MOYOM treibt die regenerative Ästhetik in Europa durch die EU-MDR-Zertifizierung von APHRANEL® sowie eine strategische wissenschaftliche Zusammenarbeit mit Expert2Expert voran

03.08.2026

LONDON, 3. August 2026 /PRNewswire/ -- MOYOM, das Biotechnologieunternehmen hinter APHRANEL®, gab heute zwei wichtige Meilensteine seiner Europa-Strategie bekannt: die Erlangung der Zertifizierung gemäß der Europäischen Medizinprodukteverordnung (EU-MDR) für APHRANEL® sowie der Aufbau einer strategischen wissenschaftlichen Zusammenarbeit mit Expert2Expert (E2E) unter der Leitung des international anerkannten ästhetischen Chirurgen Dr. Patrick Trévidic.

Diese Meilensteine markieren eine neue Phase im langfristigen Engagement von MOYOM für die Weiterentwicklung der regenerativen Ästhetik durch wissenschaftliche Validierung, Fortbildung von Ärzten und internationale Zusammenarbeit.

MOYOM Founder & CEO Guangming Lin and Dr. Patrick Trévidic

Am 7. Juli erhielt APHRANEL® die EU-MDR-Zertifizierung gemäß der Verordnung (EU) 2017/745, ausgestellt von BSI UK, einer der weltweit renommiertesten benannten Stellen. Diese Zertifizierung bestätigt, dass APHRANEL® die höchsten europäischen Standards in Bezug auf Qualität, Sicherheit und klinische Leistung erfüllt. Damit ebnet sie nicht nur den Weg auf den europäischen Markt, sondern markiert auch eine neue Phase der internationalen Expansion von MOYOM.

MOYOM team visits BSI UK headquarters

Für MOYOM ist die behördliche Zulassung nicht das Ziel, sondern der Beginn einer umfassenderen wissenschaftlichen Reise.

„Den Marktzugang zu erlangen, ist nur die erste Herausforderung. Das Vertrauen der Ärzte zu gewinnen, ist die entscheidende."

Im Anschluss an diesen Meilenstein ging MOYOM eine strategische wissenschaftliche Zusammenarbeit mit Dr. Patrick Trévidic und Expert2Expert (E2E) ein, einem unabhängigen wissenschaftlichen Partner mit mehr als 20 Jahren Erfahrung in der Unterstützung führender Akteure im Bereich der ästhetischen Medizin.

Ziel dieser Zusammenarbeit ist, durch anatomische Forschung, weiterführende Studien an Körperspendern, die Gewinnung klinischer Evidenz, ärztliche Fortbildung und wissenschaftliche Veröffentlichungen eine langfristige Plattform für die regenerative Ästhetik in Europa zu schaffen.

Expert2Expert unter der Leitung von Dr. Patrick Trévidic wird als unabhängiger wissenschaftlicher Partner mitwirken, umfangreiches Fachwissen im Bereich der anatomiebasierten Lehre und Forschung einbringen und dabei seine vollständige wissenschaftliche Unabhängigkeit wahren.

Diese Partnerschaft steht für ein gemeinsames Bekenntnis zu evidenzbasierter Innovation bei gleichzeitiger Wahrung der Unabhängigkeit aller wissenschaftlichen Aktivitäten.

Dr. Patrick Trévidic verfügt über mehr als 35 Jahre Erfahrung in den Bereichen ästhetische Chirurgie, wissenschaftliche Forschung und anatomiebasierte Ausbildung. Zu seinen Leistungen zählen klinische Forschung, internationale Lehrtätigkeit, mehr als 75 von Fachkollegen begutachtete Veröffentlichungen sowie international anerkannte Lehrbücher.

Durch die Kombination der Calcium-Hydroxylapatit-Technologie von MOYOM mit dem wissenschaftlichen Fachwissen von Expert2Expert schafft diese Zusammenarbeit einen Rahmen, in dessen Mittelpunkt Evidenz, Weiterbildung und klinischer Fortschritt stehen.

Gemeinsam werden sich MOYOM und Expert2Expert auf die Entwicklung wissenschaftlicher Programme konzentrieren, darunter weiterführende anatomische Studien, klinische Forschung in Europa, medizinische Fortbildungsinitiativen sowie internationale wissenschaftliche Zusammenarbeit, um die Glaubwürdigkeit von APHRANEL® in der medizinischen Fachwelt europaweit zu stärken.

Patrice Delobel, PhD, Leiter für Medizin und Marketing in Europa bei MOYOM, sagte:

„Als ich mich entschied, bei MOYOM einzusteigen, war es nie mein Ziel, lediglich die Markteinführung von APHRANEL® in Europa zu beaufsichtigen. Ich wollte dazu beitragen, eine wissenschaftliche Plattform aufzubauen, auf die sich Ärzte noch viele Jahre lang verlassen können. Diese Zusammenarbeit mit Expert2Expert unter der Leitung von Dr. Patrick Trévidic ist einer der ersten und wichtigsten Schritte auf dem Weg zu dieser Vision."

Dr. Patrick Trévidic und das Expert2Expert-Team teilen diese Vision und bewahren dabei ihre vollständige Unabhängigkeit bei ihren wissenschaftlichen Aktivitäten.

„Wissenschaftlicher Fortschritt wird niemals von einer einzelnen Person oder einem einzelnen Unternehmen allein erzielt. Er entsteht durch Zusammenarbeit, Neugier sowie das ständige Streben nach fundierteren Erkenntnissen. Ich freue mich sehr, dass Expert2Expert auf diesem Weg mit MOYOM zusammenarbeiten und dazu beitragen kann, die wissenschaftlichen Grundlagen für die Zukunft der regenerativen Ästhetik in Europa zu schaffen."

– Dr. Patrick Trévidic

Plastischer, rekonstruktiver und ästhetischer Chirurg sowie wissenschaftlicher Leiter von Expert2Expert

Diese beiden Meilensteine bilden die Grundlage für das langfristige wissenschaftliche Engagement von MOYOM.

Care Lifetime Value (Fürsorge, Lebensdauer und Wert) steht für die langfristige wissenschaftliche Philosophie von MOYOM:

Care – Unterstützung von Patienten durch fundierte Wissenschaft, sichere Praxis und sinnvolle Aufklärung.

Lifetime – Aufbau dauerhaften Vertrauens bei Ärzten durch kontinuierliches Lernen, Zusammenarbeit und die Gewinnung wissenschaftlicher Erkenntnisse.

Value – Schaffung einer spürbaren Wirkung im gesamten Gesundheitsökosystem, das Ärzte, Patienten, wissenschaftliche Partner und Gemeinschaften im Gesundheitswesen umfasst.

Geleitet von Care Lifetime Value konzentriert sich MOYOM weiterhin auf wissenschaftliche Forschung, medizinische Fortbildung, Zusammenarbeit und die Gewinnung von Evidenz, um die Zukunft der regenerativen Ästhetik zu gestalten.

Denn Innovation beginnt vielleicht im Labor.

Doch die Wissenschaft verändert die klinische Praxis.

Und Vertrauen verändert die Zukunft.

Evidenz schafft Vertrauen.

Vertrauen fördert die Akzeptanz.

Akzeptanz verbessert das Leben der Patienten.

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Zuwanderung, Wohnungsnot, Arbeitskräfte: Schweiz stimmt über Bevölkerungslimit ab

15.06.2026

Die Schweiz stimmt an diesem Wochenende über eine der umstrittensten Initiativen der vergangenen Jahre ab: „Keine 10-Millionen-Schweiz!“. Der Vorstoß der nationalkonservativen Schweizerischen Volkspartei (SVP), auch bekannt als Schweizerische Volkspartei oder Swiss People's Party, sieht vor, die ständige Wohnbevölkerung des Landes bis 2050 auf maximal zehn Millionen Menschen zu begrenzen. Nach ersten Hochrechnungen tendieren die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger dazu, die Initiative abzulehnen – ein Ergebnis, das im Vorfeld keineswegs sicher schien.

Die Initiative, die in der Verfassung verankert werden soll, würde den Bund verpflichten, Gegenmaßnahmen zu ergreifen, sobald die Bevölkerung 9,5 Millionen erreicht. Die Schweiz zählte Ende 2025 bereits gut 9,1 Millionen Einwohner – rund 1,7 Millionen mehr als 2002. Haupttreiber des Wachstums ist die Zuwanderung. Rund 28% der im Land lebenden Menschen besitzen keinen Schweizer Pass. Viele stammen aus EU-Staaten wie Italien, Deutschland und Portugal, hinzu kommen Personen aus Drittstaaten, darunter Asylsuchende.

Unterstützer der Initiative argumentieren, das Land stoße an seine Belastungsgrenzen. Sie verweisen auf steigende Mieten, überlastete Verkehrswege, Staus sowie eine als problematisch wahrgenommene Entwicklung bei Gewalt und Kriminalität, die sie mit einer höheren Zuwanderung verknüpfen. Ziel sei es laut Kampagnenmotto, „zu bewahren, was wir lieben“. Die SVP wirbt mit auffälligen Aufklebern, Fahnen und Plakaten in Nationalfarben, um eine Begrenzung des Bevölkerungswachstums als Schutz der Lebensqualität zu präsentieren.

Gegen die Initiative stellen sich der Bundesrat, das Parlament, die Kantone sowie die meisten übrigen großen Parteien, gestützt von Wirtschaftsverbänden und Gewerkschaften. Sie warnen, ein starres Bevölkerungs- und damit faktisches Zuwanderungslimit könne den bereits bestehenden Arbeitskräftemangel verschärfen. Laut Bundesamt für Statistik waren im ersten Quartal 2026 rund 1,87 Millionen ausländische Erwerbstätige in der Schweiz beschäftigt. Etwa vier von fünf kamen aus EU- oder EFTA-Staaten oder dem Vereinigten Königreich, der Rest aus Drittstaaten. Viele arbeiten in Bereichen wie Gesundheitswesen, Bau und Gastgewerbe – Sektoren, die stark auf Personal aus dem Ausland angewiesen sind.

Ein weiterer Konfliktpunkt ist das Verhältnis zur Europäischen Union. Die Initiative sieht vor, dass die Schweiz in letzter Konsequenz das Abkommen über die Personenfreizügigkeit mit der EU kündigen müsste, sollte die Obergrenze sonst nicht zu halten sein. Gegner befürchten, dies könnte die bilateralen Beziehungen und den Zugang zum europäischen Arbeitsmarkt belasten. Befürworter halten dem entgegen, nur mit klaren quantitativen Vorgaben lasse sich der Druck auf Wohnungsmarkt, Infrastruktur und öffentliche Dienste nachhaltig begrenzen.

Parallel zur Abstimmung über die 10-Millionen-Grenze entscheiden die Stimmberechtigten auch über eine Verschärfung des Zivildienstgesetzes. Im Fokus der innenpolitischen Debatte steht jedoch vor allem die Frage, wie die Schweiz Wachstum, Wohlstand und gesellschaftlichen Zusammenhalt künftig austarieren will. Das Ergebnis der Volksabstimmung dürfte zwar die Initiative selbst klären, die Grundsatzdiskussion über Zuwanderung, Arbeitskräftebedarf und Lebensqualität in der Alpenrepublik jedoch kaum beenden.