NEW HAVEN, Connecticut, und MONSELICE, Italien, 20. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Industrial Flow Solutions (IFS), ein weltweit tätiger Anbieter von Lösungen für das Fluidmanagement, gab bekannt, dass das Unternehmen die vollständige Fertigung seiner firmeneigenen Produktlinien OverWatch® und „Direct In-Line Pump" übernommen hat, darunter das DIP-System, DIP-Booster, DomoDIP, SIDINOX, DIPCut sowie weiteres Zubehör. Dies markiert den Höhepunkt der strategischen Investitionen von Industrial Flow Solutions in die Produktlinie nach der Übernahme und positioniert IFS als einzigen, integrierten Anbieter für die Entwicklung, Herstellung und den Support der OverWatch-Plattform auf allen globalen Märkten.
Im Rahmen einer Reihe von Transaktionen zwischen 2019 und 2021 erwarb Industrial Flow Solutions das gesamte Portfolio an geistigem Eigentum sowie die weltweiten Vermarktungsrechte für die Produktlinie von SIDE Industrie, das weiterhin Unterstützung bei der Auftragsfertigung leistete, während IFS seine eigenen Produktionslinien aufbaute. Dank erheblicher Investitionen in die Entwicklungs- und Fertigungskapazitäten an den Standorten New Haven (Connecticut) und Monselice (Italien) ist IFS nun bestens aufgestellt, um als alleiniger Hersteller – eine Rolle, die das Unternehmen seit der zweiten Hälfte des Jahres 2025 innehat – die starke und wachsende weltweite Nachfrage nach der OverWatch-Produktlinie zu bedienen.
„Wir sind nach wie vor begeistert vom Wachstumspotenzial unserer innovativen OverWatch-Produktreihe", sagte Lance Wadley, Chief Commercial Officer bei Industrial Flow Solutions. „Nach jahrelangen Investitionen und Entwicklungsarbeiten sind wir bestens gerüstet, um unseren bestehenden Kundenstamm zu betreuen und gleichzeitig die erhebliche Marktnachfrage, die in Zukunft auf uns zukommt, von unseren integrierten IFS-Standorten aus zu bedienen."
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Über Industrial Flow Solutions
Industrial Flow Solutions ist auf die Entwicklung, Herstellung, den Vertrieb und den Service von Pumpen- und Fluidmanagement-Lösungen für raue und anspruchsvolle Umgebungen spezialisiert. Mit den OverWatch® Direct-In-Line-Pumpensystemen, Produkten von BJM Pumps®, Stancor®-Pumpen und -Steuerungen, intelligenten Steuerungen von DERAGGER® sowie Produkten von Dreno Pompe bietet das Unternehmen ein umfassendes Portfolio an intelligenten Pumpenlösungen, darunter Tauch- und Direkt-Inline-Pumpen sowie Steuerungen, die sich ideal für industrielle, gewerbliche und kommunale Abwasseranwendungen eignen. Industrial Flow Solutions mit Hauptsitz in New Haven, Connecticut, ist ein Portfoliounternehmen von May River Capital, einer in Chicago ansässigen Private-Equity-Gesellschaft, die sich auf wachsende Industrieunternehmen im unteren Mittelstand konzentriert. Weitere Informationen finden Sie unter , https://flowsolutions.com und.
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Die Einigung zwischen den USA und dem Iran auf ein Rahmenabkommen zur Beendigung des Iran-Kriegs sorgt in der Handelsschifffahrt für vorsichtige Erleichterung. Besonders im Fokus steht die Straße von Hormus, eine der wichtigsten Seepassagen für den weltweiten Öl- und Flüssiggas-Handel. Seit Beginn des Konflikts Ende Februar ist die Meerenge weitgehend blockiert, zahlreiche Handelsschiffe sitzen im Persischen Golf fest. Nun soll die Passage nach der geplanten Unterzeichnung des Abkommens wieder geöffnet werden.
US-Präsident Donald Trump kündigte an, dass die Straße von Hormus nach dem Abschluss der Vereinbarung wieder für den Verkehr freigegeben werden solle. Die Unterzeichnung ist für Freitag in Genf vorgesehen. Für die deutsche Handelsschifffahrt wäre dies ein entscheidender Schritt zur Normalisierung. „Die Signale aus den Gesprächen zwischen den USA und dem Iran machen auch der Schifffahrt Hoffnung“, sagte Martin Kröger, Hauptgeschäftsführer des Verbands Deutscher Reeder (VDR). Zugleich mahnte er, es müsse sich erst zeigen, ob die Passage dauerhaft sicher befahrbar sein werde. Man sei „vorsichtig optimistisch“.
Die Branche hat allen Grund, auf rasche Entspannung zu hoffen. Nach Angaben des VDR sitzen aktuell noch 46 Schiffe deutscher Reedereien mit rund 1.000 Seeleuten im Persischen Golf fest. Die Blockade der Meerenge trifft nicht nur die Reedereien, sondern bremst den globalen Energiehandel. Die UN-Sonderorganisation für Seeschifffahrt (IMO) begrüßte die Einigung ausdrücklich. Seit Ausbruch des Konflikts wurden der IMO zufolge 46 Angriffe auf Handelsschiffe in der Region bestätigt, bei denen 14 Seeleute ums Leben kamen.
Trotz der diplomatischen Fortschritte sehen Branchenverbände die Lage in der Region weiter kritisch. Der internationale Schifffahrtsverband Bimco bewertet die Sicherheitslage in der Straße von Hormus auch nach Bekanntwerden des Rahmenabkommens als instabil. Eine Durchfahrt bleibe sehr riskant, heißt es aus dem Verband. Für Reeder und Charterer stellt sich damit die Frage, wie schnell und in welchem Umfang sie ihre Routen wieder über die Meerenge führen können – oder ob Ausweichrouten zumindest mittelfristig bestehen bleiben müssen.
Für den Moment überwiegt in der Schifffahrt die Hoffnung, dass die geplante Vereinbarung in Genf die Voraussetzungen für eine nachhaltige Entspannung an einem der neuralgischsten Punkte des globalen Seehandels schafft. Ob und wie schnell sich die Zahl der festliegenden Schiffe reduziert und sich die Risikoeinschätzungen der Versicherer und Verbände anpassen, dürfte entscheidend dafür sein, wann sich der Verkehr durch die Straße von Hormus wieder weitgehend normalisiert.