Die Ergebnisse deuten auf eine Lücke in der Unternehmensführung hin: Unternehmen übertragen Entscheidungsbefugnisse an KI-Agenten, ohne zu überprüfen, wie diese Entscheidungen kontrolliert werden.
SAN FRANCISCO, 9. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Optro, die führende KI-gestützte GRC-Intelligence-Plattform, hat heute den Bericht „Authority without oversight: Authority without oversight." Die Untersuchung zeigt einen entscheidenden Wendepunkt bei der Einführung von KI in Unternehmen auf: KI-Agenten unterstützen nicht mehr nur Mitarbeiter; sie sind nun befugt, eigenständig Maßnahmen mit weitreichenden Konsequenzen durchzuführen, doch die organisatorische Aufsicht und Steuerung halten damit nicht Schritt. Dieser Wandel birgt neue Risiken: 34 Prozent der Unternehmen geben an, dass sie bereits Erfahrungen mit einer fehlerhaften Entscheidung oder Ausgabe eines Agenten gemacht haben, auf deren Grundlage Maßnahmen ergriffen wurden.

Auf der Grundlage einer Umfrage aus dem Jahr 2026 unter mehr als 400 Führungskräften aus den Bereichen Governance, Risiko und Compliance (GRC) sowie aus dem Bereich der Revision und anhand qualitativer Interviews mit Mitgliedern des Kundenbeirats von Optro hebt der Bericht die wachsende Diskrepanz zwischen der Realität des KI-Einsatzes und der operativen Planung sowie der operativen Bereitschaft hervor. Während 96 Prozent der Führungskräfte der Meinung sind, dass sich Arbeitsabläufe anpassen sollten, um KI-Fähigkeiten zu nutzen, haben nur 9 Prozent ihre Arbeitsabläufe so umgestaltet, dass diese Systeme sicher integriert werden können.
„KI-Agenten in Unternehmen sind mittlerweile direkt in Arbeitsabläufe eingebettet, was konkrete geschäftliche, Compliance- und regulatorische Konsequenzen nach sich zieht", erklärte Guru Sethupathy, General Manager für KI-Governance bei Optro. „Dieser Bericht unterstreicht die Notwendigkeit eines disziplinierten Betriebsmodells, bei dem die Befugnisse der Agenten mit der Fähigkeit des Unternehmens, diese zu steuern, im Einklang stehen."
Dem Bericht zufolge übertragen Unternehmen KI-Agenten erhebliche Befugnisse: 38 Prozent ermächtigen Agenten, Transaktionen zu genehmigen oder abzulehnen, 34 Prozent gestatten ihnen, Kontrollen oder Richtlinien zu ändern, und 27 Prozent erlauben Änderungen an Benutzerberechtigungen oder Zugriffsrechten.
Wenn Agenten ohne angemessene Sicherheitsvorkehrungen handeln können, steigt das Risiko rapide an. Neben der Feststellung, dass mehr als ein Drittel der Organisationen auf fehlerhafte Entscheidungen von Agenten reagiert hat, deckt der Bericht weitere Mängel bei der Steuerung der Agenten und im operativen Betrieb auf:
Diese Lücke in der Entscheidungsfindung verschärft sich in einer Zeit, in der sich Risiken schneller denn je entwickeln. Da Bedrohungen durch KI, Cyberangriffe, betriebliche Risiken und regulatorische Anforderungen weiterhin aufeinanderprallen, stützen sich traditionelle GRC-Architekturen auf statische, rückwärtsgerichtete Erfassungssysteme, wodurch Unternehmen bis zu drei Monate im Rückstand geraten und anfällig für sich verstärkende Ausfälle werden. Optro schließt diese Lücke mit seiner GRC-Intelligence-Plattform, die ein vertrauenswürdiges Erfassungssystem mit einem intelligenten, agentenbasierten Handlungssystem vereint.
Um den vollständigen Bericht herunterzuladen und mehr darüber zu erfahren, wie Sie KI-Agenten effektiv einsetzen und steuern können, besuchen Sie optro.ai.
Methodik
An der Umfrage nahmen 417 Befragte teil, die von einem globalen Online-Panel-Anbieter bereitgestellt wurden. Dabei handelte es sich um Entscheidungsträger auf Unternehmensebene aus den Bereichen Interne Revision, Risikomanagement, Compliance/Governance und Informationssicherheit in Nordamerika und Europa. Alle Befragten stammten aus Unternehmen mit 250 oder mehr Mitarbeitern und wurden hinsichtlich ihrer Kenntnisse über agentische KI überprüft.
Informationen zu Optro
Optro (ehemals AuditBoard) unterstützt Unternehmen dabei, Risiken in Chancen zu verwandeln – mithilfe seiner KI-gestützten GRCIntelligence-Plattform. Mehr als 50 % der Fortune-500-Unternehmen vertrauen auf Optro, um ihre Audit-, Risiko- und Compliance-Prozesse zu optimieren und sich so auf eine neue Ära der Risikobewältigung vorzubereiten. Optro wird von Kunden auf G2 mit Bestnoten bewertet und wurde im Gartner® Magic Quadrant™ 2025 for Governance, Risk and Compliance (GRC) Tools, Assurance Leaders, als Leader ausgezeichnet. Weitere Informationen finden Sie unter optro.ai.
Medienkontakt:
Laura Groshans
press@optro.ai
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Mit einem betont unterhaltsamen und zugleich programmatischen Auftritt hat der Kanton Schwyz seine Rolle als Gastkanton an der 83. Olma in St. Gallen übernommen. Bereits die offizielle Eröffnungsfeier im Theater St. Gallen zeigte, wie breit sich der Innerschweizer Kanton präsentieren will – kulturell, politisch und touristisch. Unter dem Motto «Schwyz liefert» rückt der Kanton während elf Tagen ein gutes Stück weiter nach Osten und nutzt die Publikumsmesse als Schaufenster für seine Produkte, sein Brauchtum und seine Eigenheiten.
Musikalisch setzte Schwyz zum Auftakt auf vertraute Namen mit regionalen Wurzeln: Unter der geistreichen, pointierten Moderation der Schwyzer Dirigentin Graziella Contratto spannten Jodlerin Nadja Räss, Schwyzerörgeler Markus Flückiger, Kontrabassist Pirmin Huber, Violinist Raphael Nussbaumer, das Ensemble Kulturschock mit Mezzosopranistin Lydia Opilik sowie Sängerin Linda Elys den Bogen von Volksmusik über Klassik bis Pop. Das Publikum im Stadttheater dankte den Schwyzer Klängen, die sonst eher zwischen Mythen und Rigi zuhause sind, mit tosendem Applaus.
Auch die Bundespolitik war prominent vertreten. Bundesrat Guy Parmelin eröffnete die Messe traditionsgemäss mit einem Ferkel – in diesem Jahr mit Säuli Vivienne, das sich beim Fototermin mit lautem Quieken gegen den Auftritt wehrte. Der Landwirtschaftsminister nutzte die Bühne, um die Olma als «herausragenden Begegnungsort» zwischen Konsumenten und Landwirtschaft zu würdigen und sprach von einer «Schweiz im Kleinformat», in der Fachleute, Familien, Politiker und Tiere zusammenkommen. Gleichzeitig verwies er auf die «Ernsthaftigkeit der Lage» für die Landwirtschaft, etwa mit Blick auf Trockenheit und grosse Hitze im vergangenen Sommer.
Der Schwyzer Landammann Sandro Patierno und Regierungsrätin Petra Steimen-Rickenbacher, Präsidentin des Organisationskomitees für den Gastkanton-Auftritt, stellten den Kanton ins Zentrum. Patierno zeigte sich besonders stolz auf den in Übergrösse ausgestellten Bundesbrief, das Hölloch und die legendären Wetterpropheten und spielte im Bühnengespräch mit Contratto mit dem Motto «Schwyz liefert». Humor bewies er auch, als er – gefragt nach seinen Lieblingstieren – Wildsäue, Wölfe und die Asiatische Hornisse nannte und festhielt, der Kanton Schwyz «liefere» auch in dieser Hinsicht. Verwaltungsratspräsident Markus Streckeisen erklärte die Olma schliesslich offiziell für eröffnet und erinnerte daran, dass die Messe aus dem Zusammenspiel vieler Menschen und Partnerschaften entstehe.
Während der elf Messetage, die in St. Gallen als «fünfte Jahreszeit» gelten, setzt der Gastkanton auf ein Konzept mit zahlreichen Boxen, in denen Besucher Produkte und Bräuche aus Schwyz entdecken können. Neben Klassikern wie der Degustationshalle bleibt auch das traditionelle Säulirennen um 16 Uhr ein Publikumsmagnet. Für Bundesrat Parmelin, der direkt von einem Staatsbesuch in Neu-Delhi an den «etwas kleineren Flughafen» Altenrhein reiste, ist der Gang durch die Olma mehr als Folklore: Er bezeichnete den offenen Dialog zwischen Produzenten, Verarbeitern, Händlern, Konsumenten und Regulierungsbehörden als zentral – eine Botschaft, die zum Selbstverständnis der Messe und zum Auftritt des Gastkantons gleichermassen passt.