KINGSTEEL and D3O Launch Strategic Development Partnership to Advance Next-Generation SCF and High-Performance Protection Applications

10.06.2026

TAIPEI and LONDON, June 10, 2026 /PRNewswire/ -- KINGSTEEL recently visited D3O, a global leader in advanced protection materials, where the two companies officially initiated a strategic development partnership focused on next-generation SCF applications and advanced manufacturing solutions. The collaboration brings together complementary expertise in material science and manufacturing technology to explore future opportunities in high-performance protection applications.

Jim Chen, General Manager of KINGSTEEL (left), and Matthieu Bazil, CEO of D3O (right), sign exclusive joint development agreement to accelerate the future of advanced foam innovation.

D3O is internationally recognized for its advanced protective materials and impact protection technologies, with applications spanning sports, industrial, and other high-performance sectors. The company works closely with leading global brands in markets where protection, comfort, and performance are critical.

KINGSTEEL has continued to invest in physical foaming injection molding technologies, process innovation, equipment development, and scalable manufacturing integration. Through years of technical development and real-world production experience, KINGSTEEL has established strong capabilities in process control, equipment engineering, and manufacturing solutions for advanced material applications.

Both companies believe that the future of high-performance products will increasingly depend on deeper integration between advanced materials and advanced manufacturing technologies. This partnership combines D3O's expertise in material science and product performance with KINGSTEEL's strengths in process technology and scalable production capability to jointly accelerate next-generation SCF development.

The collaboration will focus on future applications involving impact protection, vibration management, shock absorption, and other high-performance product solutions, while continuing to explore new opportunities across emerging application areas.

According to KINGSTEEL, this partnership represents not only an important milestone between the two companies, but also reflects a broader industry trend toward closer collaboration between advanced materials and next-generation manufacturing technologies to deliver higher-value products and future-oriented manufacturing solutions.

 

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Bundesrat zieht rote Linie im Schulunterricht: Landessprachen werden zur Bundesaufgabe

15.06.2026

Der Bundesrat verschärft im Streit um das Frühfranzösisch den Ton und greift zu einem bundesrechtlichen Instrument. Alle Primarschülerinnen und Primarschüler in der Schweiz sollen künftig zwingend eine zweite Landessprache lernen. Um dieses Ziel durchzusetzen, hat die Landesregierung eine Revision des Sprachengesetzes in die Vernehmlassung geschickt. Sie reagiert damit auf Vorstösse in mehreren deutschsprachigen Kantonen, Französisch aus den Stundenplänen der Primarschule zu streichen.

Im Zentrum steht die Frage, welche Rolle die Landessprachen im obligatorischen Unterricht spielen sollen. Für den Bundesrat ist dies eine «Frage von nationaler Bedeutung». Die Bundesverfassung verpflichte Bund und Kantone gemeinsam, die Landessprachen zu erhalten, die Verständigung zwischen den Sprachgemeinschaften zu stärken und nationale Minderheiten zu schützen, hält die Regierung fest. Der Bund sehe sich damit in der Verantwortung, den Zusammenhalt zwischen den Sprachregionen und den Respekt vor der sprachlichen Vielfalt zu sichern, während die Kantone ihr Schulwesen so zu harmonisieren hätten, dass Qualität und Durchlässigkeit des Bildungsraums Schweiz gewahrt bleiben.

Der Konflikt entzündet sich an der 2004 beschlossenen Sprachenstrategie der Kantone, die 2009 im HarmoS-Konkordat verankert wurde. Diese sieht vor, dass Kinder in der Primarschule zwei Fremdsprachen erlernen – darunter eine zweite Landessprache. In einzelnen Kantonen gibt es inzwischen Bestrebungen, den Unterricht einer Landessprache als Fremdsprache auf der Primarstufe zu streichen. Das widerspreche der gemeinsamen Strategie, schreibt der Bundesrat und zeigt sich über diese Entwicklung «beunruhigt».

Um gegenzusteuern, legt die Regierung zwei Varianten für eine Gesetzesänderung vor. Die erste folgt dem HarmoS-Modell: In der Primarschule sollen obligatorisch zwei Fremdsprachen unterrichtet werden, eine Landessprache und Englisch. Damit würde die heutige Praxis in den 15 HarmoS-Kantonen bundesrechtlich abgesichert und für alle gelten, sollte es nötig werden. Die zweite Variante lässt den Kantonen mehr Spielraum: Sie verpflichtet lediglich dazu, dass eine zweite Landessprache spätestens ab der Primarschule und durchgehend bis zum Ende der obligatorischen Schulzeit unterrichtet wird, ohne Englisch explizit als zweite Fremdsprache vorzuschreiben.

Mit der Revision will der Bundesrat den Rahmen abstecken für den Fall, dass die Kantone ihre Sprachenstrategie ganz oder teilweise aufgeben. Konkrete Entscheide sind noch offen: Zunächst läuft bis zum 5. Oktober 2026 eine Vernehmlassung, in der Kantone, Parteien und weitere Akteure Stellung beziehen können. Erst danach wird sich zeigen, ob sich das strengere HarmoS-Modell oder die flexibelere Lösung durchsetzt – und wie viel Gewicht der Bund seiner sprachpolitischen Rolle im Schulbereich tatsächlich geben will.