Levine Leichtman Capital Partners stellt James Smith als geschäftsführenden Leiter ein

29.04.2026

LONDON, 29. April 2026 /PRNewswire/ -- Levine Leichtman Capital Partners (LLCP) gab heute bekannt, dass James Smith seine Tätigkeit als geschäftsführender Leiter in der Investment-Management-Gruppe des Unternehmens aufgenommen hat. James wird in der Londoner Niederlassung von LLCP tätig sein.

Levine Leichtman Capital Partners

Josh Kaufman, Leiter Europa bei LLCP, sagte: „Wir freuen uns sehr, James bei LLCP willkommen zu heißen. James bringt wertvolle Erfahrung in unser Team im zentralen Branchenbereich Unternehmensdienstleistungen ein. Wir freuen uns auf den Beitrag, den er leisten wird, während unser europäisches Geschäft und unser Team weiter wachsen."

James kommt zu LLCP von Advent International, wo er ein führendes Mitglied des europäischen Teams für Unternehmens- und Finanzdienstleistungen war und während seiner 12-jährigen Tätigkeit an zahlreichen erfolgreichen Transaktionen mitwirkte. Vor seiner Tätigkeit bei Advent arbeitete James bei Bain & Company. Die vollständige Biografie von James finden Sie auf https://www.llcp.com/team

Informationen zu Levine Leichtman Capital Partners

Levine Leichtman Capital Partners, LLC ist eine auf den Mittelstand ausgerichtete Private-Equity-Gesellschaft mit einer 42-jährigen Erfolgsbilanz bei Investitionen in verschiedene Zielsektoren, darunter Unternehmensdienstleistungen, Franchising und Multi-Unit-Konzepte, Aus- und Weiterbildung sowie technische Produkte und Fertigung. LLCP nutzt eine differenzierte Anlagestrategie für strukturiertes Private Equity, bei der Fremd- und Eigenkapitalinvestitionen in Portfoliounternehmen kombiniert werden. Nach Überzeugung von LLCP bietet das Unternehmen Managementteams durch Investitionen in eine Kombination aus Fremd- und Eigenkapitalinstrumenten Wachstumskapital in einer hochgradig maßgeschneiderten, flexiblen Investitionsstruktur, die eine attraktivere Alternative zu herkömmlichem Private Equity darstellen kann.

Das globale Team von LLCP aus spezialisierten Investmentexperten wird von 9 Partnern geleitet, die im Durchschnitt seit 20 Jahren bei LLCP tätig sind. Seit der Gründung haben LLCP und seine verbundenen Unternehmen Kapital in Höhe von rund 18,5 Milliarden US-Dollar über fast 20 Investmentfonds verwaltet und in rund 120 Portfoliounternehmen investiert. LLCP verwaltet derzeit ein Vermögen von 12,6 Milliarden US-Dollar und verfügt über Büros in Los Angeles, New York, Chicago, Miami, London, Stockholm, Amsterdam und Frankfurt.

Medienkontakt: Isabel Moon, imoon@llcp.com

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Medizinische Hilfe oft nur der erste Schritt: Studie zeigt Versorgungslücken bei Gewaltopfern

30.04.2026

Sexuelle Gewalt hinterlässt bei den Betroffenen deutlich tiefere und länger anhaltende Spuren, als bislang in der Schweiz weithin angenommen. Das zeigt eine neue Studie aus der Romandie, die vom Genfer Universitätsspital (HUG) koordiniert wurde und nach Angaben der Forschenden erstmals eine systematische Nachverfolgung von Opfern über einen Zeitraum von zwölf Monaten vornimmt. Beteiligt waren neben dem HUG der Spitalverbund Wallis sowie fünf Waadtländer Spitäler.

Für die Untersuchung wurden 181 von sexueller Gewalt betroffene Personen – 180 Frauen und ein Transmann – ein Jahr lang begleitet. Die Auswertung ergibt ein klares Bild: 71 Prozent der Teilnehmenden zeigen zwölf Monate nach der Tat depressive Symptome, 68 Prozent weisen Anzeichen einer posttraumatischen Belastungsstörung auf, 57 Prozent leiden unter ausgeprägter Angst. Mehr als die Hälfte der Befragten berichtet zudem weiterhin über körperliche Beschwerden wie chronische Schmerzen, Schlafstörungen oder anhaltende Erschöpfung.

Besonders gravierend sind die Folgen im Intimbereich. Rund zwei Drittel der Betroffenen, die sexuell aktiv sind, geben an, auch ein Jahr nach dem Übergriff unter sexuellen Funktionsstörungen zu leiden. „Diese Daten zeigen klar, dass sexuelle Gewalt ein tiefgreifendes und dauerhaftes Trauma ist“, wird Studienleiterin Jasmine Abdulcadir in der Mitteilung zur Studie zitiert. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass es sich nicht um vorübergehende Reaktionen handelt, sondern um anhaltende Beeinträchtigungen mit potenziell weitreichenden Auswirkungen auf Partnerschaft, Familie und Berufsleben.

Die Datenerhebung bestätigt zudem bekannte Muster bei sexueller Gewalt. In der Mehrheit der Fälle kennen die Betroffenen die Täterperson, häufig stammt diese aus dem nahen Umfeld. Die gemeldeten Übergriffe ereignen sich überwiegend in privaten Räumen. Zwar suchen viele Opfer laut Studie rasch nach der Tat medizinische Hilfe, doch die Forschenden verweisen darauf, dass die anschliessende Betreuung häufig unzureichend bleibt. Angesichts der hohen Belastung über mindestens ein Jahr hinweg sehen Fachleute dringenden Handlungsbedarf bei der langfristigen psychischen, körperlichen und sexuellen Versorgung von Betroffenen.