Leetx kündigt seine Europa-Roadshow 2026 an und bringt EU-Herstellern das gesamte Spektrum der industriellen Montagetechnologie näher

04.06.2026

Eine Messetour mit fünf Stationen durch Deutschland, Spanien und Polen zur Präsentation von Lösungen für die schaltungsgesteuerte Schraubtechnik, Servopressen, automatisierte Schraubenzuführung und Präzisionsdosierung

MÜNCHEN, 4. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Leetx, ein Full-Stack-Anbieter von industrieller Befestigungs- und Montagetechnik, hat seinen Messekalender für Europa bis 2026 bekannt gegeben, der sechs bestätigte Auftritte in Deutschland, Spanien und Polen umfasst. Die Roadshow stellt das bislang intensivste Engagement des Unternehmens in Europa dar, nachdem es Anfang dieses Jahres sein offizielles Debüt auf der SchraubTec in Stuttgart gegeben hatte.

Leetx 2026 Europäische Roadshow:

Bereits erschienen bei:

  • SchraubTec Stuttgart, Deutschland - 16. April 2026
  • SchraubTec Barcelona, Spanien - 21. Mai 2026

Bevorstehende Auftritte:

  • SchraubTec Kattowitz, Polen - 15. September 2026
  • SchraubTec Bochum, Deutschland - 30. September 2026
  • SchraubTec Dresden, Deutschland - 3. November 2026

Während der Roadshow wird Leetx seine vier wichtigsten Technologielinien vorstellen: Schraubsysteme mit Messwandler, Servopressensysteme, automatische Schraubenzuführsysteme und Dosieranlagen, die unter der Marke Centron vertrieben werden. Besucher können die kabellosen Schraubwerkzeuge und die Mehrspindel-Synchron-Schraubplattform des Unternehmens vor Ort selbst ausprobieren.

Neben Live-Vorführungen wird Leetx die Roadshow nutzen, um europäischen Ingenieuren einen genaueren Einblick in die vollständig selbst entwickelte Technologie zu geben, die hinter allen vier Produktlinien steht. Von Motoren und Sensoren bis hin zu Steuerungen und Software werden die Kerntechnologien im eigenen Haus entwickelt, während kritische Komponenten in den firmeneigenen Hochpräzisionsbearbeitungszentren von Leetx gefertigt werden – dies gewährleistet die Konsistenz bei den wichtigsten Bauteilen und ein geschlossenes Qualitätssystem, das die Eingangskontrolle, die Prozesskontrolle und die Ausgangskontrolle umfasst. Auf dieser Grundlage basieren die Bereiche schwingungsgesteuertes Anziehen, servogesteuertes Pressen, automatisierte Schraubenzuführung und Präzisionsdosierung auf einer einheitlichen technischen Architektur, sodass ein Durchbruch in einer Produktlinie rasch auf die anderen übertragen werden kann. Diese Kombination – vollständig selbst entwickelte Technologie als Grundlage sowie produktübergreifende Synergien darüber hinaus – ist nach Ansicht von Leetx der Schlüssel zu einer schnellen Reaktion auf die vielfältigen Befestigungsanforderungen von Kunden aus den Bereichen Automobil, Batterie und Energiespeicherung in ganz Europa.

Der Fahrplan spiegelt das verstärkte Engagement von Leetx auf dem europäischen Markt wider. Die deutsche Niederlassung des Unternehmens in München ist nun voll einsatzfähig und wird durch Servicestandorte in Ungarn, Frankreich und Italien unterstützt. Die Produkte sind CE-zertifiziert, und das Team vor Ort bietet Prozessberatung, Installation, Bedienerschulungen und Wartung über den gesamten Lebenszyklus hinweg für Montageautomatisierungsprojekte in ganz Europa an.

„Europa ist kein Markt, den wir mit pauschalen Botschaften ansprechen", sagte Frank Zhu, Leiter von Leetx Deutschland. „Batterie-Gigafabriken, Produktionslinien für E-Antriebe, Tier-1-Netzwerke der Automobilindustrie und die Energiespeicherbranche stellen jeweils ganz spezifische Anforderungen an die Befestigungstechnik. Im Rahmen dieser Roadshow möchten wir europäischen Ingenieuren vor Ort zeigen, wo unsere Technologie wirklich in ihre Prozesse passt – vom Anziehen von EV-Batterien und der mehrachsigen Montage über das Pressen im Antriebsstrang- und Wärmemanagement bis hin zum Dosieren bei Karosserie-Rohbau (BIW) und Energiespeichersystemen (ESS)."

Die Lösungen von Leetx werden derzeit von mehr als 80 % der führenden chinesischen Fahrzeughersteller eingesetzt, wobei die jährlichen Auslieferungen 10.000 Einheiten übersteigen; das Unternehmen beliefert bereits Tier-1-Kunden wie Mercedes-Benz und Bosch.

Informationen zu Leetx

Leetx ist ein Unternehmen für intelligente Montagetechnik, das sich auf Servopressensysteme, Schraub- und Befestigungssysteme sowie automatische Schraubenzuführsysteme für die High-End-Fertigung spezialisiert hat. Die Lösungen von Leetx wurden entwickelt, um die Rückverfolgbarkeit von Daten auf Prozessebene sowie eine Null-Fehler-Qualitätssicherung zu gewährleisten, und werden weltweit in Hunderten von Produktionslinien in den Bereichen Automobilindustrie, Elektrofahrzeugbatterien und Luft- und Raumfahrt eingesetzt.

Informationen zu Centron

Centron ist die auf Dosier- und Verteilungstechnik spezialisierte Marke von Leetx und bietet vollständig integrierte Präzisionsdosierlösungen an, die von Materialzufuhrsystemen bis hin zu Applikationsmodulen reichen. Zusammen mit dem Montageportfolio von Leetx vervollständigt Centron ein umfassendes Ökosystem für intelligente Montage – und bietet Herstellern damit die Möglichkeit, Schraub-, Einpress- und Dosierprozesse unter einem einzigen Technologiepartner zu bündeln.

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Schweiz stimmt über Bevölkerungsdeckel ab – Freizügigkeit mit der EU unter Druck

15.06.2026

In der Schweiz entscheiden die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger am Sonntag über eine weitreichende Begrenzung der Bevölkerungszahl. Zur Abstimmung steht eine Volksinitiative der rechtskonservativen Schweizerischen Volkspartei (SVP), die den Bestand des Landes bis 2050 auf höchstens zehn Millionen Einwohner festschreiben will. Derzeit leben rund 9,1 Millionen Menschen in der Alpenrepublik, darunter etwa 340.000 Deutsche. Die Auszählung der Stimmen beginnt mittags um 12.00 Uhr, Beobachter rechnen mit einem knappen Resultat.

Die SVP, stärkste Kraft im Schweizer Parlament, vermarktet ihren Vorstoß als «Nachhaltigkeitsinitiative». Sie verspricht, mit einer Begrenzung der Zuwanderung Probleme wie Staus auf den Straßen, überfüllte Busse und Bahnen, Wohnungsknappheit, hohe Mieten und steigende Kriminalität in den Griff zu bekommen. Ab einer Schwelle von 9,5 Millionen Einwohnern müsste die Politik nach dem Willen der Initianten konkrete Maßnahmen ergreifen, etwa die Asylvergabe einschränken und den Familiennachzug begrenzen. Nach heutigen Prognosen könnte diese Marke in den 2030er-Jahren erreicht werden.

Reichen diese Einschränkungen nicht aus, sieht die Initiative als weitere Option die Kündigung der vertraglich geregelten Personenfreizügigkeit mit der Europäischen Union vor. Das Abkommen ermöglicht Bürgern aus EU-Staaten bislang einen vergleichsweise einfachen Zugang zum Schweizer Arbeitsmarkt. Eine Aufkündigung hätte nicht nur Konsequenzen für Fachkräfte aus der EU, sondern könnte auch das Verhältnis zum wichtigsten Handelspartner des Landes belasten. Für Deutsche würde ein Ja zur Initiative den Weg zum Arbeiten und Leben in der Schweiz deutlich verkomplizieren.

Bundesrat und Regierungsparteien – mit Ausnahme der SVP – lehnen die Vorlage geschlossen ab. Die Regierung warnt davor, dass ein starrer Bevölkerungsdeckel strukturelle Probleme wie Fachkräftemangel und gesellschaftliche Überalterung nicht löse. Justizminister Beat Jans bezeichnete die Initiative als «leeres Versprechen» und verwies darauf, dass sie neue Unsicherheiten schaffe, ohne die Ursachen von Engpässen auf dem Wohnungs- und Infrastrukturmarkt anzugehen. Umfragen signalisierten lange eine Mehrheit für die Vorlage, zuletzt deutete sich jedoch eine Trendwende an. Angesichts früherer Volksabstimmungen, bei denen die tatsächlichen Ergebnisse zum Teil deutlich von den Erhebungen abwichen, bleibt der Ausgang jedoch offen.