Mitrade beruft den ehemaligen Börsenhändler und Brokerage-CEO Christopher Brankin zum Global Markets Advisor

08.10.2026

LIMASSOL, Zypern, 8. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Der preisgekrönte CFD-Broker Mitrade hat Christopher Brankin als Global Markets Advisor gewonnen. Brankin, der als Marktkommentator bei CNBC, Bloomberg und Reuters auftritt, war Gründungs-CEO von TD Ameritrade Singapore und leitete später die regionale Expansion eines CFD-Brokerhauses.

Die Ernennung erfolgt vor dem Hintergrund, dass globale Ereignisse weiterhin die Marktbedingungen in Europa beeinflussen. Allein im September hob die EZB unter Verweis auf Versorgungsengpässe im Nahen Osten die Zinsen an, der Euro fiel um 0,5 %, nachdem die Fed diesem Beispiel folgte, und der europäische Gas-Referenzpreis hielt sich auf dem Doppelten des Vorkriegsniveaus, da die LNG-Lieferungen aus Hormuz einbrachen.

Brankin, der sowohl auf dem Parkett als auch an der Spitze großer Brokerhäuser tätig war, bringt über drei Jahrzehnte Markterfahrung mit. Er begann 1995 in den Open-Outcry-Futures-Handelsringen in Chicago, leitete einen Eigenhandelsbereich und war bei thinkorswim für die Ausführung und Abwicklung zuständig, bevor er regulierte Unternehmen in ganz Asien aufbaute und leitete und dabei Marktzyklen von der Finanzkrise 2008 bis zur Marktvolatilität 2020 meisterte.

„Das Jahr 2026 hat die europäischen Händler durch einen kriegsbedingten Energieschock und aufeinanderfolgende Zinserhöhungen geführt. Europa importiert nun seine eigene Volatilität, und Händler, die deren Ursprung verstehen, sehen den Markt mit anderen Augen. Mitrade teilt meine Überzeugung hinsichtlich der Bedeutung von Finanzkompetenz, und ich freue mich darauf, meine Perspektive über die mir zur Verfügung stehenden Plattformen einzubringen", sagte Christopher Brankin, Global Markets Advisor bei der Mitrade Group.

In dieser Funktion wird Brankin für Mitrade institutionelle Analysen, Marktkommentare und aufklärende Einblicke in globale Marktentwicklungen liefern.

Informationen zu Mitrade 

Mitrade ist eine CFD-Handelsplattform, die in zugelassenen EWR-Märkten über Mitrade EU Limited, eine von der CySEC zugelassene Wertpapierfirma (CIF438/23), tätig ist. Andere rechtlich eigenständige Unternehmen innerhalb der internationalen Gruppe sind in ihren jeweiligen Rechtsordnungen unabhängig voneinander von der ASIC (AFSL398528), der CIMA (SIB1612446), der FSCA (FSP54842), der FSC (GB20025791) und der CMA (20200000397) zugelassen und reguliert.  

Weltweit verbindet die Marke mehr als 7 Millionen Trader mit über 1.000 CFDs auf Indizes, Devisen, Rohstoffe, Aktien, ETFs und mehr. Die Plattform ist darauf ausgelegt, eine schnelle Ausführung, eine flexible Hebelwirkung auf Positionsbasis, wettbewerbsfähige Spreads und eine intuitive Benutzeroberfläche zu bieten, auf die von verschiedenen Geräten aus zugegriffen werden kann. 

Risikohinweis: CFDs sind komplexe Instrumente und bergen aufgrund der Hebelwirkung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. 80 % der Privatanleger verlieren Geld, wenn sie bei diesem Anbieter mit CFDs handeln. Sie sollten sich darüber im Klaren sein, ob Sie die Funktionsweise von CFDs verstehen und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko eines Kapitalverlusts einzugehen. 

Weitere Informationen finden Sie unter https://www.mitrade.eu.

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Parmelin eröffnet Olma mit Ferkel – und warnt vor schwieriger Lage der Bauern

08.10.2026

Mit einem betont unterhaltsamen und zugleich programmatischen Auftritt hat der Kanton Schwyz seine Rolle als Gastkanton an der 83. Olma in St. Gallen übernommen. Bereits die offizielle Eröffnungsfeier im Theater St. Gallen zeigte, wie breit sich der Innerschweizer Kanton präsentieren will – kulturell, politisch und touristisch. Unter dem Motto «Schwyz liefert» rückt der Kanton während elf Tagen ein gutes Stück weiter nach Osten und nutzt die Publikumsmesse als Schaufenster für seine Produkte, sein Brauchtum und seine Eigenheiten.

Musikalisch setzte Schwyz zum Auftakt auf vertraute Namen mit regionalen Wurzeln: Unter der geistreichen, pointierten Moderation der Schwyzer Dirigentin Graziella Contratto spannten Jodlerin Nadja Räss, Schwyzerörgeler Markus Flückiger, Kontrabassist Pirmin Huber, Violinist Raphael Nussbaumer, das Ensemble Kulturschock mit Mezzosopranistin Lydia Opilik sowie Sängerin Linda Elys den Bogen von Volksmusik über Klassik bis Pop. Das Publikum im Stadttheater dankte den Schwyzer Klängen, die sonst eher zwischen Mythen und Rigi zuhause sind, mit tosendem Applaus.

Auch die Bundespolitik war prominent vertreten. Bundesrat Guy Parmelin eröffnete die Messe traditionsgemäss mit einem Ferkel – in diesem Jahr mit Säuli Vivienne, das sich beim Fototermin mit lautem Quieken gegen den Auftritt wehrte. Der Landwirtschaftsminister nutzte die Bühne, um die Olma als «herausragenden Begegnungsort» zwischen Konsumenten und Landwirtschaft zu würdigen und sprach von einer «Schweiz im Kleinformat», in der Fachleute, Familien, Politiker und Tiere zusammenkommen. Gleichzeitig verwies er auf die «Ernsthaftigkeit der Lage» für die Landwirtschaft, etwa mit Blick auf Trockenheit und grosse Hitze im vergangenen Sommer.

Der Schwyzer Landammann Sandro Patierno und Regierungsrätin Petra Steimen-Rickenbacher, Präsidentin des Organisationskomitees für den Gastkanton-Auftritt, stellten den Kanton ins Zentrum. Patierno zeigte sich besonders stolz auf den in Übergrösse ausgestellten Bundesbrief, das Hölloch und die legendären Wetterpropheten und spielte im Bühnengespräch mit Contratto mit dem Motto «Schwyz liefert». Humor bewies er auch, als er – gefragt nach seinen Lieblingstieren – Wildsäue, Wölfe und die Asiatische Hornisse nannte und festhielt, der Kanton Schwyz «liefere» auch in dieser Hinsicht. Verwaltungsratspräsident Markus Streckeisen erklärte die Olma schliesslich offiziell für eröffnet und erinnerte daran, dass die Messe aus dem Zusammenspiel vieler Menschen und Partnerschaften entstehe.

Während der elf Messetage, die in St. Gallen als «fünfte Jahreszeit» gelten, setzt der Gastkanton auf ein Konzept mit zahlreichen Boxen, in denen Besucher Produkte und Bräuche aus Schwyz entdecken können. Neben Klassikern wie der Degustationshalle bleibt auch das traditionelle Säulirennen um 16 Uhr ein Publikumsmagnet. Für Bundesrat Parmelin, der direkt von einem Staatsbesuch in Neu-Delhi an den «etwas kleineren Flughafen» Altenrhein reiste, ist der Gang durch die Olma mehr als Folklore: Er bezeichnete den offenen Dialog zwischen Produzenten, Verarbeitern, Händlern, Konsumenten und Regulierungsbehörden als zentral – eine Botschaft, die zum Selbstverständnis der Messe und zum Auftritt des Gastkantons gleichermassen passt.