JACOBS WIRD ZUM „OFFICIAL SPONSOR OF STAYING AWAKE", DA DER SPIELPLAN ZEIGT, DASS DIE SPIELZEITEN IM SOMMER EUROPÄISCHE FUSSBALLFANS AN IHRE GRENZEN BRINGEN

10.06.2026
  • Den veröffentlichten Anstoßzeiten zufolge stehen Fans in Mitteleuropa 71 Spiele zu später Stunde bevor (68,3 % des Turniers).
  • Fans im Vereinigten Königreich müssen sich auf 60 Spiele zu später Stunde einstellen (57,7 %), während Fans in Osteuropa mit 90 von 104 Spielen, die nach 22:00 Uhr angepfiffen werden, am stärksten betroffen sind.
  • Da entscheidende Spiele wie England gegen Kroatien und Schottland gegen Brasilien sowie wichtige K.-o.-Runden teilweise erst um Mitternacht oder um 1:00 Uhr MEZ beginnen, liefert Kaffee den Fans Energie für die ultimative „Nachtschicht".

BREMEN, Deutschland, 10. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Europäische Fußballfans bereiten sich auf den schlaflosesten Monat der Sportgeschichte vor. Der veröffentlichte Spielplan zeigt, dass das auf 104 Spiele erweiterte Turnier Millionen Fans zu einer strapaziösen „Nachtschicht" zwingen wird, da mehr als zwei Drittel der Spiele spät in der Nacht oder in den frühen Morgenstunden beginnen.

Ahead of the football summer, JACOBS steps up as ‘Official Sponsor of Staying Awake’.

Als Reaktion darauf tritt Jacobs nun als „Official Sponsor of Staying Awake" auf und startet eine eigene Kampagne, um die wahren Helden des Turniers zu unterstützen: die übermüdeten Fans, die mitten in der Nacht die Leidenschaft am Leben erhalten.

Betrachtet man den europäischen Sendeplan und definiert einen „späten Spielbeginn" als jeden Anpfiff zwischen 22:00 Uhr und 7:00 Uhr Ortszeit, wird die bittere Realität für das europäische Fernsehpublikum deutlich:

  • Mitteleuropa (Deutschland, Frankreich, Niederlande): Fans müssen 71 Spiele zu später Stunde durchstehen, was einem enormen Anteil von 68,3 % des gesamten Turniers entspricht.
  • Vereinigtes Königreich: Auch die britischen Zuschauer bleiben davon nicht verschont, denn 60 Spiele (57,7 %) fallen in das späte Zeitfenster.
  • Osteuropa: Diese Fans haben es mit dem strapaziösesten Spielplan zu tun: 90 von 104 Spielen (86,5 %) beginnen nach 22:00 Uhr Ortszeit.

Schlaflose Nächte für Europas größte Duelle

Aufgrund der Zeitunterschiede werden hochkarätige Spiele und Lokalderbys zu Ritualen um Mitternacht oder nach Mitternacht. So werden beispielsweise einige mit Spannung erwartete Gruppenspiele im Vereinigten Königreich um 23:00 Uhr, in Mitteleuropa um Mitternacht (00:00 Uhr) und in Osteuropa um 01:00 Uhr angepfiffen.

Selbst Spiele am frühen Abend im Vereinigten Königreich, darunter England gegen Kroatien am 17. Juni (21:00 Uhr britischer Zeit), führen die Zuschauer in Mitteleuropa mit einem Anpfiff um 22:00 Uhr MEZ direkt in die späten Abendstunden, während Fans in Osteuropa um 23:00 Uhr einschalten müssen.

Je weiter das Turnier voranschreitet, desto mehr steht auf dem Spiel – und desto später wird es. Die K.-o.-Runden werden den Spielplan weiter nach hinten verschieben, wobei die Spiele in Mitteleuropa um 22:30 Uhr MEZ und in Osteuropa um 23:30 Uhr beginnen.

Die deutsche Mitternachtsschicht: Den deutschen Fußballfans steht ein anstrengender Monat bevor, mit 71 der 104 Turnierspiele (68,3 %), die nach 22:00 Uhr MEZ beginnen. Wichtige Spiele, darunter hochkarätige Gruppenspiele und die entscheidenden K.-o.-Runden, werden regelmäßig über Mitternacht hinausgehen. Da die deutsche Mannschaft für enorme TV-Einschaltquoten sorgt, dürften Millionen Berufstätige am Morgen nach späten Spieltagen erschöpft in den Arbeitstag starten.

Unterstützung für die Fans

Anstatt sich dem Schlaf geschlagen zu geben, tragen die Fans ihre Müdigkeit wie ein Ehrenabzeichen. Die Anstoßzeiten, die Seltenheit des Ereignisses und die Bedeutung der Nationalmannschaften werden Millionen Fans dazu bringen, sich auf lange Nächte mit Kaffee, Gruppenchats und Gesprächsstoff zum Angeben am nächsten Morgen einzulassen, um durch den Arbeitstag zu kommen.

„Die Fans sind die Lebensader des Fußballs, doch in diesem Jahr wird von ihnen verlangt, Doppelschichten zu schieben", sagte Fabienne Rollot, Marketingleiterin von JDE Peet's in Deutschland. „Wenn die eigene Nationalmannschaft um Mitternacht ein entscheidendes Spiel bestreitet, ist Schlafengehen einfach keine Option. Deshalb ist Jacobs stolz darauf, in diesem Sommer die Fans und die Momente zu feiern, die sie zusammenbringen.   Wir sind nicht hier, um Spiele oder Spieler auf dem Platz zu unterstützen; wir unterstützen die Fans auf dem Sofa und sorgen dafür, dass sie um 1:00 Uhr morgens noch die Energie haben, vor dem Fernseher lautstark mitzufiebern und es am nächsten Tag trotzdem zur Arbeit zu schaffen."

JDE Peets unveils ‘Official Sponsor of Staying Awake’ ahead of the football summer

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Bundesrat zieht rote Linie im Schulunterricht: Landessprachen werden zur Bundesaufgabe

15.06.2026

Der Bundesrat verschärft im Streit um das Frühfranzösisch den Ton und greift zu einem bundesrechtlichen Instrument. Alle Primarschülerinnen und Primarschüler in der Schweiz sollen künftig zwingend eine zweite Landessprache lernen. Um dieses Ziel durchzusetzen, hat die Landesregierung eine Revision des Sprachengesetzes in die Vernehmlassung geschickt. Sie reagiert damit auf Vorstösse in mehreren deutschsprachigen Kantonen, Französisch aus den Stundenplänen der Primarschule zu streichen.

Im Zentrum steht die Frage, welche Rolle die Landessprachen im obligatorischen Unterricht spielen sollen. Für den Bundesrat ist dies eine «Frage von nationaler Bedeutung». Die Bundesverfassung verpflichte Bund und Kantone gemeinsam, die Landessprachen zu erhalten, die Verständigung zwischen den Sprachgemeinschaften zu stärken und nationale Minderheiten zu schützen, hält die Regierung fest. Der Bund sehe sich damit in der Verantwortung, den Zusammenhalt zwischen den Sprachregionen und den Respekt vor der sprachlichen Vielfalt zu sichern, während die Kantone ihr Schulwesen so zu harmonisieren hätten, dass Qualität und Durchlässigkeit des Bildungsraums Schweiz gewahrt bleiben.

Der Konflikt entzündet sich an der 2004 beschlossenen Sprachenstrategie der Kantone, die 2009 im HarmoS-Konkordat verankert wurde. Diese sieht vor, dass Kinder in der Primarschule zwei Fremdsprachen erlernen – darunter eine zweite Landessprache. In einzelnen Kantonen gibt es inzwischen Bestrebungen, den Unterricht einer Landessprache als Fremdsprache auf der Primarstufe zu streichen. Das widerspreche der gemeinsamen Strategie, schreibt der Bundesrat und zeigt sich über diese Entwicklung «beunruhigt».

Um gegenzusteuern, legt die Regierung zwei Varianten für eine Gesetzesänderung vor. Die erste folgt dem HarmoS-Modell: In der Primarschule sollen obligatorisch zwei Fremdsprachen unterrichtet werden, eine Landessprache und Englisch. Damit würde die heutige Praxis in den 15 HarmoS-Kantonen bundesrechtlich abgesichert und für alle gelten, sollte es nötig werden. Die zweite Variante lässt den Kantonen mehr Spielraum: Sie verpflichtet lediglich dazu, dass eine zweite Landessprache spätestens ab der Primarschule und durchgehend bis zum Ende der obligatorischen Schulzeit unterrichtet wird, ohne Englisch explizit als zweite Fremdsprache vorzuschreiben.

Mit der Revision will der Bundesrat den Rahmen abstecken für den Fall, dass die Kantone ihre Sprachenstrategie ganz oder teilweise aufgeben. Konkrete Entscheide sind noch offen: Zunächst läuft bis zum 5. Oktober 2026 eine Vernehmlassung, in der Kantone, Parteien und weitere Akteure Stellung beziehen können. Erst danach wird sich zeigen, ob sich das strengere HarmoS-Modell oder die flexibelere Lösung durchsetzt – und wie viel Gewicht der Bund seiner sprachpolitischen Rolle im Schulbereich tatsächlich geben will.