NEU-TAIPEH, 5. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Die IEI Integration Corp. (IEI) hat ihr Line-up für die COMPUTEX 2026 bekannt gegeben (TaiNEX 2, Stand Nr. P0114). Unter dem Motto „Resilient Edge AI Platforms: The Backbone for AI Deployment" (Resiliente Edge-KI-Plattformen: Das Rückgrat des KI-Einsatzes) zeigt IEI auf, wie KI-Rechenleistung, Echtzeitsteuerung und cyberresiliente Infrastruktur am industriellen Edge konvergieren, um die industrielle Automatisierung, intelligente Betriebsabläufe und geschäftskritische Anwendungen zu unterstützen.

„KI entwickelt sich von der Demonstrationsphase hin zum Einsatz am industriellen Edge", sagte YT Lee, Vice President von IEI. „Kunden benötigen sichere Plattformen, die Rechenleistung, Steuerung, Vernetzung und Management konsolidieren. Unser Showcase präsentiert resiliente Lösungen, die genau für diesen Übergang entwickelt wurden. "
Grundpfeiler der industriellen KI (IEI-Hauptstand Nr. P0114)
Um KI in der Fertigung einzusetzen, müssen vier entscheidende Hürden überwunden werden. IEI bietet eine ganzheitliche Lösung, die auf vier Grundpfeilern basiert: Rechenleistung, Steuerungsgenauigkeit, Cyber-Resilienz und extreme Robustheit:
Sicherheitslösungen für missionskritische AMR-Anwendungen (Intel-Pavillon, TWTC-Halle 1, Stand A0618)
Für mehr Sicherheit beim Transport von Halbleiterwafern konsolidiert ein einziger TANK-XM813 die Steuerung mobiler AMR/Cobots und die KI-gestützte Personenerkennung in Sicherheitszonen über die iVEC-Plattform. Das auf Intel® OpenVINO™ basierende System analysiert Kamerabilder zur Personenerkennung und löst über ein internes softwaredefiniertes Netzwerk (SDN) schnelle Sicherheitsstopps aus. So lassen sich Ausfallzeiten und Sicherheitsrisiken reduzieren, ohne dass ein separater KI-PC erforderlich ist.
Einladung zur Kontaktaufnahme
Informationen zu IEI Integration Corp.
IEI Integration Corp. ist ein globaler Anbieter von industriellen Computerlösungen mit den Schwerpunkten Edge AI, Remote-Infrastrukturmanagement und robuste eingebettete Systeme für die intelligente Fertigung, intelligente Gebäude, das Transportwesen und unternehmenskritische industrielle Anwendungen weltweit.
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Der US-Datenkonzern Palantir hat in der Schweiz eine deutliche juristische Niederlage erlitten. Das Handelsgericht Zürich wies 22 von 23 beanstandeten Passagen in zwei kritischen Artikeln des Online-Magazins «Republik» zurück. Lediglich eine einzelne Formulierung muss die Redaktion korrigieren. Palantir und seine Schweizer Tochtergesellschaft wollten gerichtlich durchsetzen, dass umfangreiche Gegendarstellungen publiziert werden; dieses Anliegen ist nun weitgehend gescheitert. Nach dem Urteil muss der Konzern zudem den überwiegenden Teil der Verfahrenskosten tragen.
Ausgangspunkt des Rechtsstreits waren Recherchen, die im Dezember 2025 nach rund einjähriger Arbeit erschienen. Das Projekt von «Republik» und dem Recherchekollektiv WAV beleuchtete, wie Palantir über mehrere Jahre versucht hatte, bei Bundesstellen und dem Schweizer Militär Aufträge zu erhalten – ohne Erfolg. Die Journalisten werteten dazu Dutzende Gesuche nach dem Öffentlichkeitsgesetz sowie interne Unterlagen aus und kamen zum Befund, dass das Unternehmen trotz einer mehrjährigen Präsenz in der Schweiz keinen einzigen Regierungsauftrag gewinnen konnte. Diese Erzählung eines «Scheiterns» auf dem Schweizer Markt war nach Darstellung der beteiligten Reporter Auslöser für Palantirs juristische Offensive.
Die Redaktion hatte dem Unternehmen nach eigenen Angaben vor Veröffentlichung ausführliche Fragen geschickt und Führungskräfte interviewt. Palantir verlangte darüber hinaus eine detaillierte, punktweise Replik im Magazin, die über den Umfang der ursprünglichen Recherche hinausgegangen wäre. Als «Republik» dies ablehnte, reichte der Konzern Klage ein. Das Zürcher Handelsgericht stellte nun klar, dass nur eine von 23 umstrittenen Passagen eine Gegendarstellung erfordert. Damit bestätigt das Urteil, dass der Großteil der Berichterstattung über Palantirs vergebliche Akquisitionsversuche bei Schweizer Behörden auf einer zulässigen Auswertung amtlicher Dokumente beruht.
Palantir ist international vor allem durch den Einsatz seiner Software in militärischen und nachrichtendienstlichen Kontexten bekannt. Seit 2022 stellt das Unternehmen Plattformen zur Verfügung, die ukrainische Behörden und Streitkräfte bei der Auswertung von Lagebildern, der Zielidentifikation und der Logistik unterstützen. Die Systeme werden außerdem von US-amerikanischen und verbündeten Diensten im Nahen Osten genutzt, um iranische Aktivitäten etwa in Raketenprogrammen, beim Einsatz von Drohnen oder in Cyberoperationen zu analysieren. Direkte Geschäftsbeziehungen mit dem Iran bestehen nach Unternehmensangaben aufgrund von US-Sanktionen nicht. Das Zürcher Urteil könnte über die Schweiz hinaus Signalwirkung haben, nachdem die Recherche bereits in anderen europäischen Staaten Debatten über Nutzen und Notwendigkeit der Palantir-Technologie im staatlichen Bereich angestoßen hatte.