischen Fortschritte sehen Branchenverbände die Lage in der Region weiter kritisch. Der internationale Schifffahrtsverband Bimco bewertet die Sicherheitslage in der Straße von Hormus auch nach Bekanntwerden des Rahmenabkommens als instabil. Eine Durchfahrt bleibe sehr riskant, heißt es aus dem Verband. Für Reeder und Charterer stellt sich damit die Frage, wie schnell und in welchem Umfang sie ihre Routen wieder über die Meerenge führen können – oder ob Ausweichrouten zumindest mittelfristig bestehen bleiben müssen.
Für den Moment überwiegt in der Schifffahrt die Hoffnung, dass die geplante Vereinbarung in Genf die Voraussetzungen für eine nachhaltige Entspannung an einem der neuralgischsten Punkte des globalen Seehandels schafft. Ob und wie schnell sich die Zahl der festliegenden Schiffe reduziert und sich die Risikoeinschätzungen der Versicherer und Verbände anpassen, dürfte entscheidend dafür sein, wann sich der Verkehr durch die Straße von Hormus wieder weitgehend normalisiert.