CHAM, Schweiz, 8. April 2026 /PRNewswire/ -- Landis+Gyr Group AG (SIX: LAND), ein global führender Anbieter von Technologien im Energiebereich, gab heute den erfolgreichen Abschluss der Transaktion zur Veräusserung seines Geschäftsbereichs EMEA (Europa, Naher Osten und Afrika) an AURELIUS bekannt.

Die im September 2025 angekündigte Transaktion wurde nun nach Erfüllung der üblichen regulatorischen Genehmigungen und Abschlussbedingungen mit wirtschaftlicher Wirkung zum Tagesende des 31. März 2026 vollzogen. Im Rahmen der Transaktion hat AURELIUS die EMEA-Aktivitäten von Landis+Gyr übernommen, die das gesamte Portfolio an Stromzählern für Haushalte und Industrie (ICG), Zähler für Gas, Wärme und Wasser sowie die damit verbundenen integrierten Lösungen für Software und Dienstleistungen umfassen, zusammen mit fünf Produktionsstätten und rund 2'800 Mitarbeitenden.
„Der Abschluss der Veräusserung stellt einen bedeutenden Meilenstein in der strategischen Transformation von Landis+Gyr dar. Dies schärft unseren Fokus auf die Regionen Americas und Asia Pacific, wo wir über führende Marktpositionen verfügen und eine steigende Nachfrage nach hochwertigen Software-, Dienstleistungs- und Grid-Edge-Lösungen verzeichnen. Die Transaktion gewährleistet Kontinuität für Kunden und Mitarbeiter in der EMEA-Region und schafft gleichzeitig langfristige Wertschöpfung für alle Interessengruppen", sagte Peter Mainz, CEO von Landis+Gyr.
Landis+Gyr beabsichtigt, den Erlös aus der Transaktion im Rahmen des im Oktober 2025 gestarteten Aktienrückkaufprogramms an die Aktionäre zurückzuführen und gleichzeitig eine solide Bilanzstruktur sowie finanzielle Flexibilität zu wahren, um künftige Wachstumsinitiativen zu unterstützen.
Über Landis+Gyr
Landis+Gyr ist ein global führender Anbieter von Technologien im Energiebereich und liefert intelligente Lösungen, die Geräte, Daten und Entscheidungen im Netz miteinander verbinden. Mehr als 3'500 Versorgungsunternehmen weltweit vertrauen uns und wir verwandeln traditionelle Geräte in intelligente, vernetzte Sensoren, die Versorgungsunternehmen in Echtzeit Transparenz über das Netz und Systemkontrolle ermöglichen. Mit diesen kombinierten Erkenntnissen können Strom-, Gas- und Wasserversorgungsunternehmen den Bedarf vorhersagen, den Betrieb optimieren und Energie liefern, die für alle zuverlässiger, widerstandsfähiger, zugänglicher, sicherer und nachhaltiger ist. Weitere Informationen finden Sie unter www.landisgyr.com.
Logo - https://mma.prnewswire.com/media/2287017/5906670/Landis_Gyr_Logo.jpg
View original content:https://www.prnewswire.com/news-releases/landisgyr-schliesst-transaktion-zur-verausserung-des-emea-geschafts-ab-302737424.html
Schülerinnen und Schüler in Österreich, die im Rahmen der staatlichen Digitalisierungsinitiative vergünstigte Laptops oder Tablets erhalten haben, sollen künftig besser vor nicht altersgerechten Online-Inhalten geschützt werden – und zwar nicht nur im Schulnetz. Eine vom Bildungsministerium bereitgestellte neue Sicherheitskonfiguration sorgt dafür, dass Apps und Websites mit radikalen, verstörenden, sexistischen oder pornografischen Inhalten auch dann gesperrt bleiben, wenn die Geräte über öffentliche oder private WLANs etwa im Zug oder im Schnellrestaurant mit dem Internet verbunden sind. Eltern können die Voreinstellungen erweitern und zusätzliche Sperren einrichten.
Seit Ende März steht den Schulen ein zentrales Konfigurationsservice des Ressorts zur Verfügung, mit dem die Jugendschutzeinstellungen automatisiert auf die Endgeräte aufgespielt werden können. Zielvorgabe des Bildungsministeriums ist eine "schnellstmögliche Umsetzung im April". Betroffen sind alle mehr als 600.000 Laptops und Tablets, die seit 2020 im Zuge der Digitalisierungsinitiative an Schülerinnen und Schüler ausgegeben wurden. Die Eltern sollen von den einzelnen Schulen über den Ablauf und den Zeitpunkt der Umstellung informiert werden.
Mit Stichtag 1. April hatten sich nach Angaben des Ministeriums bereits 14 Prozent der Mittel- und Sonderschulen sowie der AHS-Unterstufen an den zentralen Konfigurationsdienst angebunden. Zusätzlich gibt es eine nicht bezifferte Zahl von Schulen, die die Einstellungen eigenständig nach Anleitung umgesetzt haben. Bei der technischen Umsetzung meldet das Ressort bislang einen reibungslosen Verlauf, auch die Lehrergewerkschaft berichtet nach eigenen Angaben derzeit von keinen Beschwerden im Zusammenhang mit der neuen Konfiguration.
Kern des neuen Konzepts ist ein einheitlicher "Basisschutz", der bei Bedarf durch die Erziehungsberechtigten angepasst werden kann. Über das Bildungsportal oder gemäß den Vorgaben der jeweiligen Schule lassen sich einzelne Schutzfunktionen wie Webfilter oder die Installation von Apps individuell aktivieren und deaktivieren. Wer strengere Regeln wünscht, kann mithilfe lokaler Administratorenrechte zusätzliche Schutzsoftware aufspielen, etwa um auch die Bildschirmzeit der Kinder zu begrenzen. Für Eltern, denen der vom Ministerium vorgeschlagene Webfilter beispielsweise aus Datenschutzgründen zu weit geht, ist eine Opt-out-Lösung vorgesehen, mit der sich von Teilen der Voreinstellungen Abstand nehmen lässt.