Das neue Produkt orientiert sich am EU Cloud Sovereignty Framework und ermöglicht sicheres, regelkonformes Endpoint-Management für regulierte Organisationen
München, 14. April 2026 /PRNewswire/ -- Ivanti, ein globales Unternehmen für IT- und Sicherheitssoftware, erweitert sein Portfolio um Ivanti Neurons for MDM – Sovereign Edition – EU. Die Lösung wurde speziell für europäische Unternehmen und öffentliche Einrichtungen entwickelt. Sie ermöglicht die zentrale Verwaltung von Endgeräten und erfüllt zugleich strenge europäische Anforderungen an Datenschutz, Rechtsraum, Nachvollziehbarkeit und operative Kontrolle. Ivanti Neurons for MDM ist ein zentraler Baustein für Autonomous Endpoint Management (AEM). In modernen Unternehmen ist vollständige Transparenz und Kontrolle von IT- und Securityteams über alle Geräte unverzichtbar.

Angesichts strenger regulatorischer Vorgaben in Europa ist digitale Souveränität heute eine wirtschaftliche Notwendigkeit und rechtliche Pflicht zugleich. Neue europäische Initiativen erhöhen die Anforderungen an überprüfbare, steuerbare und resiliente Cloud-Lösungen. Besonders kritisch ist dies im Endpoint-Management: Mobile Geräte gewähren oft direkten Zugriff auf sensible Unternehmensdaten und stellen damit ein erhebliches Risiko für Compliance und Sicherheit dar. Ivantis Sovereign-Cloud-Angebot begegnet dieser Herausforderung mit einer modernen, cloudbasierten Lösung, die sich am EU Cloud Sovereignty Framework orientiert und regelkonformes Endpoint-Management ermöglicht.
„Unsere Sovereign Cloud richtet sich an Organisationen und Behörden, die die Cloud nutzen wollen, ohne die rechtliche Kontrolle oder Compliance aufzugeben", sagt Alexander Neff, Vice President, Enterprise Sales, EMEA Central von Ivanti. „Wir schaffen dafür die Grundlage, indem wir moderne Endpoint-Management-Technologie mit einem sicheren, zukunftsfähigen Cloud-Betriebsmodell für den europäischen Markt verbinden."
Ivanti Neurons for MDM – Sovereign Edition – EU ist für Organisationen mit hohen Anforderungen an Nachweisbarkeit, Prüfbarkeit und Resilienz konzipiert. Dazu zählen öffentliche Einrichtungen, Betreiber kritischer Infrastrukturen sowie Unternehmen aus regulierten Branchen wie Finanzwesen, Energie und Gesundheitswesen. Die Lösung richtet sich insbesondere an Organisationen, die ihre digitale Souveränität nachweisen müssen, um sich Marktzugang oder die Teilnahme an öffentlichen Ausschreibungen zu sichern.
„Digitale Souveränität entsteht nicht allein durch den Speicherort der Daten, sondern durch klare rechtliche und organisatorische Strukturen", sagt Prof. Dr. Dennis-Kenji Kipker vom Cyberintelligence Institute. „Ivantis Lösung kombiniert europäisch basierte Betriebsstrukturen, BSI-zertifizierte Infrastruktur und sicherheitsüberprüftes Personal mit einer sich ergänzenden technischen, juristischen, personellen und wirtschaftlichen Trennung zwischen Hersteller und Betreiber der Cloud. So entsteht eine belastbare Grundlage für überprüfbare Datensouveränität und digitale Resilienz nach den Maßstäben des European Cloud Sovereignty Frameworks."
Zentrale Funktionen der Sovereign Cloud von Ivanti:
„Durch die Kombination von Ivanti Neurons for MDM mit den unabhängigen europäischen Betriebsstrukturen von sector27 erhalten Unternehmen eine umfassende, regelkonforme Lösung für das Management mobiler Geräte", sagt Jens Tintrup, CEO von sector27. „Gerade im Endpoint-Management ist das entscheidend, da mobile Geräte häufig das Einfallstor zu sensiblen Daten sind."
Ivantis Sovereign Cloud ist ab sofort verfügbar. Sie richtet sich an europäische Organisationen, die modernes Endpoint-Management mit einem konsequent souveränen, regelkonformen und resilienten Cloud-Betriebsmodell verbinden wollen. Ivanti-Channel-Partner können die Lösung vertreiben und administrieren. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website.
Über Ivanti
Ivanti ist ein weltweit tätiges Unternehmen für IT- und Sicherheitssoftware. Ziel ist es, menschliches Potenzial freizusetzen, indem Daten und Systeme verwaltet, automatisiert und geschützt werden. Die Lösungen helfen IT- und Sicherheitsteams, effizienter zu arbeiten, Kosten zu senken und Risiken frühzeitig zu minimieren. Herzstück ist die KI-gestützte Plattform Ivanti Neurons, die einheitliche Services und Werkzeuge bereitstellt und so Transparenz, Skalierbarkeit und sichere Implementierung ermöglicht. Ivanti folgt dem Prinzip „Secure by Design". Das Unternehmen fördert zudem Vielfalt und nachhaltiges Handeln. Weitere Informationen unter www.ivanti.com und auf Social Media @GoIvanti.
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Die Debatte über steigende Mieten und Wohnungsnot entwickelt sich in der Schweiz zu einem der dominierenden innenpolitischen Konfliktfelder. In der SRF-«Arena» unter dem Titel «Miet-Irrsinn» prallten Vertreterinnen und Vertreter von SP, SVP, Mitte und Grünen aufeinander – und stritten nicht nur über Zahlen und Instrumente, sondern auch über die grundsätzliche Frage, was den Druck auf dem Mietmarkt überhaupt treibt. Im Zentrum standen die Rolle der Zuwanderung, die Bautätigkeit, die Renditebegrenzung im Mietrecht sowie der Umgang mit mutmasslich überhöhten Mieten.
Die Ausgangslage ist angespannt. In der Schweiz wohnen rund 60 Prozent der Bevölkerung zur Miete. Gemäss einem Mietbarometer, das im Auftrag des Mieterinnen- und Mieterverbandes erstellt wurde, geben rund 40 Prozent der Haushalte mehr als ein Drittel ihres Einkommens für die Miete aus. Damit steigen die Wohnkosten schneller als die Reallöhne; ein immer grösserer Anteil des Budgets fliesst in die Miete. Gleichzeitig sinkt der Anteil leerstehender Wohnungen: Per 1. Juni 2025 waren landesweit weniger als 50'000 Wohnungen unvermietet – statistisch steht nur noch etwa eine von 100 Wohnungen leer. Fällt die Leerwohnungsziffer unter ein Prozent, gilt dies offiziell als Wohnungsnot; diese Schwelle ist derzeit bereits in zahlreichen Kantonen unterschritten.
SVP-Nationalrat Manfred Bühler führt den Engpass vor allem auf die Zuwanderung zurück. Die Migrationspolitik sei der «Haupttreiber für die Nachfrage», argumentierte er in der Sendung. Würde die Nettozuwanderung auf 20'000 Personen pro Jahr reduziert, liesse der Druck auf dem Mietmarkt rasch nach, so seine These. Mitte-Politikerin Tina Deplazes dagegen verweist auf ein ganzes Bündel struktureller Faktoren: Individualisierung, mehr Ein- und Zweipersonenhaushalte, ein generell gestiegener Wohnraumbedarf sowie die Alterung der Gesellschaft. Zuwanderung erhöhe zwar ebenfalls die Nachfrage und damit die Preise, es handle sich dabei aber um Personen, die auf dem Arbeitsmarkt benötigt würden.
SP-Nationalrätin Jacqueline Badran und Grünen-Nationalrat Michael Töngi legten den Fokus stärker auf die Angebots- und Regulierungsseite. Deplazes macht ein zu tiefes Bautempo für die Knappheit verantwortlich, während Töngi die mangelnde Durchsetzung des Mietrechts kritisiert und eine periodische Überprüfung der Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben fordert. Badran wiederum sieht «illegale» Mietüberhöhungen als zentrales Problem und verweist auf den im Schweizer Mietrecht verankerten Rendite-Deckel. Nur in einer «unkontrollierten Immobilienwirtschaft» könnten Vermieter Preise nach oben durchsetzen, etwa wenn Gutverdienende aus dem Ausland ohne Weiteres 7'000 Franken für eine Vierzimmerwohnung bezahlten. Würden die Renditebegrenzungen konsequent durchgesetzt, hätte die Zuwanderung auf die Miethöhen keinen Effekt, hält sie dagegen. Die konträren Lesarten – Nachfragebremsen durch Migrationspolitik auf der einen, striktere Regulierung und mehr Bauaktivität auf der anderen Seite – zeigen, wie weit der politische Konsens bei der Suche nach Antworten auf den «Miet-Irrsinn» derzeit entfernt ist.