MDT stellt auf der Sensors Converge 2026 ultrakompakte TMR-Linearsensoren TMR2531 und TMR2539 für OIS in Smartphone-Kameras vor

06.05.2026

Neue TMR-Sensoren vervollständigen MDTs Portfolio für fortschrittlichen Kamera-Autofokus und optische Bildstabilisierung, gestützt auf eine jährliche TMR-Produktionskapazität im Milliardenbereich

SANTA CLARA, Kalifornien, und ZHANGJIAGANG, China, 6. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Auf der Sensors Converge 2026 hat MultiDimension Technology Co., Ltd. (MDT), ein führender Hersteller von Magnetsensoren mit Spezialisierung auf die Technologie des magnetischen Tunnelwiderstands (TMR), die Serienlieferung seiner ultrakompakten TMR-Linearsensoren TMR2531 und TMR2539 bekannt gegeben. Die Sensoren wurden für hochpräzise Anwendungen zur optischen Bildstabilisierung (OIS) in Smartphones entwickelt.

MultiDimension Technology Co., Ltd. Logo.

Die Sensoren TMR2531 und TMR2539 wurden entwickelt, um die Genauigkeitsanforderungen von Smartphone-Kameras der nächsten Generation zu erfüllen. Sie ermöglichen Verschiebungsmessungen im Mikrometerbereich in Voice-Coil-Motor-Modulen (VCM) und versetzen VCM-Treiber-ICs in die Lage, Kameraverwacklungen sowohl bei Foto- als auch bei Videoaufnahmen in Echtzeit präzise zu korrigieren. Beide Modelle messen die zur Z-Achse senkrechte Magnetfeldamplitude über eine Wheatstone-Vollbrückenschaltung mit vier rauscharmer TMR-Elementen mit hohem Signal-Rausch-Verhältnis (SNR).

Zu den wichtigsten Merkmalen der Serie TMR2531/TMR2539 gehören:

  • Positioniergenauigkeit im Mikrometerbereich für OIS
  • TMR2531: linearer Bereich von ±1000 Gauß
  • TMR2539: erweiterter linearer Bereich von ±1500 Gauß
  • Immunität gegen Magnetfelder in der Ebene: Abschirmfähigkeit bei ±3000 Gauß für einen stabilen Betrieb in störanfälligen VCM-Umgebungen
  • Breiter Versorgungsspannungsbereich: 1,0 V bis 5,5 V
  • Ultrakompaktes DFN4L-Gehäuse: 0,8 × 0,5 × 0,25 mm für VCM-Designs mit begrenztem Platzangebot

Der Aufstieg periskopartiger Teleobjektive hat die Präzisionsanforderungen an OIS in den Mikrometerbereich verschoben, um die Prismenpositionierung über erweiterte Bewegungsbereiche hinweg zu steuern. Die TMR-Sensortechnologie von MDT bietet ein hervorragendes Signal-Rausch-Verhältnis (SNR), große lineare Messbereiche sowie eine robuste Immunität gegenüber magnetischen Störungen. Damit stellt sie eine leistungsstarke Aufwertung für fortschrittliche Kamera-Autofokus- und OIS-Lösungen in Flaggschiff-Smartphones dar.

Die Sensoren TMR2531 und TMR2539 ergänzen MDTs AF-TMR-Sensorserien TMR4101 und TMR301X und bilden zusammen mit ihnen ein vollständiges TMR-basiertes Lösungspaket für Smartphone-AF und OIS mit Mikrometerpräzision. Entwicklung, Fertigung, Gehäusemontage sowie Prüfung erfolgen in MDTs vertikal integrierter TMR-Sensorfabrik in Zhangjiagang, Suzhou, China, die eine jährliche Produktionskapazität von mehreren Milliarden Einheiten unterstützt, um die Mengenanforderungen des globalen Marktes für Unterhaltungselektronik zu erfüllen.

Auf der Sensors Converge 2026 präsentiert MDT außerdem aktuelle Gaming-Controller und Gaming-Tastaturen mit linearen TMR-Sensoren sowie Winkel-TMR-Sensoren von MDT, den kürzlich angekündigten TMR8105-Pikotesla-Detektor für schwache Magnetfelder, die HF2905 1,6-MHz-Breitband-TMR-Stromsonde sowie TMR-Drehgeberlösungen für Anwendungen in der humanoiden Robotik.

Informationen zu MDT

MultiDimension Technology wurde 2010 in Zhangjiagang in der Provinz Jiangsu, China, gegründet und verfügt über Niederlassungen in Shenzhen, Chengdu und Ningbo in China, in Singapur, in Tokio, Japan, sowie in San Jose, Kalifornien, USA. MDT hat ein einzigartiges Portfolio an geistigem Eigentum aufgebaut und verfügt über eigene, hochmoderne TMR-Fertigungsanlagen, die eine Serienproduktion leistungsstarker und kostengünstiger TMR-Magnetsensoren ermöglichen, um auch die anspruchsvollsten Anwendungsanforderungen zu erfüllen. Unter der Leitung seines zentralen Managementteams aus herausragenden Experten sowie erfahrenen Fachleuten für Magnetsensortechnologie und Ingenieurdienstleistungen setzt sich MDT dafür ein, Mehrwert für seine Kunden zu schaffen und ihren Erfolg sicherzustellen. Weitere Informationen zu MDT finden Sie auf http://www.multidimensiontech.com.

Medienkontakte

MDT-Vertriebsabteilung, sales@dowayusa.com, sales@dowaytech.com

Tel.: +1-650-275-2318 (USA), +86-189-3612-1156 (China)

Logo – https://mma.prnewswire.com/media/565378/5954569/MDT_v1_Logo.jpg 

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Finanzkrise in Wetzikon: Gericht gewährt GZO ein halbes Jahr Aufschub

15.06.2026

Das GZO Spital Wetzikon erhält für seine Sanierungsbemühungen mehr Zeit: Das zuständige Nachlassgericht hat die definitive Nachlassstundung letztmals um sechs Monate bis zum 19. Dezember 2026 verlängert. Damit reagiert das Gericht auf ein Übernahmeangebot, das dem Spital Ende März zugegangen ist und derzeit vertieft geprüft wird. Die Sachwalter hatten die Fristverlängerung beantragt, um die laufenden Verhandlungen mit einer nicht namentlich genannten Interessentin fortführen zu können.

Das Kaufangebot ist an mehrere Bedingungen geknüpft. Zentral ist laut Mitteilungen von Spital und Sachwaltern die gesicherte Übertragung beziehungsweise Neuerteilung der kantonalen Leistungsaufträge an eine neue Betreiberin. Erst wenn diese und weitere Bedingungen erfüllt sind, kann ein Verkauf zustande kommen. In diesem Fall rechnen die Sachwalter damit, den Gläubigern einen angepassten Nachlassvertrag mit potenziell besseren Konditionen vorlegen zu können. Die ursprünglich für Mitte Mai geplante Gläubigerversammlung war deshalb bereits im April verschoben worden.

Nach Angaben des Sachwalters sind die Voraussetzungen für die definitive Nachlassstundung weiterhin gegeben. Der laufende Spitalbetrieb gilt als stabil, die während der Nachlassstundung neu eingegangenen Verbindlichkeiten kann das GZO den Angaben zufolge aus dem operativen Geschäft bedienen. Bis zum Ende der nun verlängerten Frist soll der Betrieb in Wetzikon regulär weitergeführt werden. GZO und Sachwalter stehen nach eigenen Aussagen in engem Kontakt mit der Interessentin und wollen über das weitere Verfahren und einen neuen Termin für die Gläubigerversammlung informieren, sobald der Stand der Verhandlungen dies zulässt.

Das Spital Wetzikon befindet sich seit bald zwei Jahren in einer existenziellen finanziellen Krise. Auslöser ist vor allem eine Anleihe über 170 Millionen Franken, die im Juni 2024 hätte zurückgezahlt werden müssen. Da die Mittel dafür fehlten, wurde das Nachlassverfahren eingeleitet. Mit der nun gewährten letzten Verlängerung der Nachlassstundung bleibt dem GZO ein begrenztes Zeitfenster, um den Verkauf abzuschliessen und eine für Gläubiger tragfähige Lösung zu finden. Eine weitere Erstreckung der Frist ist rechtlich nicht vorgesehen.