LONDON, 19. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Marken des MillerKnoll Collective, eines weltweit führenden Designunternehmens, stellen während der Clerkenwell Design Week neue Produkte vor und präsentieren eine inspirierende Vision von Anpassungsfähigkeit sowie Leistungsfähigkeit in modernen Arbeitswelten. Auch bei MillerKnoll London im The Sans in Clerkenwell zeigt die Ausstellung Sustainability without compromise (Nachhaltigkeit ohne Kompromisse), wie bewusste Materialentscheidungen und zirkuläres Denken im gesamten Portfolio von MillerKnoll verankert sind.

Die neuen Produkte reichen von Arbeitsplatzsystemen, leistungsstarken Sitzlösungen, Lösungen für Einzelbüros und kollaborativen Lounge-Bereichen bis hin zu Außenbereichen:
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Informationen zu MillerKnoll
MillerKnoll ist ein globales Kollektiv von Designmarken, das auf dem Fundament zweier Ikonen der Moderne aufbaut: Herman Miller und Knoll. Zum Portfolio gehören außerdem Möbel und Accessoires für gewerbliche und private Räume von Colebrook Bosson Saunders, DWR (Design Within Reach), Edelman, Geiger, HAY, HOLLY HUNT, Knoll Textiles, Maharam, Muuto, NaughtOne und Spinneybeck | FilzFelt. Geleitet von einem gemeinsamen Ziel – Design zum Wohl der Menschheit – gewinnt MillerKnoll Erkenntnisse, treibt Innovationen voran und macht sich für Ideen stark, um Räume besser darauf abzustimmen, wie Menschen leben, arbeiten und zusammenkommen. Im Geschäftsjahr 2025 erzielte das Unternehmen einen Nettoumsatz von 3,7 Milliarden US-Dollar. Weitere Informationen finden Sie auf millerknoll.com.
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Die Schweizer Stimmberechtigten haben einer Verschärfung des Zivildienstgesetzes zugestimmt. Laut definitiven Ergebnissen votierten 52,5 Prozent für die Reform, rund 47,5 Prozent dagegen. Damit setzte sich der Kurs von Bundesrat und Parlament durch, den Zivildienst wieder klar als Ausnahme und nicht als gleichwertige Alternative zum obligatorischen Militärdienst zu definieren. Die Stimmbeteiligung lag mit rund 58 Prozent vergleichsweise hoch; 1'690'343 Personen legten ein Ja in die Urne, 1'531'878 stimmten Nein.
Das Ergebnis offenbart deutliche regionale Bruchlinien. Während viele deutschsprachige Kantone die Reform klar unterstützten – etwa Aargau mit 56,2 Prozent, St. Gallen mit 58,9 Prozent, Graubünden mit 59,3 Prozent und Luzern mit 56,9 Prozent Ja – fiel das Verdikt in der Romandie gespalten aus. Genf, Waadt, Neuenburg und Jura lehnten die Vorlage ab, mit Nein-Anteilen von bis zu gut 60 Prozent im Jura. Basel-Stadt stellte sich ebenfalls gegen die Verschärfung, und der Kanton Zürich kippte nach Auszählung der städtischen Stimmen knapp ins Nein-Lager. Demgegenüber sagten Wallis (57,1 Prozent), Freiburg (50,2 Prozent) und das Tessin (53,9 Prozent) Ja zur Reform.
Kern der Vorlage ist ein Paket von sechs Massnahmen, die den Wechsel aus der Armee in den Zivildienst deutlich unattraktiver machen sollen. Künftig müssen alle, die in den Zivildienst wechseln, mindestens 150 Diensttage leisten – unabhängig davon, wie viele Tage im Militär noch offen wären. Für Unteroffiziere und Offiziere gilt damit neu derselbe Umrechnungsfaktor von 1,5 Zivildiensttagen pro verbleibendem Militärdiensttag wie für einfache Soldaten. Wer alle Armee-Ausbildungstage bereits absolviert hat, kann künftig nicht mehr in den Zivildienst wechseln, um der Schiesspflicht zu entgehen.
Zusätzlich werden der zeitliche Rahmen und die Einsatzmöglichkeiten enger gezogen. Zivildienstleistende müssen ab dem Jahr nach ihrem ersten Einsatz jährlich Dienst leisten, bis alle vorgeschriebenen Tage erfüllt sind. Wer vor oder während der Rekrutenschule ein Gesuch stellt, muss den langen Anfangseinsatz von 180 Tagen bereits im Jahr nach der Zulassung absolvieren. Einsätze, die ein begonnenes Medizinstudium voraussetzen, werden gestrichen – offiziell, weil der Armee medizinisches Personal fehlt. Bürgerliche Parteien werteten das Ja als Bestätigung, dass der Zivildienst eine Ausnahme bleiben solle; die links-grüne Nein-Allianz verweist angesichts des knappen Resultats auf die breite gesellschaftliche Unterstützung für den Zivildienst und kündigt an, weitere Verschärfungen bekämpfen zu wollen.