Kampagne zum Jugendaustausch zwischen China und Europa: Wenn Mode auf Fußball trifft - ein Treffen auf dem grünen Rasen für den interkulturellen Dialog

20.07.2026

BEIJING, 20. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Am 18. Juli fanden im Kreis Rongjiang (Provinz Guizhou, China) im Rahmen der mit Spannung erwarteten „Guizhou Village Super League" mehrere packende Fußballspiele auf Breitensportniveau statt, begleitet von einer einzigartigen Präsentation kreativer Aspekte der Fußballkultur.

Die Präsentation unter dem Motto „Common Love" verband Elemente einer Modenschau mit lokaler Musik und Tanz und präsentierte 16 einzigartige Trikotdesigns zum Thema Fußball. Zu sehen waren unter anderem italienische Architektur-Graffiti, brasilianische Farbblöcke sowie Motive der Chinesischen Mauer, Pandas, chinesische Glückswolken und ethnische Muster. Die Outfits wurden von über 20 jungen Menschen aus den unterschiedlichsten Lebensbereichen in Guizhou präsentiert, während die Entwürfe selbst von mehr als 100 jugendlichen Teilnehmern aus über 20 Ländern und Regionen im Rahmen der Kampagne zum Jugendaustausch zwischen China und Europa eingereicht wurden: Wenn Mode auf Fußball trifft.

Die von der China Media Group, dem Programmzentrum für europäische und lateinamerikanische Sprachen, ins Leben gerufene Kampagne nutzte den Fußball als gemeinsame globale Sprache. Durch kreative Workshops für Jugendliche und interaktiven Austausch ermutigte sie junge Menschen weltweit, AIGC-Tools zur Gestaltung von Fußballtrikotmustern zu nutzen und so das gegenseitige Verständnis zu vertiefen und die Freundschaft zu stärken.

Diese Initiative stieß auf begeisterte Resonanz bei Jugendlichen auf der ganzen Welt, die sich an Online-Dialogen über Sportkultur und KI-gestützte Kreativität beteiligten. Experten wie Ana Vasques, Geschäftsführerin des IETI-Zweigs für Künstliche Intelligenz und Kreatives Design, Giulio Cuomo, Professor für Videoproduktion und KI an der Accademia Italiana, sowie Dr. Zhang Youyu, renommierter Forschungsstipendiat an der Peking University, teilten ihre Erkenntnisse auf der Grundlage der Ergebnisse der Kampagne mit. Sie betonten, dass der Fußball längst über den Bereich des Sports hinausgewachsen sei und sich zu einem kulturellen Symbol entwickelt habe, das vielfältige Zivilisationen verkörpere. Gleichzeitig eröffnet der innovative Einsatz künstlicher Intelligenz neue Wege für den interkulturellen Dialog unter Jugendlichen weltweit.

The "Common Love" Fashion Show displays on the pitch of Guizhou Village Super League

Video – https://www.youtube.com/watch?v=JhzZPHPk8IA

Foto – https://mma.prnewswire.com/media/3006669/20260719205937_131_59.jpg

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Bundesrat zieht rote Linie im Schulunterricht: Landessprachen werden zur Bundesaufgabe

15.06.2026

Der Bundesrat verschärft im Streit um das Frühfranzösisch den Ton und greift zu einem bundesrechtlichen Instrument. Alle Primarschülerinnen und Primarschüler in der Schweiz sollen künftig zwingend eine zweite Landessprache lernen. Um dieses Ziel durchzusetzen, hat die Landesregierung eine Revision des Sprachengesetzes in die Vernehmlassung geschickt. Sie reagiert damit auf Vorstösse in mehreren deutschsprachigen Kantonen, Französisch aus den Stundenplänen der Primarschule zu streichen.

Im Zentrum steht die Frage, welche Rolle die Landessprachen im obligatorischen Unterricht spielen sollen. Für den Bundesrat ist dies eine «Frage von nationaler Bedeutung». Die Bundesverfassung verpflichte Bund und Kantone gemeinsam, die Landessprachen zu erhalten, die Verständigung zwischen den Sprachgemeinschaften zu stärken und nationale Minderheiten zu schützen, hält die Regierung fest. Der Bund sehe sich damit in der Verantwortung, den Zusammenhalt zwischen den Sprachregionen und den Respekt vor der sprachlichen Vielfalt zu sichern, während die Kantone ihr Schulwesen so zu harmonisieren hätten, dass Qualität und Durchlässigkeit des Bildungsraums Schweiz gewahrt bleiben.

Der Konflikt entzündet sich an der 2004 beschlossenen Sprachenstrategie der Kantone, die 2009 im HarmoS-Konkordat verankert wurde. Diese sieht vor, dass Kinder in der Primarschule zwei Fremdsprachen erlernen – darunter eine zweite Landessprache. In einzelnen Kantonen gibt es inzwischen Bestrebungen, den Unterricht einer Landessprache als Fremdsprache auf der Primarstufe zu streichen. Das widerspreche der gemeinsamen Strategie, schreibt der Bundesrat und zeigt sich über diese Entwicklung «beunruhigt».

Um gegenzusteuern, legt die Regierung zwei Varianten für eine Gesetzesänderung vor. Die erste folgt dem HarmoS-Modell: In der Primarschule sollen obligatorisch zwei Fremdsprachen unterrichtet werden, eine Landessprache und Englisch. Damit würde die heutige Praxis in den 15 HarmoS-Kantonen bundesrechtlich abgesichert und für alle gelten, sollte es nötig werden. Die zweite Variante lässt den Kantonen mehr Spielraum: Sie verpflichtet lediglich dazu, dass eine zweite Landessprache spätestens ab der Primarschule und durchgehend bis zum Ende der obligatorischen Schulzeit unterrichtet wird, ohne Englisch explizit als zweite Fremdsprache vorzuschreiben.

Mit der Revision will der Bundesrat den Rahmen abstecken für den Fall, dass die Kantone ihre Sprachenstrategie ganz oder teilweise aufgeben. Konkrete Entscheide sind noch offen: Zunächst läuft bis zum 5. Oktober 2026 eine Vernehmlassung, in der Kantone, Parteien und weitere Akteure Stellung beziehen können. Erst danach wird sich zeigen, ob sich das strengere HarmoS-Modell oder die flexibelere Lösung durchsetzt – und wie viel Gewicht der Bund seiner sprachpolitischen Rolle im Schulbereich tatsächlich geben will.