Mintos führt gebührenfreie ETF-Investitionen ab 1 € ein

21.07.2026

BERLIN, 21. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Mintos, eine europäische Multi-Asset-Investmentplattform für den langfristigen Vermögensaufbau, führt ETFs auf seiner Plattform ein. Anleger haben ab sofort Zugang zu über 1.000 der bei europäischen Investoren beliebtesten ETFs und das komplett ohne Transaktionsgebühren, ohne Depotgebühren und ab einem Mindestanlagebetrag von nur 1 €.

Mintos Logo

 

„Europäische Anleger haben im Jahr 2025 die Rekordsumme von 330 Milliarden Euro in ETFs investiert. Vanguard prognostiziert, dass diese Zahl weiter steigen wird: Bis 2035 werden voraussichtlich 100 Millionen Europäer in ETFs investieren, verglichen mit 30 Millionen heute. Für die meisten europäischen Anleger sind ETFs der ideale Einstieg in die Geldanlage: breit diversifiziert, transparent und ab sofort auf Mintos ohne Gebühren beim Kauf und Verkauf. Unser Ziel war es, jede Hürde zwischen Anlegern und ihrem ersten ETF zu beseitigen." sagte Martins Sulte, CEO und Mitgründer von Mintos.

Keine Transaktionsgebühren und ein Einstieg ab 1 €

Mintos erhebt weder Transaktionsgebühren für den Kauf und Verkauf von ETFs noch Depotgebühren für deren Verwahrung. Anleger können bereits ab 1 € investieren. So ist es möglich, sofort mit dem Vermögensaufbau zu beginnen, ohne zunächst einen höheren Betrag ansparen zu müssen, damit sich Gebühren im Verhältnis zur Anlagesumme lohnen.

Gerade bei kleineren, regelmäßigen Einzahlungen macht diese Gebührenstruktur einen entscheidenden Unterschied. Auf vielen Plattformen entspricht eine Ausführungsgebühr von 1 € bei einer Investition von 20 € bereits 5 % des Anlagebetrags, noch bevor sich der Markt überhaupt bewegt hat. Bei Mintos wird hingegen jeder investierte Euro vollständig in den gewählten ETF angelegt.

Mehr als 1.000 UCITS-konforme Fonds von weltweit renommierten Anbietern

Der ETF-Katalog von Mintos, der in Partnerschaft mit Upvest bereitgestellt wird, basiert auf mehr als 1.000 Fonds, die sowohl weithin anerkannt sind als auch dem UCITS-Rahmenwerk (OGAW) der EU entsprechen. Dieser regulatorische Standard dient dem Schutz von Kleinanlegern und stellt durch strenge Anforderungen an Diversifikation, Transparenz und Risikomanagement sicher, dass die Fonds hohe regulatorische Standards erfüllen. Alle über 1.000 Fonds zählen zu den beliebtesten bei europäischen Anlegern und stammen von Anbietern mit etablierter internationaler Erfolgsbilanz, darunter iShares, VanEck, Vanguard und weitere namhafte Emittenten.

Die Auswahl ist breit genug, um nahezu jedes Portfolio aufzubauen, bleibt dabei aber bewusst fokussiert. So können Anleger investieren, ohne den Rechercheaufwand eines nahezu unbegrenzten Produktkatalogs auf sich nehmen zu müssen.

Selbstgesteuertes und automatisiertes Investieren oder eine Kombination aus beidem

Mintos unterstützt zwei Ansätze für die ETF-Anlage: Anleger können einzelne ETFs selbst auswählen und diese bereits ab 1 € flexibel kaufen, halten und verkaufen. Alternativ steht mit Mintos Core ETFs ein vorgefertigtes, automatisch rebalanciertes Portfolio aus Aktien- und Renten-ETFs zur Verfügung, ohne Management- oder Depotgebühren und mit einem Startguthaben ab 50 €. Beide Optionen lassen sich auch parallel nutzen: Anleger können zunächst mit dem automatisierten Portfolio beginnen und dieses im Laufe der Zeit um selbst ausgewählte ETFs ergänzen, ohne die Plattform wechseln zu müssen.

Eine künftig verfügbare Funktion für Investmentpläne (Sparpläne) wird eine zusätzliche Automatisierungsebene schaffen. Damit können Anleger regelmäßige Einzahlungen festlegen: wöchentlich, zweiwöchentlich, monatlich oder vierteljährlich – und ihr Portfolio ohne manuelles Eingreifen kontinuierlich ausbauen.

*ETFGI's December 2025 European ETFs and ETPs Industry Landscape Insights, Januar 2026

Der Wert von Anlagen kann sowohl fallen als auch steigen. Sie erhalten unter Umständen weniger zurück, als Sie investiert haben. Ein Basisinformationsblatt (KID) ist für jeden ETF auf der Mintos-Plattform verfügbar und sollte vor einer Investition gelesen werden. Diese Pressemitteilung dient ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.

Logo - https://mma.prnewswire.com/media/3006576/Mintos_Logo.jpg

Cision View original content:https://www.prnewswire.com/news-releases/mintos-fuhrt-gebuhrenfreie-etf-investitionen-ab-1--ein-302829552.html

Zuwanderung, Wohnungsnot, Arbeitskräfte: Schweiz stimmt über Bevölkerungslimit ab

15.06.2026

Die Schweiz stimmt an diesem Wochenende über eine der umstrittensten Initiativen der vergangenen Jahre ab: „Keine 10-Millionen-Schweiz!“. Der Vorstoß der nationalkonservativen Schweizerischen Volkspartei (SVP), auch bekannt als Schweizerische Volkspartei oder Swiss People's Party, sieht vor, die ständige Wohnbevölkerung des Landes bis 2050 auf maximal zehn Millionen Menschen zu begrenzen. Nach ersten Hochrechnungen tendieren die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger dazu, die Initiative abzulehnen – ein Ergebnis, das im Vorfeld keineswegs sicher schien.

Die Initiative, die in der Verfassung verankert werden soll, würde den Bund verpflichten, Gegenmaßnahmen zu ergreifen, sobald die Bevölkerung 9,5 Millionen erreicht. Die Schweiz zählte Ende 2025 bereits gut 9,1 Millionen Einwohner – rund 1,7 Millionen mehr als 2002. Haupttreiber des Wachstums ist die Zuwanderung. Rund 28% der im Land lebenden Menschen besitzen keinen Schweizer Pass. Viele stammen aus EU-Staaten wie Italien, Deutschland und Portugal, hinzu kommen Personen aus Drittstaaten, darunter Asylsuchende.

Unterstützer der Initiative argumentieren, das Land stoße an seine Belastungsgrenzen. Sie verweisen auf steigende Mieten, überlastete Verkehrswege, Staus sowie eine als problematisch wahrgenommene Entwicklung bei Gewalt und Kriminalität, die sie mit einer höheren Zuwanderung verknüpfen. Ziel sei es laut Kampagnenmotto, „zu bewahren, was wir lieben“. Die SVP wirbt mit auffälligen Aufklebern, Fahnen und Plakaten in Nationalfarben, um eine Begrenzung des Bevölkerungswachstums als Schutz der Lebensqualität zu präsentieren.

Gegen die Initiative stellen sich der Bundesrat, das Parlament, die Kantone sowie die meisten übrigen großen Parteien, gestützt von Wirtschaftsverbänden und Gewerkschaften. Sie warnen, ein starres Bevölkerungs- und damit faktisches Zuwanderungslimit könne den bereits bestehenden Arbeitskräftemangel verschärfen. Laut Bundesamt für Statistik waren im ersten Quartal 2026 rund 1,87 Millionen ausländische Erwerbstätige in der Schweiz beschäftigt. Etwa vier von fünf kamen aus EU- oder EFTA-Staaten oder dem Vereinigten Königreich, der Rest aus Drittstaaten. Viele arbeiten in Bereichen wie Gesundheitswesen, Bau und Gastgewerbe – Sektoren, die stark auf Personal aus dem Ausland angewiesen sind.

Ein weiterer Konfliktpunkt ist das Verhältnis zur Europäischen Union. Die Initiative sieht vor, dass die Schweiz in letzter Konsequenz das Abkommen über die Personenfreizügigkeit mit der EU kündigen müsste, sollte die Obergrenze sonst nicht zu halten sein. Gegner befürchten, dies könnte die bilateralen Beziehungen und den Zugang zum europäischen Arbeitsmarkt belasten. Befürworter halten dem entgegen, nur mit klaren quantitativen Vorgaben lasse sich der Druck auf Wohnungsmarkt, Infrastruktur und öffentliche Dienste nachhaltig begrenzen.

Parallel zur Abstimmung über die 10-Millionen-Grenze entscheiden die Stimmberechtigten auch über eine Verschärfung des Zivildienstgesetzes. Im Fokus der innenpolitischen Debatte steht jedoch vor allem die Frage, wie die Schweiz Wachstum, Wohlstand und gesellschaftlichen Zusammenhalt künftig austarieren will. Das Ergebnis der Volksabstimmung dürfte zwar die Initiative selbst klären, die Grundsatzdiskussion über Zuwanderung, Arbeitskräftebedarf und Lebensqualität in der Alpenrepublik jedoch kaum beenden.