Highstar bringt ein umfassendes Portfolio an Batteriezellen für KI-Rechenzentren auf den Markt

27.07.2026

NANTONG, China, 27. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Highstar stellte auf dem GGII Energy Storage Industry Summit 2026 seine ganzheitliche Batteriezell-Lösung für KI-Rechenzentren (AIDCs) vor. Das Portfolio umfasst drei entscheidende Leistungsschichten: „Grey-Space"-USV-Anlagen und Hochspannungs-Gleichstrom-Systeme (HGÜ), „White-Space"-Batterie-Backup-Einheiten (BBUs) sowie netzseitige Energiespeicher.

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Speziell entwickelte Batteriezellen für die Anforderungen von Grey- und White-Space-Bereichen

Da KI-Workloads die Rack-Dichte und die Schwankungen in der Auslastung erhöhen, benötigen Rechenzentren schnellere Reaktionszeiten, zuverlässige Datensicherung, einen kontrollierten Temperaturanstieg und eine höhere Lebenszyklusleistung. Die Lösung von Highstar konzentriert sich auf zwei Produkte für die Ebenen, die den Rechenlasten am nächsten liegen.

Im Grey-Space-Bereich ist die 85-Ah-Lithium-Eisenphosphat-Zelle mit hoher Entladerate für USV- und HGÜ-Systeme ausgelegt, die schnell hohe Leistungen liefern und unter häufigen Impulsbedingungen eine zuverlässige Notstromversorgung gewährleisten müssen. Hohe Entladungsraten, Temperaturregelung, Sicherheit und Langlebigkeit ermöglichen eine kompakte Systemauslegung und helfen den Betreibern gleichzeitig, ein Gleichgewicht zwischen Verfügbarkeit und Lebenszykluskosten herzustellen. Zudem eignen sich die 50-Ah-Natrium-Ionen-Batteriezellen besser für den Betrieb in einem breiten Temperaturbereich von -40 °C bis 80 °C.

Für BBUs im White-Space-Bereich bietet Highstar ein Portfolio an tabless zylindrischen Zellen in den Formaten 18650 und 21700 an, sowohl mit LFP- als auch mit hochnickelhaltiger NMC-Chemie. Diese speziell für BBU-Anwendungen entwickelten Zellen bieten eine hohe Momentanleistung, einen geringen Innenwiderstand, einen reduzierten Temperaturanstieg und erhöhte Sicherheit und erfüllen gleichzeitig unterschiedliche Anforderungen hinsichtlich Rack-Platzbedarf, Leistung und Kosten.

Vervollständigung der Kette durch netzseitige Speicherung

Das netzseitige System nutzt Lithium-Ionen-Zellen mit einer Kapazität von 314 Ah und Natrium-Ionen-Zellen mit einer Kapazität von 160 Ah und sorgt so für ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Langzeit-Energiespeicherung, Zykluslebensdauer und schneller Leistungsunterstützung. Zusammen bilden die drei Ebenen ein aufeinander abgestimmtes Portfolio, das vom Schutz auf Rack-Ebene über die Datensicherung auf Systemebene bis hin zur vorgelagerten Energiespeicherung reicht.

Das Portfolio vereint Lithium-Ionen-Chemie und Natrium-Ionen-Chemie mit prismatischen und zylindrischen Plattformen. Die Technologie von Highstar vereint die Entwicklung von Kathode, Anode, Elektrolyt und Separator mit konstruktiven Lösungen wie tabless Stromsammlung, präzisem Druckausgleich und gerichteter Entlüftung.

Von einzelnen Zellen bis hin zur Zusammenarbeit bei der Anwendung

Die End-to-End-Architektur wurde entwickelt, um die Komplexität bei der Auswahl und Integration für Anbieter von Stromversorgungsgeräten, Systemintegratoren und Betreiber von Rechenzentren zu verringern. Zudem bietet es eine gemeinsame Grundlage für die gemeinschaftliche Validierung und anwendungsspezifische Entwicklung über alle AIDC-Leistungsarchitekturen hinweg.

Im Rahmen des Gipfels war Highstar zudem an der Vorstellung des „Blue Book zur Entwicklung der globalen AIDC-Stromversorgungsbranche 2026" beteiligt und wurde als „Top-Benchmark im Bereich AIDC-Energiespeicherung" ausgezeichnet, womit das Unternehmen maßgebliche Anerkennung aus der Branche erhielt.

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Hormus-Blockade vor möglichem Ende – Branche bleibt dennoch skeptisch

15.06.2026

Die Einigung zwischen den USA und dem Iran auf ein Rahmenabkommen zur Beendigung des Iran-Kriegs sorgt in der Handelsschifffahrt für vorsichtige Erleichterung. Besonders im Fokus steht die Straße von Hormus, eine der wichtigsten Seepassagen für den weltweiten Öl- und Flüssiggas-Handel. Seit Beginn des Konflikts Ende Februar ist die Meerenge weitgehend blockiert, zahlreiche Handelsschiffe sitzen im Persischen Golf fest. Nun soll die Passage nach der geplanten Unterzeichnung des Abkommens wieder geöffnet werden.

US-Präsident Donald Trump kündigte an, dass die Straße von Hormus nach dem Abschluss der Vereinbarung wieder für den Verkehr freigegeben werden solle. Die Unterzeichnung ist für Freitag in Genf vorgesehen. Für die deutsche Handelsschifffahrt wäre dies ein entscheidender Schritt zur Normalisierung. „Die Signale aus den Gesprächen zwischen den USA und dem Iran machen auch der Schifffahrt Hoffnung“, sagte Martin Kröger, Hauptgeschäftsführer des Verbands Deutscher Reeder (VDR). Zugleich mahnte er, es müsse sich erst zeigen, ob die Passage dauerhaft sicher befahrbar sein werde. Man sei „vorsichtig optimistisch“.

Die Branche hat allen Grund, auf rasche Entspannung zu hoffen. Nach Angaben des VDR sitzen aktuell noch 46 Schiffe deutscher Reedereien mit rund 1.000 Seeleuten im Persischen Golf fest. Die Blockade der Meerenge trifft nicht nur die Reedereien, sondern bremst den globalen Energiehandel. Die UN-Sonderorganisation für Seeschifffahrt (IMO) begrüßte die Einigung ausdrücklich. Seit Ausbruch des Konflikts wurden der IMO zufolge 46 Angriffe auf Handelsschiffe in der Region bestätigt, bei denen 14 Seeleute ums Leben kamen.

Trotz der diplomatischen Fortschritte sehen Branchenverbände die Lage in der Region weiter kritisch. Der internationale Schifffahrtsverband Bimco bewertet die Sicherheitslage in der Straße von Hormus auch nach Bekanntwerden des Rahmenabkommens als instabil. Eine Durchfahrt bleibe sehr riskant, heißt es aus dem Verband. Für Reeder und Charterer stellt sich damit die Frage, wie schnell und in welchem Umfang sie ihre Routen wieder über die Meerenge führen können – oder ob Ausweichrouten zumindest mittelfristig bestehen bleiben müssen.

Für den Moment überwiegt in der Schifffahrt die Hoffnung, dass die geplante Vereinbarung in Genf die Voraussetzungen für eine nachhaltige Entspannung an einem der neuralgischsten Punkte des globalen Seehandels schafft. Ob und wie schnell sich die Zahl der festliegenden Schiffe reduziert und sich die Risikoeinschätzungen der Versicherer und Verbände anpassen, dürfte entscheidend dafür sein, wann sich der Verkehr durch die Straße von Hormus wieder weitgehend normalisiert.