ioki gründet eigene US-Gesellschaft und baut ein lokales Team auf • Markteintritt als erster konkreter Schritt der internationalen Wachstumsstrategie • Erster ioki-Kunde in den USA: On-Demand-Service für die Georgetown University in Washington D.C.
FRANKFURT, Deutschland, 1. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- ioki, europäischer Anbieter von Software zur Digitalisierung des ÖPNV, expandiert in die USA. Mit der Georgetown University in Washington D.C. hat das Unternehmen aus Frankfurt seinen ersten Kunden in den Vereinigten Staaten gewonnen. Die Universität setzt für ihren neuen On-Demand-Service ab Oktober die Plattform von ioki ein.

ioki hat sich zum Ziel gesetzt im Autoland USA den Weg zu einem individuellen Nahverkehr voranzutreiben und verbindet dafür Mobilitätssimulationen mit digitalen ÖPNV-Lösungen. Wie in Europa richtet sich ioki dabei insbesondere an Aufgabenträger im öffentlichen Nahverkehr, die ihre Angebote automatisieren und finanzierbar auf- und ausbauen wollen. Das Unternehmen hat dafür eine eigene Gesellschaft in den USA gegründet und baut ein lokales Team auf, um seine ÖPNV-Produkte langfristig im US-Markt anzubieten.
Dr. Michael Barillère-Scholz, Mitgründer und CEO von ioki, sagt „Die Idee zu ioki entstand bei einem Besuch in den USA, gegründet und gewachsen sind wir in Deutschland, heute ist ioki in ganz Europa aktiv. Jetzt sind wir zurück und starten unser erstes US-Projekt mit der Georgetown University. Der Schritt in diesen neuen Markt zeigt, dass unsere Plattform auch außerhalb Europas funktioniert und sich an unterschiedliche lokale Mobilitätsbedingungen anpasst. Wir sehen eine klare Chance, Städten und Verkehrsbetrieben in den USA zu helfen, einen individuellen öffentlichen Nahverkehr digitaler und vor allem effizienter zu gestalten."
Tobias Liebelt, CEO von BENTELER Mobility: „Als BENTELER Anfang des Jahres ioki akquiriert hat, haben wir internationales Wachstumspotenzial als zentrale Perspektive benannt. Mit dem Markteintritt in den USA lösen wir dieses Versprechen nun ein. ioki ist für uns ein zentraler Baustein unserer Strategie, Städte und Betreiber bei der wirtschaftlichen Integration autonomer Mobilität zu unterstützen."
ÖPNV in Europa und den USA vor ähnlichen Herausforderungen
In den USA stehen Aufgabenträger und Verkehrsbetriebe vor denselben Fragen wie in Europa: Wie lässt sich ein Angebot wirtschaftlich tragfähig halten, wenn Förderprogramme auslaufen und der Kostendruck steigt? Hier setzt neben der Softwareplattform für On-Demand- und Linienverkehr vor allem die ioki-Expertise in der datenbasierten Verkehrsplanung und Mobilitätssimulation an. In mehr als 230 Planungsprojekten hat ioki Milliarden von Mobilitätsmustern und Wegstrecken analysiert und simuliert und daraus Effizienzpotenziale im bestehenden ÖPNV abgeleitet. Diese Kompetenz ist im US-Markt ebenso relevant wie in Europa.
Auf das Projekt für die Georgetown University sollen in Kürze weitere Verkehre mit der ioki Plattform und Mobilitätskonzepte auf Basis von ioki Analytics folgen.
Die US-amerikanische ÖPNV-Branche wird erstmalig auf der APTA 2026 TRANSform & EXPO die Möglichkeit haben ioki und seine Produkte kennenzulernen. Die Leitmesse des Amerikanischen Verbands für öffentliches Verkehrswesen (APTA) findet vom 4. bis 7. Oktober in Chicago statt. Ebenfalls vor Ort sind HOLON und BENTELER Mobility.
Über ioki
ioki ist das führende europäische Technologieunternehmen für digitale Mobilität und der Marktführer für On-Demand-Verkehre im DACH-Raum. Mit über 230 Projekten gehören wir zu den Vorreitern der datenbasierten Verkehrsplanung und Betriebssimulation. Mit unseren ganzheitlichen Lösungen digitalisieren wir den Verkehr und treiben die nachhaltige Mobilitätswende gemeinsam mit unseren Partnern aus Städten, Gemeinden und Verkehrsunternehmen effektiv voran.

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Sandro Brotz kehrt dem Schweizer Radio und Fernsehen den Rücken und wechselt Anfang 2027 zur Boulevardzeitung «Blick». Der 56-jährige Journalist, derzeit Moderator und stellvertretender Leiter der Polit-Talksendung «Arena», wird SRF Ende Januar 2027 verlassen. Bis voraussichtlich Mitte Januar führt er weiterhin durch die «Arena». Beim zum Ringier-Konzern gehörenden «Blick» soll Brotz einen neuen Video-Podcast aufbauen und moderieren, der mehrmals pro Woche Themen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft aufgreift.
Der Schritt markiert das Ende einer knapp 15-jährigen SRF-Ära für Brotz. Seit seinem Wechsel nach Leutschenbach im Juni 2012 prägte er zunächst als Moderator der investigativen Sendung «Rundschau» das Programm, später zusätzlich als Gastgeber des «Rundschau Talk». 2019 übernahm er schliesslich die «Arena» von Jonas Projer. Als Grund für den Wechsel nennt Brotz die Möglichkeit, bei «Blick» ein neues Format mitzuentwickeln und damit über die Rolle des klassischen Moderators hinauszugehen. Ganz neu ist das Ringier-Umfeld für ihn nicht: Vor seiner SRF-Zeit war er bereits unter anderem stellvertretender Chefredaktor des «SonntagsBlick».
Der Abgang von Brotz wirft bei SRF unmittelbar die Nachfolgefrage auf. Als Topfavorit galt zuletzt sein Kollege Mario Grossniklaus, der seit 2024 einmal im Monat die «Arena» moderiert und damit Brotz entlastet. Der 49-Jährige hat dieser Spekulation nun jedoch eine klare Absage erteilt. Auf Linkedin schrieb Grossniklaus, er werde sich nicht auf die Nachfolge seines «geschätzten Kollegen» bewerben. Stattdessen wolle er sich auf seine Aufgaben in der Wahlleitung von SRG und SRF konzentrieren – eine Funktion, die er als «grösste und spannendste Aufgabe» seiner bisherigen Karriere bezeichnet.
Mit der Absage von Grossniklaus bleibt offen, wer Brotz ab etwa Mitte Januar beerben wird. SRF verweist darauf, man wolle sich vorerst auf eine geordnete Übergabe der «Arena» konzentrieren. Der Wechsel von Brotz reiht sich ein in eine Serie prominenter Abgänge von SRF in Richtung Dufourstrasse: Bereits zuvor hatten unter anderem Reto Scherrer, Steffi Buchli, Christine Maier, Hannes Britschgi und der frühere «Arena»-Moderator Jonas Projer den Schritt zum Ringier-Konzern gewagt. Die Motive reichen von besseren Angeboten bis hin zum Wunsch, den eigenen Namen in neuen Rollen und Formaten zu positionieren – mit sehr unterschiedlichem Ausgang.