SHENZHEN, China, 18. April 2026 /PRNewswire/ -- Hollyland, ein weltweit tätiger Anbieter professioneller drahtloser Audio- und Videolösungen, gab heute die Markteinführung von Pyro Ultra bekannt, dem neuen Flaggschiff seiner Pyro-Serie, das mit drahtloser Videoübertragungstechnologie der nächsten Generation ausgestattet ist und eine optimierte Einrichtung sowie kompromisslose Echtzeitleistung ermöglicht. Pyro Ultra wurde für professionelle Kreative und High-End-Produktionsumgebungen entwickelt und verbindet leistungsstarke Übertragung mit praktischer Einsatzfähigkeit am Set.
Aufbauend auf der von Hollyland selbst entwickelten TWiFi-Technologie bietet Pyro Ultra Eins-zu-Viele-Übertragung, native 4K60-Unterstützung und einen speziellen Modus mit extrem geringer Latenz für die Fokussierung. Vollständig in das Pyro-Ökosystem integriert und mit DFS-fähigem Betrieb ausgestattet, ist es darauf ausgelegt, die Anforderungen moderner digitaler Kino-Workflows zu erfüllen.
Der neue Standard für One-to-Many-Übertragung am Set
In der heutigen Produktionslandschaft beschränkt sich das Video Village nicht mehr auf einen einzigen Monitor. Regisseure, Assistenten, Kunden und verschiedene Abteilungen benötigen gleichzeitigen, hochauflösenden Zugriff auf das Live-Bild an verschiedenen Positionen am Set.
Während bestehende Systeme oft eine Wahl zwischen teuren, überdimensionierten Lösungen und Einsteigergeräten erzwingen, die in anspruchsvollen Umgebungen Probleme bereiten, bietet Pyro Ultra einen dritten Ansatz. Da die One-to-Many-Übertragung in Produktionen immer häufiger zum Einsatz kommt, kann dies in größeren Setups praktische Grenzen hinsichtlich der Geräteanzahl und der Systemstabilität mit sich bringen. Der Broadcast-Modus von Pyro Ultra löst dieses Problem, indem er es ermöglicht, einen einzelnen Sender mit einer unbegrenzten Anzahl von Empfängern zu verbinden, wodurch ein flüssiger Workflow entsteht. Jede Abteilung, von der Beleuchtung bis hin zu Haar und Make-up, kann unabhängig voneinander überwachen, was dazu beiträgt, Engpässe zu beseitigen und die Entscheidungsfindung zu beschleunigen.
Kino-ähnliche 4K60-Schärfe ohne Kompromisse
Die Bildintegrität steht bei Pyro Ultra im Mittelpunkt. Mit Unterstützung für 4K60-Übertragung liefert das System die Detailgenauigkeit und Farbtreue, die für hochwertige Videoproduktionen erforderlich sind. Es unterstützt zudem fraktionierte Bildraten, darunter 23,98 und 59,94 fps, die in Broadcast- und professionellen Produktionsabläufen häufig verwendet werden. Dank seiner nativen Kompatibilität ermöglicht es den direkten Anschluss an Mischer und Monitore ohne externe Konverter, was den Signalweg vereinfacht und potenzielle Fehlerquellen reduziert.
20 ms Latenz für präzises Fokussieren
Für erste Kameraassistenten und Fokussierer zählt jede Millisekunde. Der spezielle Fokusmodus von Pyro Ultra reduziert die Latenz auf nur 20 ms und gewährleistet so die Echtzeit-Reaktionsfähigkeit, die für gestochen scharfe Anpassungen bei jeder Entfernung erforderlich ist. Dieser technische Vorsprung bietet die Freiheit, sich in engen Räumen oder bei komplexen Choreografien mit absoluter Sicherheit zu bewegen.
Angetrieben von der TWiFi-Technologie
Das Herzstück des Pyro Ultra ist die TWiFi-Technologie (Dualband-Funk) von Hollyland. Sie nutzt intelligentes Frequenzmanagement über die 2,4-GHz- und 5-GHz-Bänder, um automatisches Hopping zu ermöglichen und so auch in überlasteten Funkumgebungen eine stabile Verbindung mit hoher Bitrate zu gewährleisten. Die robuste Verbindung des Pyro Ultra unterstützt eine Reichweite von 1,5 km (4.900 ft) und ist vollständig DFS-fähig, wodurch professionelle Teams einen zuverlässigen, weltweit konformen Betrieb erhalten.
Entwickelt für moderne Workflows und nahtlose Integration
Pyro Ultra ist für die hybriden Produktionsworkflows von heute konzipiert. Dank UVC-Unterstützung (USB Video Class) lässt es sich direkt an einen Computer anschließen und dient sofort als Webcam, wodurch keine Capture-Karte mehr erforderlich ist. Die RTMP-Unterstützung ermöglicht direktes Streaming auf Webplattformen und vereinfacht so die Zusammenarbeit aus der Ferne. Als Teil des Pyro-Ökosystems lässt sich Ultra nahtlos in bestehende Pyro-Geräte integrieren. Das modulare Design ermöglicht es Produktionsteams, ihre Setups je nach Projektanforderungen zu skalieren, wodurch eine konsistente Leistung in verschiedenen Produktionsszenarien gewährleistet ist.
Preise und Verfügbarkeit
Das am 18. April 2026 auf den Markt gebrachte Pyro Ultra von Hollyland ist ab sofort über lokale Händler, im offiziellen Hollyland-Onlineshop und im Hollyland-Amazon-Shop erhältlich.
Der Preis für das 1TX/1RX-Kit liegt bei 1.199 USD, der für das 1TX/2RX-Kit bei 1.699 USD. Einzelne Geräte können auch separat erworben werden, wobei die Sender ab 699 USD und die Empfänger ab 579 USD erhältlich sind.
Weitere Informationen finden Sie unter https://www.hollyland.com/product/pyro-ultra
Informationen zu Hollyland
Hollyland ist ein führender Anbieter drahtloser Produkte mit Schwerpunkt auf drahtlosen Intercom‑Systemen, Videoübertragungssystemen, Monitoren, drahtlosen Mikrofonen und Kameras für Live‑Streaming. Seit 2013 bedient Hollyland Millionen Nutzer weltweit in verschiedenen Bereichen, darunter Filmproduktion, Rundfunk, Videoproduktion, Live‑Events, Ausstellungen, Theater, Gotteshäuser und individuelle Content-Creator. Das Unternehmen hat ein Vertriebsnetz aufgebaut, das mit Unterstützung von Dutzenden lokaler Niederlassungen weltweit rund 150 Länder und Regionen abdeckt. Weitere Informationen finden Sie auf https://www.hollyland.com/, Hollyland Facebook und Hollyland Instagram.


Video - https://mma.prnewswire.com/media/2955942/Pyro_Ultra_TVC.mp4
Foto - https://mma.prnewswire.com/media/2955941/81778839dbdb1036080460d57c0bf710.jpg
Logo - https://mma.prnewswire.com/media/2013148/logo.jpg
View original content:https://www.prnewswire.com/news-releases/link-infinite-hollyland-pyro-ultra-vereinfacht-die-uberwachung-durch-mehrere-benutzer-mit-4k60-wireless-302745758.html
Die Debatte über steigende Mieten und Wohnungsnot entwickelt sich in der Schweiz zu einem der dominierenden innenpolitischen Konfliktfelder. In der SRF-«Arena» unter dem Titel «Miet-Irrsinn» prallten Vertreterinnen und Vertreter von SP, SVP, Mitte und Grünen aufeinander – und stritten nicht nur über Zahlen und Instrumente, sondern auch über die grundsätzliche Frage, was den Druck auf dem Mietmarkt überhaupt treibt. Im Zentrum standen die Rolle der Zuwanderung, die Bautätigkeit, die Renditebegrenzung im Mietrecht sowie der Umgang mit mutmasslich überhöhten Mieten.
Die Ausgangslage ist angespannt. In der Schweiz wohnen rund 60 Prozent der Bevölkerung zur Miete. Gemäss einem Mietbarometer, das im Auftrag des Mieterinnen- und Mieterverbandes erstellt wurde, geben rund 40 Prozent der Haushalte mehr als ein Drittel ihres Einkommens für die Miete aus. Damit steigen die Wohnkosten schneller als die Reallöhne; ein immer grösserer Anteil des Budgets fliesst in die Miete. Gleichzeitig sinkt der Anteil leerstehender Wohnungen: Per 1. Juni 2025 waren landesweit weniger als 50'000 Wohnungen unvermietet – statistisch steht nur noch etwa eine von 100 Wohnungen leer. Fällt die Leerwohnungsziffer unter ein Prozent, gilt dies offiziell als Wohnungsnot; diese Schwelle ist derzeit bereits in zahlreichen Kantonen unterschritten.
SVP-Nationalrat Manfred Bühler führt den Engpass vor allem auf die Zuwanderung zurück. Die Migrationspolitik sei der «Haupttreiber für die Nachfrage», argumentierte er in der Sendung. Würde die Nettozuwanderung auf 20'000 Personen pro Jahr reduziert, liesse der Druck auf dem Mietmarkt rasch nach, so seine These. Mitte-Politikerin Tina Deplazes dagegen verweist auf ein ganzes Bündel struktureller Faktoren: Individualisierung, mehr Ein- und Zweipersonenhaushalte, ein generell gestiegener Wohnraumbedarf sowie die Alterung der Gesellschaft. Zuwanderung erhöhe zwar ebenfalls die Nachfrage und damit die Preise, es handle sich dabei aber um Personen, die auf dem Arbeitsmarkt benötigt würden.
SP-Nationalrätin Jacqueline Badran und Grünen-Nationalrat Michael Töngi legten den Fokus stärker auf die Angebots- und Regulierungsseite. Deplazes macht ein zu tiefes Bautempo für die Knappheit verantwortlich, während Töngi die mangelnde Durchsetzung des Mietrechts kritisiert und eine periodische Überprüfung der Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben fordert. Badran wiederum sieht «illegale» Mietüberhöhungen als zentrales Problem und verweist auf den im Schweizer Mietrecht verankerten Rendite-Deckel. Nur in einer «unkontrollierten Immobilienwirtschaft» könnten Vermieter Preise nach oben durchsetzen, etwa wenn Gutverdienende aus dem Ausland ohne Weiteres 7'000 Franken für eine Vierzimmerwohnung bezahlten. Würden die Renditebegrenzungen konsequent durchgesetzt, hätte die Zuwanderung auf die Miethöhen keinen Effekt, hält sie dagegen. Die konträren Lesarten – Nachfragebremsen durch Migrationspolitik auf der einen, striktere Regulierung und mehr Bauaktivität auf der anderen Seite – zeigen, wie weit der politische Konsens bei der Suche nach Antworten auf den «Miet-Irrsinn» derzeit entfernt ist.