Mavrix baut seine Präsenz in Nordamerika mit einem neuen US-Hauptsitz in Fort Lauderdale aus

04.06.2026

FORT LAUDERDALE, Florida und TORONTO, 4. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Mavrix, ein weltweit tätiges Unternehmen für Datenerhebung und Forschungsdurchführung, das den Menschen in den Mittelpunkt stellt und KI-gestützt arbeitet und früher zur Azure Knowledge Corporation gehörte, gab heute die Eröffnung seines US-Hauptsitzes in Fort Lauderdale, Florida, bekannt. Dies stellt einen wichtigen Schritt in der nordamerikanischen Expansion des Unternehmens dar, nachdem es im Jahr 2026 ein Wachstum von mehr als 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr verzeichnen konnte.

Mavrix Establishes New US Headquarters

Durch den neuen Hauptsitz rückt die Führungsspitze in einem Markt näher zusammen, wobei CEO und Mitbegründer Rafal Gajdamowicz nach Südflorida umzieht, ebenso wie der für Nordamerika zuständige Geschäftsführer Neil Blefeld, der bereits in diesem Bundesstaat ansässig ist. Dieser Schritt soll die Strategie stärken, die Entscheidungsfindung beschleunigen und das weitere Wachstum in ganz Amerika fördern. Gleichzeitig hat Mavrix seinen Standort in Toronto auf mehr als 45 Mitarbeiter in den Bereichen Betriebsabläufe, globales Projektmanagement, Kundenservice und telefonbasierte Marktforschung ausgebaut, unterstützt von mehr als 200 Marktforschungs- und Projektmitarbeitern weltweit.

Mavrix unterstützt Agenturen, Beratungsunternehmen und interne Marktforschungsteams mit Online-, telefonisch verifizierten, Video-, persönlichen und gemeinschaftsbasierten Marktforschungsprojekten in globalen Märkten.

Das Unternehmen investiert sein Wachstum zudem in Technologie – und zwar über „Maxna", die firmeneigene KI-gestützte Plattform von Mavrix, die dazu beiträgt, die Überprüfung der Befragten, das Machbarkeitsmanagement und die Überwachung komplexer globaler Forschungsprogramme zu verbessern.

„KI verändert die Marktforschungsbranche grundlegend, doch überzeugende Ergebnisse hängen nach wie vor von hochwertigen Daten, authentischen Befragten und einer zuverlässigen Umsetzung in allen Märkten ab", sagte Rafal Gajdamowicz, CEO und Mitbegründer von Mavrix. „Angesichts der steigenden Nachfrage nach zuverlässigen personenbezogenen Daten stärkt diese Expansion unsere Fähigkeit, Kunden in ganz Nordamerika und weltweit zu unterstützen."

Mavrix baut zudem seine Präsenz in der Branche weiter aus und nimmt im März als Platin-Sponsor an der „The Quirk's Event – Dallas 2026" teil und kehrt im Juli als Platin-Sponsor zur „The Quirk's Event – New York" zurück.

„Diese Entwicklungen spiegeln die wachsende Nachfrage nach verlässlichen Daten, operativer Qualität und KI-gestützter Umsetzung wider", sagte Glen Collins, Executive Vice President der Global Commercial Group bei Mavrix.

Informationen zu Mavrix

Mavrix, das vor mehr als 20 Jahren aus der Azure Knowledge Corporation hervorgegangen ist, betreut über 300 Kunden aus den Bereichen Beratung, Großunternehmen, Gesundheitswesen, Technologie und Finanzdienstleistungen.

Das Unternehmen verfügt über Teams, die rund um die Uhr auf sechs Kontinenten im Einsatz sind und Projekte in mehr als 85 Ländern und 40 Sprachen betreuen. Es verfügt über fundierte Fachkenntnisse in den Bereichen B2B, B2C, Gesundheitswesen sowie bei Experten und schwer erreichbaren Zielgruppen, bei denen Authentizität und Verifizierbarkeit von entscheidender Bedeutung sind.

Maxna, die firmeneigene Plattform von Mavrix, verankert Datenqualität und operative Intelligenz in jedem Projekt. Das Unternehmen ist nach ISO 20252, ISO 9001 und ISO 27001 zertifiziert.

www.mavrixdata.com

Medienkontakt

media@mavrixdata.com 

Foto: https://mma.prnewswire.com/media/2994231/Mavrix_New_US_HQ.jpg

Logo: https://mma.prnewswire.com/media/2736110/5426138/MAVRIX_Logo.jpg

Mavrix Logo

 

Cision View original content:https://www.prnewswire.com/news-releases/mavrix-baut-seine-prasenz-in-nordamerika-mit-einem-neuen-us-hauptsitz-in-fort-lauderdale-aus-302790830.html

Bundesrat zieht rote Linie im Schulunterricht: Landessprachen werden zur Bundesaufgabe

15.06.2026

Der Bundesrat verschärft im Streit um das Frühfranzösisch den Ton und greift zu einem bundesrechtlichen Instrument. Alle Primarschülerinnen und Primarschüler in der Schweiz sollen künftig zwingend eine zweite Landessprache lernen. Um dieses Ziel durchzusetzen, hat die Landesregierung eine Revision des Sprachengesetzes in die Vernehmlassung geschickt. Sie reagiert damit auf Vorstösse in mehreren deutschsprachigen Kantonen, Französisch aus den Stundenplänen der Primarschule zu streichen.

Im Zentrum steht die Frage, welche Rolle die Landessprachen im obligatorischen Unterricht spielen sollen. Für den Bundesrat ist dies eine «Frage von nationaler Bedeutung». Die Bundesverfassung verpflichte Bund und Kantone gemeinsam, die Landessprachen zu erhalten, die Verständigung zwischen den Sprachgemeinschaften zu stärken und nationale Minderheiten zu schützen, hält die Regierung fest. Der Bund sehe sich damit in der Verantwortung, den Zusammenhalt zwischen den Sprachregionen und den Respekt vor der sprachlichen Vielfalt zu sichern, während die Kantone ihr Schulwesen so zu harmonisieren hätten, dass Qualität und Durchlässigkeit des Bildungsraums Schweiz gewahrt bleiben.

Der Konflikt entzündet sich an der 2004 beschlossenen Sprachenstrategie der Kantone, die 2009 im HarmoS-Konkordat verankert wurde. Diese sieht vor, dass Kinder in der Primarschule zwei Fremdsprachen erlernen – darunter eine zweite Landessprache. In einzelnen Kantonen gibt es inzwischen Bestrebungen, den Unterricht einer Landessprache als Fremdsprache auf der Primarstufe zu streichen. Das widerspreche der gemeinsamen Strategie, schreibt der Bundesrat und zeigt sich über diese Entwicklung «beunruhigt».

Um gegenzusteuern, legt die Regierung zwei Varianten für eine Gesetzesänderung vor. Die erste folgt dem HarmoS-Modell: In der Primarschule sollen obligatorisch zwei Fremdsprachen unterrichtet werden, eine Landessprache und Englisch. Damit würde die heutige Praxis in den 15 HarmoS-Kantonen bundesrechtlich abgesichert und für alle gelten, sollte es nötig werden. Die zweite Variante lässt den Kantonen mehr Spielraum: Sie verpflichtet lediglich dazu, dass eine zweite Landessprache spätestens ab der Primarschule und durchgehend bis zum Ende der obligatorischen Schulzeit unterrichtet wird, ohne Englisch explizit als zweite Fremdsprache vorzuschreiben.

Mit der Revision will der Bundesrat den Rahmen abstecken für den Fall, dass die Kantone ihre Sprachenstrategie ganz oder teilweise aufgeben. Konkrete Entscheide sind noch offen: Zunächst läuft bis zum 5. Oktober 2026 eine Vernehmlassung, in der Kantone, Parteien und weitere Akteure Stellung beziehen können. Erst danach wird sich zeigen, ob sich das strengere HarmoS-Modell oder die flexibelere Lösung durchsetzt – und wie viel Gewicht der Bund seiner sprachpolitischen Rolle im Schulbereich tatsächlich geben will.