PARIS, 12. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- HR Path, einer der weltweit führenden Anbieter für HR-Beratung und HRIS-Lösungen, gibt die Übernahme des auf Künstliche Intelligenz und regulatorische Compliance spezialisierten Start-ups SnapAI bekannt. Mit der Übernahme stärkt HR Path seine Expertise in einem strategisch wichtigen Zukunftsfeld des Personalwesens und beschleunigt den Ausbau KI-basierter Angebote und Lösungen.
Mit Standorten in 34 Ländern und einem Team von über 2.900 Mitarbeitenden unterstützt HR Path Unternehmen dabei, ihre HR-Funktion zu transformieren. Das Angebot umfasst drei Geschäftsbereiche: Advise, Implement und Outsource. Seit der Gründung im Jahr 2001 stellt die Gruppe technologische Innovation in den Mittelpunkt ihrer Entwicklung und unterstützt Kunden dabei, ihre Organisationen, Prozesse und HR-Technologien weiterzuentwickeln.
KI: Eine große Chance für die Transformation des Personalwesens
HR Path sieht in Künstlicher Intelligenz eine große Chance, Berufsbilder zu verändern, die Employee Experience zu verbessern und neue Wertschöpfung für Unternehmen zu erschließen.
Diese Haltung folgt einer klaren Überzeugung: KI soll repetitive Aufgaben reduzieren, Teams in ihren Fähigkeiten stärken und mehr Zeit für wertschöpfende Tätigkeiten schaffen. Mitarbeitende können dadurch neue Kompetenzen entwickeln und sich stärker auf sinnstiftende Aufgaben konzentrieren.
Um diese Entwicklung voranzutreiben, hat HR Path eine Taskforce für Künstliche Intelligenz eingerichtet. Sie bündelt die Expertise aus der gesamten Gruppe, um Anwendungsfälle und Chancen für den Einsatz von KI zu untersuchen.
Zudem hat HR Path vor Kurzem ein eigenes KI-Angebot gestartet, das Kunden bei ihrer Transformation unterstützt. Es umfasst die Bewertung des KI-Reifegrads und der HR-Daten, die Identifizierung und Priorisierung von Anwendungsfällen, die Weiterentwicklung von HR-Prozessen, die Förderung der Nutzung von KI und des Kompetenzaufbaus sowie die Entwicklung von Roadmaps, mit denen sich der geschaffene Mehrwert erzielen und messen lässt.
HR Path will KI als Querschnittsthema im gesamten Leistungsportfolio verankern: Im Bereich Advise unterstützt HR Path Organisationen dabei, ihre KI-Strategie und Transformation zu definieren; im Bereich Implement geht es darum, neue KI-Funktionen in HR-Lösungen zu aktivieren und zu integrieren; im Bereich Outsource werden ausgewählte Tätigkeiten automatisiert und HR-Abläufe kontinuierlich verbessert.
SnapAI: ein wichtiger Schritt für die KI-Strategie von HR Path
Die Übernahme von SnapAI ist konsequent auf diese Strategie ausgerichtet. Sie erweitert die Expertise von HR Path und stärkt die Fähigkeit des Unternehmens, die rasanten Fortschritte bei Künstlicher Intelligenz in praxisnahe Lösungen mit konkretem Kundennutzen zu überführen. Zu den nach dem EU AI Act als Hochrisiko eingestuften Systemen zählen KI-Anwendungen in Recruiting, Assessment und Personalmanagement. Mit ihrer Expertise in Governance und Compliance kann SnapAI HR Path dabei unterstützen, Kunden bei einem ambitionierten und zugleich kontrollierten Einsatz von KI zu begleiten.
Kontakt:
Fabienne LATOUR - Fabienne.latour@hr-path.com

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Beim Winterthurer Textilmaschinenhersteller Rieter kommt es zu einem abrupten Führungswechsel. CEO und Verwaltungsratspräsident Thomas Oetterli gibt beide Ämter per Ende Oktober ab. An die Spitze der Geschäftsführung rückt Anfang November der Branchenkenner Daniel Lippuner, während Carl Illi mit sofortiger Wirkung das Präsidium des Verwaltungsrats übernimmt. Rieter begründet den Schritt damit, dass nach der Umsetzung zentraler strategischer Projekte nun der Zeitpunkt gekommen sei, die Verantwortung in neue Hände zu legen.
Lippuner gilt als ausgewiesener Experte für Spinnmaschinen, Garnverarbeitung und Textilkomponenten. Er leitete früher den Textilmaschinenhersteller Saurer und zuvor den Bereich Oerlikon Textile Components. Zudem ist er Verwaltungsratspräsident und Miteigentümer von Heberlein Technology und damit weiterhin eng in der Chemiefaserindustrie verankert. Illi gehört dem Rieter-Verwaltungsrat seit 2017 an und wird vom Unternehmen ebenfalls als Textilexperte charakterisiert. Er soll das Präsidium mindestens bis zur nächsten Generalversammlung führen.
Oetterli, Jahrgang 1969 und früher Chef des Lift- und Rolltreppenherstellers Schindler, war im März 2023 zu Rieter geholt worden, um den bereits damals kriselnden Maschinenbauer zu stabilisieren. Noch im selben Jahr lancierte er das Performance-Programm «Next Level», das ein massives Kostensenkungs- und Restrukturierungspaket umfasst. Der Plan sah unter anderem vor, bis 2025 rund 1400 Vollzeitstellen vorwiegend in Deutschland, der Schweiz und weiteren europäischen Ländern abzubauen und Standorte zu konsolidieren. Parallel dazu übernahm Rieter im Februar die Textilmaschinensparte Barmag von OC Oerlikon, was mit einem deutlichen Anstieg der Verschuldung einherging.
Trotz dieser einschneidenden Massnahmen blieb die erhoffte Trendwende aus. Die Amtszeit Oetterlis war von einem ausserordentlich schwachen Marktumfeld mit anhaltender Nachfrageschwäche geprägt. 2024 hatte er zusätzlich das Präsidium des Verwaltungsrats übernommen – ein Doppelmandat, das den Aktionären ursprünglich als Übergangslösung zur konsequenten Umsetzung von «Next Level» verkauft worden war. Grösster Anteilseigner bei Rieter ist der Schweizer Industrielle Peter Spuhler mit einem Anteil von 33,1 Prozent; er sitzt ebenfalls im Verwaltungsrat. Der Führungswechsel in Winterthur folgt zeitlich auf eine ebenfalls angekündigte Neubesetzung an der Spitze von Stadler Rail, einem weiteren Unternehmen, an dem Spuhler die Kontrolle hält.